Über uns: Umweltschutz-NEWS.de

31.08.2005

Sie fragen sich, wer hinter Umweltschutz-NEWS.de steckt? Wer die Plattform betreibt und wie sie finanziert wird?

Dann möchten wir Sie auf dieser Seite über die Hintergründe der Plattform informieren.

Der Hintergrund von Umweltschutz-NEWS.de

Screenshot von Umweltschutz-NEWS.de
Screenshot von Umweltschutz-NEWS.de (2. September 2005)

In 2004 verfasste Christoph Schneider eine schriftliche Arbeit über das vorhandene Umweltbewusstsein in der bundesdeutschen Bevölkerung und die Möglichkeiten der klassischen Medien (Print, Hörfunk, Fernsehen) in der Umweltkommunikation. Sehr schnell stellte er fest, dass die Medien bei der Kommunkation von Umweltthemen häufig an Grenzen stoßen. Zum einen, da notwendiges Fachwissen die kleineren, generalistisch ausgelegten Redaktionen vor Probleme stellt. Zum anderen, da heute viele Themen um Aufmerksamkeit kämpfen - und der Umweltschutz hier sehr oft verliert. Fragen, wie die Arbeitsplatzsicherheit und die Globalisierung sowie soziale Ängste bestimmen die Themen der Medien.

In seiner Untersuchung versuchte er nun darauf zurückzuschließen, welche Möglichkeiten das Internet in diesem Umfeld bieten könnten und untersuchte das Umweltangebot. Dabei war sein Fazit durchaus positiv: Umweltseiten können, gerade für Interessierte, eine gute Möglichkeit darstellen, um sich schnell und tiefgehend zu informieren. Auch ist das Internet in den letzten Jahren zum Informationsmedium Nr. 1 geworden.

Vor dem Hintergrund dieser theoretischen Arbeit überlegte sich Christoph Schneider eine Neukonzeption seiner seit 2000 bestehenden Umweltnachrichtenseite Umweltschutz-NEWS.de. Da die Deutsche Bundesstiftung Umwelt bereit war, das Projekt finanziell zu unterstützen, konnte das Projekt relativ schnell und umfassend in Angriff genommen werden.

Der Betreiber: Christoph Schneider

Christoph Schneider
Christoph Schneider (Portrait)

Bereits seit seinem zehnten Lebensjahr setzte sich Christoph Schneider u.a. durch die Sammlung von Unterschriften für die Umwelt ein. Als sich seine Familie sich Mitte 1998 einen neuen PC mit Internetzugang anschaffte, lernte er das Internet als Möglichkeit kennen, um über Umweltprobleme zu informieren. Zunächst war mein Internetangebot auf Unterschriftenaktionen und deren Hintergründe begrenzt.

Schließlich weitete er das Angebot im Oktober 1999 mit der Gründung der Plattform UmweltschutzWeb.de aus.

In den folgenden Jahren konnte Christoph Schneider  sein Umweltengagement dank der Unterstützung durch wechselnde Sponsoren weiter ausbauen und so ein ganzes Netzwerk an informativen Umweltseiten, das UmweltschutzWeb.de-Netzwerk, erstellen.

Im Rahmen der Neukonzeption der Umweltnachrichtenseite Umweltschutz-NEWS.de konnte er nun durch die Förderung der DBU erstmals die Hilfe eines professionellen Webdesigners in Anspruch nehmen. Die Inhalte der Plattform werden aber auch in Zukunft von ihm unentgeltlich in seiner Freizeit erstellt werden.

Er hofft, dass er den Umweltbereich durch eine innovative, übersichtliche und organisationsübergreifende Plattform stärken kann.

Als ehrenamtliches, berufenes Beiratsmitglied des offiziellen Internetportals der Bundesrepublik Deutschland, deutschland.de (Auftraggeber: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung), engagiert er sich auch außerhalb des Umweltbereichs.

Der Förderer: Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Deutsche Bundesstiftung Umwelt
Deutsche Bundesstiftung Umwelt (Logo)

Am 24. Oktober 1989 wurde auf Vorschlag des damaligen Bundesministers für Finanzen, Dr. Theo Waigel, der Grundsatzbeschluss gefasst, den Erlös aus dem Verkauf der bundeseigenen Salzgitter AG für eine Umweltstiftung zu verwenden. Der Betrag von 1.288.007.300 Euro sollte als Stiftungskapital dienen, der jährliche Ertrag daraus für die Förderziele eingesetzt werden.

Das Gesetz zur Errichtung einer Stiftung „Deutsche Bundesstiftung Umwelt“ wurde am 18. Juli 1990 verkündet. Die Stiftung wurde als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts eingerichtet und ist heute die größte Umweltstiftung Europas. Sitz der Stiftung ist Osnabrück.

Seit ihrer Gründung hat die DBU rund 5.000 Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund einer Milliarde Euro unterstützt. Sie fördert Projekte aus den Bereichen Umwelttechnik, Umweltforschung/Naturschutz und Umweltkommunikation. Innovations- und Modellcharakter sowie eine zu erzielende Umweltentlastung sind Voraussetzungen für eine Förderung.

Die Umsetzung: Zentrum für Umweltkommunikation der Deutschen Bundesstiftung Umwelt

Christoph Schneider und Mark Probst
Mark Probst (ZUK, Hintergrund) programmierte für Christoph Schneider die Umweltplattform

Das Zentrum für Umweltkommunikation der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gGmbH (ZUK) wurde Ende der 1990er Jahre durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt als gemeinnütziges Tochterunternehmen gegründet.

Erklärtes Ziel des ZUK ist es, im Rahmen eines Veranstaltungs- und Ausstellungszentrums auf die geförderten Projekte der DBU aufmerksam zu machen. Elemente dieser Öffentlichkeitsarbeit sind aber auch Print-Produkte (Broschüren, Newsletter) sowie ein Internetauftritt, der durch einen im Zentrum für Umweltkommunikation angestellten Webdesigner betreut wird.

Mit Herrn Mark Probst, Webdesigner im ZUK, übernahm ein mit umfangreichen, fundierten Erfahrungen ausgestatteter Profi die Programmierung des individuellen Redaktionssystems sowie die Erstellung des Designs.

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