Aktuelle Artikel zum Thema Meeresschutz

Öl könnte sich rasch in den Atlantik ausbreiten
04.06.2010 - Quelle/Text: Informationsdienst Wissenschaft online
Die Gefährlichkeit der Ölförderung ist seit der BP-Katastrophe im Golf von Mexiko wieder in das Bewusstsein der Allgemeinheit gerückt. © Dieter Schütz / pixelio.deAktuelle Modellrechnungen mit einem hochauflösenden Ozeanmodell zeigen, dass sich das derzeit im Golf von Mexiko freigesetzte Öl über den Golfstrom innerhalb weniger Monate bis weit in den Atlantik ausbreiten könnte. Die Rechnungen wurden am Los Alamos National Laboratory (LANL), USA, durchgeführt.
Walfang-Tagung geht ergebnislos zu Ende
30.06.2009 - Quelle/Text: pressetext.at
Ergebnislos ist am vergangenen Donnerstag die einwöchige Jahrestagung der internationalen Walfangkommission (IWC) auf Madeira zu Ende gegangen. "Es wurde viel geredet und nichts getan" - so das Resümee von Antje Helms, Meeresexpertin bei Greenpeace und Teilnehmerin der österreichischen Delegation an der Konferenz.
Studie: Meeresspiegel steigt langfristig um 25 Meter
27.06.2009 - Quelle/Text: Informationsdienst Wissenschaft online
Forscher sagen einen langfristigen Anstieg des Meeresspiegels um 25 Meter bei konstantem Kohlendioxidgehalt der Luft voraus. © pixelio.deEisschichten schmelzen selbst dann langsam, wenn die Temperaturen schnell steigen. Daher ist bisher wenig darüber bekannt, wie stark der Meeresspiegel bei einer gegebenen globalen Erwärmung insgesamt steigen würde und über welchen Zeitraum sich das Gleichgewicht zwischen den beiden Werten einstellt. Aktuelle Vorhersagen zum Anstieg des Meeresspiegels beschränken sich meist auf das kommende Jahrhundert.
Biodiversität der Tiefsee erforscht
14.01.2009 - Quelle/Text: Informationsbrief Weltwirtschaft & Entwicklung
Wie aus einem Horrorfilm: Der rund 30 cm lange Dreiwarzen-Seeteufel (Cryptopsaras couesii) gehört zu den Tiefsee-Rutenanglern. Seine Kopfpartie ist mit einem Angelorgan ausgestattet, das zum Anlocken von Beute vors Maul gehalten wird. Sobald ein Beutefisch die Spitze der Angel berührt, wird das große, nach oben gestellte Maul aufgerissen und die Beute eingesogen. © J. Appel (vTI)Immer wieder einmal hört man Berichte von Riesen-Kalmaren oder fremdartig anmutenden Fischen, die tief unter der Meeresoberfläche in ewiger Dunkelheit leben. Dennoch gehört die Tiefsee auch heute noch zu den am wenigsten erforschten Lebensräumen unseres Planeten.
Naturschutzgebiete erkunden und Umweltbewusstsein fördern
26.08.2008 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
Niedersächsischer Umweltminister Hans-Heinrich Sander stellt auf Wangerooge das Pädagogen sind sich einig: Die Grundlagen für ein lebensbegleitendes Interesse an unserer Umwelt werden im Kindesalter geschaffen. Die drei deutschen Wattenmeer-Nationalparke haben daher eine lehrreiche Kiste mit Unterrichtsmaterialien für das dritte bis sechste Schuljahr geschaffen.
Verzeichnis aller bekannten marinen Lebewesen geht online
05.07.2008 - Quelle/Text: pressetext.at
Krebs © pixelio.deDie Organisation Census of Marine Life (CoML) hat es sich zum Ziel gesetzt, die derzeit rund 230.000 bekannten Arten von Meereslebewesen zu erfassen und Wissenschaftlern wie Laien zugänglich zu machen. Dazu hat das internationale Forscher-Netzwerk das Online-Verzeichnis World Register of Marine Species eingerichtet.
Fischereiverbot im Barrier Reef bringt rasante Bestandserholung
04.07.2008 - Quelle/Text: pressetext.at
In Schutzgebieten mit vollständigem Fischereiverbot können sich überfischte Bestände offenbar in kürzester Zeit erholen. Das legt ein aktueller Bericht des Australien Institute of Marine Science (AIMS) nahe.
Globale Korruption vernichtet weltweite Fischbestände
22.03.2008 - Quelle/Text: pressetext.at
Fische © pixelio.deWeltweite Korruption setzt den globalen Fischbeständen immer mehr zu. Zu diesem Schluss kommt die World Conservation Union IUCN in einer aktuellen Studie. Die Korruption erfasse sämtliche Bereiche des Fischfangs, kommt die Organisation zum Schluss. Die eigentliche Katastrophe daran sei jedoch, dass sich die Situation noch verschlimmern werde.
Gesetzentwurf zum Handelsverbot für Robbenprodukte an EU weitergeleitet
11.03.2008 - Quelle/Text: International Fund for Animal Welfare
Die Robbenjagd ist ein blutiges Geschäft. © International Fund for Animal WelfareDie Bundesregierung hat in einer Kabinettssitzung Mitte Februar beschlossen, einen Gesetzentwurf für ein nationales Handelsverbot für alle Robbenprodukte an die EU-Kommission zur Prüfung weiterzuleiten. Die Kommission soll klären, ob die Gesetzesvorlage mit europäischem Recht und Welthandelsrecht vereinbar ist.
Der Ostsee-Schweinswal im Todesnetz: Wal-freundlichere Fischerei-Praxis gefordert
08.03.2008 - Quelle/Text: Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.
Gestrandeter Schweinswal © Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.Umweltverbände halten die bislang eingeleiteten Maßnahmen zum Schutz des Schweinswals in der Ostsee für unzureichend. Nur ein sehr geringer Teil der Fangflotte in Mecklenburg-Vorpommern wird derzeit auf schweinswalfreundlichere Fischfangmethoden umgestellt, sagen der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Mecklenburg-Vorpommern, die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) und die Gesellschaft zum Schutz der Meeressäuger (GSM) in einer gemeinsamen Erklärung.
Nord- und Ostsee erwärmen sich extrem
26.01.2008 - Quelle/Text: pressetext.at
Ostsee: erwärmte sich zwischen 1985 und 2000 um 1,4 Grad © pixelio.deTypische Mittelmeerfische landen immer öfter in den Netzen von Ostseefischern. Forscher vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) und von der Technischen Universität Dänemarks in Kopenhagen, haben deshalb Temperaturdaten aus 140 Jahren mit einander verglichen.
Zweisprachiges Umweltbildungsangebot für Schleswig-Holsteins Schulen
19.01.2008 - Quelle/Text: Schutzstation Wattenmeer
Die Schutzstation Wattenmeer möchte mit dem neuen Bildungsangebot für Schulen das Interesse am Wattenmeer steigern. © pixelio.deMit dem Angebot „Conny’s Waddensea Adventures“ bringt die Schutzstation Wattenmeer 2008 lebendigen zweisprachigen Umwelt-Unterricht direkt in die Klassen. Interessierte Lehrer können sich jetzt anmelden.
Wärmeres Wasser verantwortlich für weniger Nordseefische
16.10.2007 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
Aalmutter Zoarces viviparus © Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, ScienceVerschiebungen des Weltklimas führen vor allem in den flachen Randmeeren der Ozeane zu einer Veränderung der Artenzusammensetzung, auch der Fischbestände. Bisherige Untersuchungen der Zusammenhänge zwischen globaler Erwärmung und der Abnahme von Fischbeständen beruhten auf statistischen Daten. Um zukünftige Veränderungen besser abschätzen zu können, ist ein tieferes Verständnis der Bedeutung der Wassertemperatur für die Biologie der betroffenen Organismen wichtig.
Weniger Gift und weniger Fisch: 15 Jahre Schutzabkommen für Nordsee und Nordost-Atlantik
09.10.2007 - Quelle/Text: World Wide Fund for Nature
 Fischmarkt in Funchal auf Madeira © pixelio.deDer ökologische Zustand von Nordsee und Nordost-Atlantik ist auch fünfzehn Jahre nach der Verabschiedung des OSPAR-Abkommens zum Schutz dieser Meeresregion kritisch. So sind zwei Drittel der Fischbestände gefährdet oder schon ausgebeutet, kritisiert der WWF.
2008 ist Internationales Jahr der Riffe
04.10.2007 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
Plankton ist der Ursprung des Lebens im Meer und auch für die Fischpopulation wichtig. © pixelio.deNach 1997 ist 2008 wieder Internationales Jahr der Riffe (International Year of the Reef, IYOR), kurz IYOR 2008.
1. Internationaler Polartag am 21. September 2007
20.09.2007 - Quelle/Text: Informationsdienst Wissenschaft online
Meereiskarte Arktis 18.Sept.2007 © AMSR-E Sea Ice MapIm Rahmen des laufenden Internationalen Polarjahres 2007 findet heuer erstmals der Internationale Polartag statt. Dabei steht die Entwicklung des Meereises im Mittelpunkt und soll unsere Aufmerksamkeit auf die Folgen der Veränderungen im Polargebiet richten.
Salzeinleitungen Werra-Weser begrenzen
05.09.2007 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
EU-Wasserrahmenrichtlinie und Wasserqualität  © photocase.comDie K+S Kali GmbH hat bei der Bezirksregierung Kassel den Bau einer Salzabwasserleitung von ihrem Werk Neuhof-Ellers zum Werk Werra beantragt. Haldenabwässer, die in Neuhof nicht mehr in den Untergrund eingeleitet werden können, sollen zum Werk Werra verbracht, dort im Produktionsprozess genutzt und anschließend in die Werra eingeleitet werden.
Klimawandel und der Ozean - Schwertfische und Sardellen im Skagerrak
04.09.2007 - Quelle/Text: Informationsdienst Wissenschaft online
Dünnes Meereis im Storfjord, Spitzbergen, im März 2007.

 © Christoph Lüpkes, AWIAuf Einladung des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) trafen mehr als 350 internationale Experten in Kiel zum 42. European Marine Biology Symposium (EMBS) zusammen, um neueste Erkenntnisse über die Auswirkungen von globalen Umweltänderungen auf marine Ökosysteme auszutauschen.
20 Jahre Wattenmeersekretariat in Wilhelmshaven - Wattenmeer für Klimawandel rüsten
02.09.2007 - Quelle/Text: World Wide Fund for Nature
Wattenmeer bei Ebbe © pixelio.de125 Experten trafen sich im Wattenmeerhaus Wilhelmshaven anlässlich 20 Jahre Gemeinsames Wattenmeersekretariat von Holland, Dänemark und Deutschland zu einer Konferenz. Der WWF warnt eindringlich vor neuen Ölbohrungen im Wattenmehr und fordert, das Wattenmeer besser auf die kommenden Veränderungen durch den Klimawandel vorzubereiten.
Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) - über 6.600 Projekte mit 1,2 Milliarden Euro gefördert
14.08.2007 - Quelle/Text: Deutsche Bundesstiftung Umwelt
DBU - Größte Umweltstiftung der Welt © Deutsche Bundesstiftung UmweltDie DBU fördert die Kreativität kleiner und mittlerer Unternehmen bei der praktischen Lösung von Umweltproblemen und gibt Anreiz für ökologische Innovationen in diesen Betrieben.
Auftrag zum Bau der Offshore-Forschungsplattform FINO3 vergeben
12.08.2007 - Quelle/Text: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
Baugrunduntersuchung für FINO3 © Forschungs- und Entwicklungszentrum, Fachhochschule Kiel GmbHBis Mitte 2008 wird 80 km westlich von Sylt in der offenen Nordsee die Forschungsplattform FINO3 errichtet. Damit sollen Erkenntnisse für den Bau von Offshore-Windenergieanlagen gewonnen werden.

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