Aktuelle Artikel zum Thema Umweltforschung

Öl könnte sich rasch in den Atlantik ausbreiten
04.06.2010 - Quelle/Text: Informationsdienst Wissenschaft online
Die Gefährlichkeit der Ölförderung ist seit der BP-Katastrophe im Golf von Mexiko wieder in das Bewusstsein der Allgemeinheit gerückt. © Dieter Schütz / pixelio.deAktuelle Modellrechnungen mit einem hochauflösenden Ozeanmodell zeigen, dass sich das derzeit im Golf von Mexiko freigesetzte Öl über den Golfstrom innerhalb weniger Monate bis weit in den Atlantik ausbreiten könnte. Die Rechnungen wurden am Los Alamos National Laboratory (LANL), USA, durchgeführt.
Studie: Bestimmte Honigsorten effektiver als Antibiotika
03.07.2009 - Quelle/Text: Informationsdienst Wissenschaft online
Biene © KlickerIn einer bisher einzigartigen Studie haben Forscher der University of Sydney Beweise dafür gefunden, dass manche Honigsorten bei der Behandlung von oberflächlichen Wunden und Infektionen effektiver wirken als Antibiotika.
Neue Studie belegt dramatisches Koalasterben
30.06.2009 - Quelle/Text: Aktionsgemeinschaft Artenschutz e.V.
Koala © Aktionsgemeinschaft Artenschutz e.V.Das Ministerium für Umwelt und natürliche Ressourcen von Queensland in Australien hat eine Studie mit alarmierenden Ergebnissen veröffentlicht. Wissenschaftliche Untersuchungen einer der bedeutendsten Koala-Populationen belegen einen Verlust an Koalas von über 50 Prozent innerhalb von nur drei Jahren. In kürzester Zeit könnte die gesamte Population ausgestorben sein.
Studie: Meeresspiegel steigt langfristig um 25 Meter
27.06.2009 - Quelle/Text: Informationsdienst Wissenschaft online
Forscher sagen einen langfristigen Anstieg des Meeresspiegels um 25 Meter bei konstantem Kohlendioxidgehalt der Luft voraus. © pixelio.deEisschichten schmelzen selbst dann langsam, wenn die Temperaturen schnell steigen. Daher ist bisher wenig darüber bekannt, wie stark der Meeresspiegel bei einer gegebenen globalen Erwärmung insgesamt steigen würde und über welchen Zeitraum sich das Gleichgewicht zwischen den beiden Werten einstellt. Aktuelle Vorhersagen zum Anstieg des Meeresspiegels beschränken sich meist auf das kommende Jahrhundert.
Umwelthormone im Mineralwasser
26.06.2009 - Quelle/Text: Informationsdienst Wissenschaft online
Mineralwasser: der Deutschen beliebtester Durstlöscher © Claudia HautummOb auf der Arbeit, beim Sport oder zu Hause: Mineralwasser ist aus unserem Leben nicht wegzudenken. Laut dem Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) hat jeder Deutsche im vergangenen Jahr 138 Liter davon getrunken; die Branche glänzt mit stetig steigenden Absatzzahlen. Nun haben Frankfurter Forscher das Lieblingsgetränk der Deutschen genauer unter die Lupe genommen und wiesen nach: Mineralwasser ist mit Umwelthormonen belastet.
Globale Erwärmung fördert Ausbreitung von Waldpflanzen
24.06.2009 - Quelle/Text: Informationsdienst Wissenschaft online
Verstärkte Windturbulenzen als Folge der globalen Erwärmung sorgen dafür, dass sich Pflanzensamen und Pollen über größere Entfernungen verbreiten. Ein Temperaturanstieg von nur wenigen Grad kann die Ausbreitung von Waldpflanzen erhöhen und ihnen so die Besiedelung von Brand- oder Rodungsflächen erleichtern.
Klimabericht: "Keine Entschuldigung für Nicht-Handeln"
23.06.2009 - Quelle/Text: pressetext.at
Der Klimawandel muss heute bekämpft werden, fordern Forscher © Rainer SturmDie Erde hat die Muster natürlicher Variabilität bei wichtigen Klimaindikatoren verlassen, innerhalb derer sich die moderne Gesellschaft und Wirtschaft entwickelt haben. Das zeigen führende Klimawissenschaftler in einem heute präsentierten Bericht, der bisherige neue Erkenntnisse über den Klimawandel zusammenfassen.
Inspiration aus der Natur: Vogelfedern könnten Flugzeuge effizienter machen
20.06.2009 - Quelle/Text: pressetext.at
Beobachtung aus der Natur: Vogelfedern (hier: eine Möwe) dienen als Ausgangspunkt für Innovationen © pixelio.deWenn man die starren Flügel eines Flugzeugs mit künstlichen Borsten versieht, die Vogelfedern ähnlich sind, könnte man die Effizienz deutlich steigern, kommen italienische Wissenschaftler zum Schluss. Bei einem Versuch mit einem Zylinder ist es dem Team um Alessandro Bottaro von der Universität Genua gelungen, zu zeigen, wie die Federn den Luftwiderstand deutlich verringerten. Ähnliche Auswirkungen würden die federähnlichen Strukturen übrigens auch bei Unterwasserfahrzeugen zeigen, berichtet das Wissenschaftsmagazin Journal of Fluid Mechanics.
Studie: Der Weg zum Wohlstand kann schnell in eine Sackgasse führen
24.02.2009 - Quelle/Text: Öko Institut e.V.
Einkaufszentrum in Pune, Indien (Pune Central) © Christoph SchneiderWer in Indien oder Brasilien Dinge des täglichen Bedarfs kaufen möchte, der kann das Angebot auf dem Tages- oder Wochenmarkt vor Ort prüfen – oder zur Konkurrenz gehen. Denn internationale Supermarktketten eröffnen immer neue Filialen und suchen den Zugang zu weiteren Konsumentengruppen.
DDT in den Alpen - Hohe Insektizidbelastung überrascht
01.02.2009 - Quelle/Text: pressetext.at
Verzauberndes Alpenpanorama © photocase.comErstmals wurde im Rahmen des von der EU geförderten Projekts MONARPOP (Monitoring Network in the Alpine Region for Persistent Organic Pollutants) die regionale und höhenmäßige Belastungsverteilung mit schwer abbaubaren organischen Schadstoffen (POP) in den Alpen untersucht. Dazu griffen die Forscher auf teils weltweit völlig neue Methoden zurück. Die Ergebnisse haben zum Teil bisher unbekannte Erkenntnisse zutage gebracht und zeigen damit die internationale Dimension der Belastung mit POPs.
Studie: LKW verursachen EU-weit Kosten in Höhe von 144 Milliarden Euro
29.01.2009 - Quelle/Text: Rat für Nachhaltige Entwicklung
Der Auto- und LKW-Verkehr wird größtenteils für die Feinstaubproblematik verantwortlich gemacht - Untersuchungen zeigen, dass der Ruß jenseits der Städte aber keine große Rolle spielt. © photocase.comDas Transportaufkommen auf der Straße wächst – und mit ihm der Ausstoß von Klimagasen. Zwar macht der LKW-Verkehr derzeit in Europa nur sieben Prozent des Straßenverkehrs aus, er ist aber bereits für 23 Prozent der mobilitätsbedingten CO2-Emissionen verantwortlich. Bis zum Jahr 2030 könnte sich dieser Anteil mehr als verdoppeln.
Jahreszeiten beginnen immer früher
25.01.2009 - Quelle/Text: pressetext.at
Fruehling: kommt immer frueher  © Dirk SchmidtDass das Erdklima sich in den vergangenen Jahrzehnten erwärmt hat, wird mittlerweile kaum mehr bestritten. Nun haben Wissenschaftler der Harvard University und der University of California in Berkeley auch herausgefunden, dass sich der gesamte Jahreszyklus in den vergangenen 50 Jahren um 1,7 Tage nach vorne verschoben hat. Ebenso wie für die weltweite Erwärmung machen die Forscher dafür den Menschen verantwortlich, berichten Alexander Stine und sein Team im Wissenschaftsmagazin Nature.
Dünger im Nil sorgt für Fischreichtum im Mittelmeer
23.01.2009 - Quelle/Text: pressetext.at
Land am Nil © Dieter SchuetzDüngemittel und Abwässer, die im Nil eingebracht werden, sorgen im angrenzenden Mittelmeer für Fischreichtum. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler der University of Rhode Island im Wissenschaftsmagazin PNAS. Nach den nun vorliegenden Erkenntnissen hat die massive Einbringung von Dünger zu einer dramatischen Zunahme an Fischen geführt. Mindestens 60 Prozent der Fischproduktion sind auf die Düngung zurückzuführen, meinen die Forscher.
Lagerung wird erprobt: Fruehere Erdgaslager sollen zu CO2-Friedhoefen werden
20.01.2009 - Quelle/Text: pressetext.at
Steinkohlekraftwerk: Waehrend Forscher sich auf den spannenden Versuch freuen, zweifeln Umweltexperten an der Nuetzlichkeit der Technik angesichts der hohen Kosten © photocase.comStatt in der Atmosphäre das Erdklima weiter zu erhitzen, könnte das Treibhausgas CO2 in Zukunft tief in der Erde gelagert werden. Ein Forschungsprojekt am Deutschen GeoForschungsZentrum (GFZ) untersucht derzeit erstmals, ob sich leere Erdgaslager mehr als drei Kilometer unter dem Erdboden als Stätten für unterirdische CO2-Speicherung eignen.
Tourismusboom gefährdet Artenvielfalt auf den Galapagos
20.01.2009 - Quelle/Text: pressetext.at
Echse © pixelio.deAuf der Inselgruppe Galapagos zeichnet sich eine sozio-ökologische Krise ab, warnen Ökologen der Universidad Autonoma de Madríd. Der Tourismus, von dem die Inselbewohner abhängen, bewirke nicht nur die Verschwendung natürlicher Ressourcen vor Ort und verstärkte Zuwanderung, sondern ziehe auch das Eindringen neuer Tier- und Pflanzenarten nach sich, die das Gleichgewicht der Insel gefährden. Eine nachhaltige Entwicklung des Archipels benötige umfassende Konzepte und mehr soziale Stabilität auf der Insel, so das Resümee der im Fachmagazin Ecology and Society veröffentlichten Analyse.
1. Umweltwirtschaftsbericht: Umweltschutz wird als Wirtschaftsfaktor immer wichtiger
16.01.2009 - Quelle/Text: Umweltbundesamt
Deutschland ist Marktführer bei Windkraftanlagen © photocase.comBundesumweltministerium und Umweltbundesamt haben heute den ersten Umweltwirtschaftsbericht veröffentlicht. Die gemeinsame Publikation zeigt die enge Verknüpfung zwischen Ökologie und Ökonomie und die neue Rolle der Umweltpolitik.
Biodiversität der Tiefsee erforscht
14.01.2009 - Quelle/Text: Informationsbrief Weltwirtschaft & Entwicklung
Wie aus einem Horrorfilm: Der rund 30 cm lange Dreiwarzen-Seeteufel (Cryptopsaras couesii) gehört zu den Tiefsee-Rutenanglern. Seine Kopfpartie ist mit einem Angelorgan ausgestattet, das zum Anlocken von Beute vors Maul gehalten wird. Sobald ein Beutefisch die Spitze der Angel berührt, wird das große, nach oben gestellte Maul aufgerissen und die Beute eingesogen. © J. Appel (vTI)Immer wieder einmal hört man Berichte von Riesen-Kalmaren oder fremdartig anmutenden Fischen, die tief unter der Meeresoberfläche in ewiger Dunkelheit leben. Dennoch gehört die Tiefsee auch heute noch zu den am wenigsten erforschten Lebensräumen unseres Planeten.
Vegetation von Extremhochwasser kaum betroffen
29.09.2008 - Quelle/Text: pressetext.at
Hochwasser der Elbe im August 2002. UFZ-Wissenschaftler untersuchten den Einfluss des extremen Hochwassersereignisses auf die Flora und Fauna in den Auen.  © André Künzelmann/UFZ Die Folgen von extremen Fluten betreffen Laufkäfer und Schnecken stärker als die Pflanzen in den Wiesen der Flussauen. Zu diesem Ergebnis kommen Biologen des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ), der TU Berlin und der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) nach mehrjähriger Beobachtungen vor und nach der Elbeflut im August 2002.
Ökolandbau macht "Teller und Tank" möglich
06.07.2008 - Quelle/Text: Informationsdienst Wissenschaft online
Mischfruchtanbau von Weizen und Leindotter auf einem Feld des Instituts für Ökologischen Landbau in Trenthorst © vTI/OELForscher des Johann Heinrich von Thünen-Instituts (vTI-Institut) haben gezeigt, dass im Ökolandbau Treibstoff-Autarkie ohne Flächenverbrauch funktioniert. Die Forscher um Gerold Rahmann, Leiter des Instituts für Ökologischen Landbau, konnten eine Anbaukonzeption entwickeln, bei der auf dem Feld neben der Hauptkultur "für den Teller" eine zusätzliche Kultur eingesät wird, die Treibstoff "für den Tank" produziert. Umweltschützer und Experten haben in der jüngsten Vergangenheit Agrotreibstoffe für den Anstieg der Lebensmittelpreise verantwortlich gemacht.
Fischereiverbot im Barrier Reef bringt rasante Bestandserholung
04.07.2008 - Quelle/Text: pressetext.at
In Schutzgebieten mit vollständigem Fischereiverbot können sich überfischte Bestände offenbar in kürzester Zeit erholen. Das legt ein aktueller Bericht des Australien Institute of Marine Science (AIMS) nahe.
Positive Klima-Kampagnen erfolgreicher
02.07.2008 - Quelle/Text: pressetext.at
Eine emotionale Ansprache für den Klimaschutz ist wichtig. © pixelio.deKampagnen und Werbung für den Klimaschutz sind in der Regel zu negativ. Anstatt mit düsteren Botschaften auf den Klimawandel aufmerksam zu machen, sollten sich öffentliche Kampagnen mehr auf positive, emotionale Impulse konzentrieren, um ein verändertes Bewusstsein in der Bevölkerung zu schaffen, so das Resümee einer britischen Untersuchung.
Aga-Kröten verursachen Todeswelle bei Süßwasserkrokodilen
30.06.2008 - Quelle/Text: pressetext.at
Forscher der University of Sydney haben einen teilweise massiven Bestandsrückgang bei den Australienkrokodilen (Crocodylus johnsoni) im Northern Territory beobachtet. Dafür verantwortlich macht die Gruppe um den Biologen Mike Letnic die giftige Aga-Kröte (Bufu marinus), eine invasive Art, die in den 1930er Jahren zur Schädlingsbekämpfung von Südamerika nach Nordaustralien eingeführt wurde und sich seitdem erschreckend schnell west- und südwärts verbreitet hat.
Informationsarbeit der Klimaforscher bewirkt Umdenken bei Verbrauchern
22.04.2008 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
Verbraucher möchten wissen, wie klimafreundlich die von ihnen konsumierten Produkte sind. © pixelio.deSeit Klimaforscher verstärkt an die Öffentlichkeit getreten sind, ist das Thema Einsparung von CO2 in aller Munde. Über 90 % der Verbraucher wollen möchten sich für dieses Problem einsetzen. Haben in der Vergangenheit nur etwas mehr als ein Fünftel CO2-neutrale Produkt eingekauft, so wollen dies in Zukunft fast 90 % tun. Hier steht allerdings ein äußerst mangelhaftes Angebot an entsprechenden Produkten und Dienstleistungen zur Verfügung.
Zunehmende Luftverschmutzung gefährdet Insekten und Pflanzen
14.04.2008 - Quelle/Text: pressetext.at
eine Honig sammelnde Biene. © pixelio.deHonigbienen finden den Weg zu Duftstoff abgebenden Pflanzen teilweise nicht mehr, weil deren Blütenduft wegen zunehmender Luftverschmutzung schwächer wird. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler der Universität Virginia. Sie halten diese Erkenntnisse für eine mögliche Erklärung, warum in freier Wildbahn lebende Insektenpopulationen, die auf Blütennektar zum Überleben angewiesen sind, in bestimmten Regionen der Welt derzeit zurückgehen.
Gentech-Samen bleiben zehn Jahre lang keimfähig im Boden
11.04.2008 - Quelle/Text: pressetext.at
Gentechnisch veränderte Rapssaaten hielten sich mehr als 10 Jahre keimfähig im Boden - trotz Besprühung mit Herbiziden. © photocase.comZehn Jahre lang bleiben Samen von gentechnisch verändertem Raps keimfähig im Boden. Zu diesem Schluss kommen Forscher des Swedish Board of Agriculture im Wissenschaftsmagazin Biology Letters.
Schmelzendes Eis könnte Vulkanaktivität steigern
07.04.2008 - Quelle/Text: pressetext.at
Die Klimaerwärmung könnte nicht nur die Polkappen zum Schmelzen bringen, sondern auch Magma. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler der Universitäten von Island und Leeds im Wissenschaftsmagazin Geophysical Letters.
Vogelanprall an Glasflächen, ein unterschätztes Artenschutz-Thema
31.03.2008 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
Zahlreiche Vögel sterben bei Kollisionen mit großen Glasflächen. © photocase.comSeit zehn Jahren engagiert sich die Wiener Umweltanwaltschaft (WUA) für wirkungsvolle Vogelschutzmaßnahmen an Glasflächen und hat deren wissenschaftliche Untersuchung in Österreich initiiert. Mit Partnern aus Wissenschaft, Verwaltung und Wirtschaft konnten bereits mehrere vorbildliche Projekte umgesetzt werden. Prominentestes Beispiel ist eine Lärmschutzwand vor dem Theodor-Körner-Hof am Wiener Margaretengürtel.
Bestaunen wir die Alpengletscher, solange es sie noch gibt
28.03.2008 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
Gletschervermessung durch 'Gletscherknechte' © Prof. Dr. Heinz SlupetzkyIm soeben veröffentlichten Gletscherbericht bezeichnet der Österreichische Alpenverein das vergangene Jahr als äußerst ungünstig für die Alpengletscher. Alle 93 vermessenen Gletscher sind zurückgeschmolzen, der mittlere Längenverlust beträgt 22,2 m – das reicht beinahe an das Extremjahr 2002/2003 heran. Am meisten zugesetzt hat das gletscherabträgliche Jahr dem Weißsee Ferner im Kaunertal: Er schrumpfte um beinahe 100 m.
Klimawandel bedroht „Weichtier des Jahres 2008“, die Österreichische Quellschnecke
25.03.2008 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
Österreichische Quellschnecke, Bythinella austriaca © Naturschutzbund Österreich, PatznerDie kleine Österreichische Quellschnecke kommt zu großen Ehren: Naturschutzbund Österreich und Malakologen der Universität Salzburg kürten sie zum „Österreichischen Weichtier des Jahres 2008“. Sie vertritt damit die große und trotzdem eher unbekannte Gruppe der Weichtiere. Als Bioindikator für beste Wasserqualität ist Bythinella austriaca wie sie von Wissenschaftlern genannt wird, in den obersten Bereichen sauberer Quellen manchmal zu Tausenden zu finden.
Auch Fische tragen Pflanzensamen weiter
23.03.2008 - Quelle/Text: pressetext.at
Bisher galten nur Vögel und Säugetiere als Überträger von Samen in Wäldern. Brasilianische Forscher haben nun auch tropische Süßwasserfische als Erhalter der üppigen Vegetation entlarvt.
Feuerbrand-Alarm: Einsatz von Antibiotikum genehmigt
20.03.2008 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
Feuerbrand-Befall auf Apfelbaum © Wikipedia (GNU Free Documentation)Zur Bekämpfung des auch heuer zu erwartenden Feuerbrands, einer schwer zu bekämpfenden bakteriellen Krankheit von Obst- und Ziergehölzen, haben das schweizerischen Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) und das österreichische Bundesamt für Ernährungssicherheit (BAES) das Antibiotikum Streptomycin zugelassen. Umweltschutzorganisationen, Imker und Wissenschaftler protestieren gegen den für Mensch und Umwelt gefährlichen Einsatz eines Antibiotikums im Obstbau.
Flächenversieglung rechnet sich für Gemeinden meist nicht
20.03.2008 - Quelle/Text: Rat für Nachhaltige Entwicklung
Neubau eines Wohnhauses © pixelio.deDie Neuausweisung von Bau- und Gewerbegebieten steht bei vielen Kommunen immer noch hoch im Kurs. Immerhin rund 113 Hektar Freifläche werden tagtäglich in Siedlungs- und Verkehrsflächen umgewandelt – oft in der Hoffnung, dadurch zusätzliche Einnahmen aus Steuern und dem kommunalen Finanzausgleich zu erzielen. Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) macht einen Strich durch diese Rechnung.
Von Amsterdam bis Frankfurt höchste CO2-Konzentrationen Europas
18.03.2008 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
Erhöhte Konzentration des Treibhausgases Kohlendioxid über Europa. © DLRUmweltforscher der Universität Bremen konnten mit Satellitenmessungen erstmalig erhöhte regionale CO2-Konzentrationen nachweisen, die vom Menschen verursacht sind. Das unter Federführung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gebaute Instrument SCIAMACHY auf dem von der Europäischen Weltraumorganisation ESA betriebenen Umweltsatelliten ENVISAT lieferte die Daten dazu.
Nachhaltigkeit und CSR zahlen sich aus
05.03.2008 - Quelle/Text: Rat für Nachhaltige Entwicklung
In den vergangen Jahren hat sich eine zunehmende Zahl Unternehmen zur sozialen Verantwortung und zum Leitbild der nachhaltigen Entwicklung bekannt. Neue Studien legen nun nahe, dass die Unternehmen damit nicht nur ihre Reputation, sondern auch den wirtschaftlichen Erfolg steigern.
Kippelemente - kritische Punkte im Klimasystem der Erde
06.02.2008 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
Kippelemente müssen in der zukünftigen internationalen Klimapolitik besonders berücksichtigt werden. © 1&1 BildbibliothekEin internationales Forscherteam beschreibt in einem Artikel der Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS) kritische Prozesse im Klimasystem der Erde, welche durch menschliche Aktivitäten so überbelastet werden könnten, dass sie von da an grundsätzlich anders ablaufen: sie kippen. Die Auswirkungen auf Mensch und Natur wären gravierend und teilweise unumkehrbar.
Palmöl: Biokraftstoffe durch innovatives Verfahren umweltfreundlicher produzieren
02.02.2008 - Quelle/Text: Informationsdienst Wissenschaft online
Durch den Zwang der Bundesregierung zur Beimischung von Biokraftstoff zum Diesel ist die Nachfrage nach Pflanzenölen stark gestiegen. Neben dem heimischen Rapsöl wird auf dem Weltmarkt vor allem Palmöl nachgefragt. Doch die Produktion in den wichtigsten Exportländern Malaysia und Indonesien ist häufig alles andere als umweltfreundlich. Ein an der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) in Braunschweig entwickeltes neues Verfahren könnte die Ökobilanz deutlich verbessern.
Ökologischer Landbau auf wissenschaftlichem Niveau
01.02.2008 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
Organic Eprints - internationale Datenbank für ökologischen Landbau © Organic Eprints2002 entwickelte das Dänische Forschungszentrum für ökologischen Landbau (DARCOF) die internationale Datenbank „Organic Eprints“. Sie dient der Dokumentation und Verbreitung wissenschaftlicher Veröffentlichungen zum ökologischen Landbau. Seit 2003 gibt es diese internationale Datenbank auch in einer deutssprachigen Version.
EU-Projekt zeigt: Schwemmgut ist ein wertvoller Rohstoff
30.01.2008 - Quelle/Text: pressetext.at
Seegras: Von den Touristen nicht geliebt, von den Gemeinden bisher teuer entsorgt. © pixelio.deDie Entsorgung von angeschwemmtem Seegras verursacht bei den Gemeinden bisher hohe Kosten. Nun haben Wissenschaftler der TU-Dresden eine Möglichkeit gefunden, den Abfall als wertvollem Rohstoff zu nutzen. Das gereinigte und getrocknete Seegras, von dem allein in Mecklenburg-Vorpommern und Ostholstein jährlich 63.000 Tonnen anfallen, eignet sich zur Verarbeitung von Dämmplatten.
Nord- und Ostsee erwärmen sich extrem
26.01.2008 - Quelle/Text: pressetext.at
Ostsee: erwärmte sich zwischen 1985 und 2000 um 1,4 Grad © pixelio.deTypische Mittelmeerfische landen immer öfter in den Netzen von Ostseefischern. Forscher vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) und von der Technischen Universität Dänemarks in Kopenhagen, haben deshalb Temperaturdaten aus 140 Jahren mit einander verglichen.
Online-Infos: Nachhaltigkeit studieren und forschen
24.01.2008 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
Die Internet-Datenbank und die Publikation mit dem Titel „Studium und Forschung zur Nachhaltigkeit“ präsentieren über 300 Studienangebote und 200 Forschungseinrichtungen in Deutschland.
Nanomaterialien als Transportmittel für Wirkstoffe: Nur abbaubare Systeme sollten verwendet werden
20.01.2008 - Quelle/Text: Öko Institut e.V.
Der Einsatz von so genannten Nano-Delivery-Systemen, Transportsystemen mit einem Durchmesser unter 100 Nanometern, bietet in Pharma und Kosmetik interessante Perspektiven. Denn mit ihnen können medizinische oder kosmetische Wirkstoffe effizienter an ihren Zielort transportiert werden, weil sie zum Beispiel leichter körpereigene Membranen passieren.
Costa Rica: Erneut unbekannte Tierarten entdeckt
17.01.2008 - Quelle/Text: pressetext.at
Einer der neu entdeckten Salamander. © A. MonroDrei bisher unbekannte Salamander-Spezies hat ein Forscherteam um Alex Monro vom Natural History Museum in London im Amistad International Park an der Grenze zwischen Panama und Costa Rica entdeckt. Der Forscher hat im Wissenschaftsmagazin National Geographic berichtet, dass ein Großteil dieses größten Regenwalds Mittelamerikas bisher komplett unerforscht ist.
Mangelnde Datenlage: Kein klarer Hinweis auf globale Waldverluste
12.01.2008 - Quelle/Text: pressetext.at
Der Druck auf die Regenwälder nimmt durch die hohe Palmöl-Nachfrage zu. © Rettet den Regenwald e.V.Daten über die tatsächlichen Waldbestände in tropischen Regionen sind so lückenhaft, dass eine Aussage darüber, ob die Wälder wachsen oder zerstört werden, kaum getroffen werden kann, berichtet Alan Grainger von der School of Geography an der University of Leeds in der jüngsten Ausgabe des Fachmagazins Proceedings of the National Academy of Sciences PNAS.
Nano-Vision versus Nano-Wirklichkeit
13.12.2007 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
Nanotechnologie darf erst kontrollierbar, erforscht und gekennzeichnet in unsere Umwelt eingebracht werden    © photocase.comHoffnungsvolle Zukunftsszenarien und konkrete Bedenken formulierten Gesprächsteilnehmer einer Podiumsdiskussion in der Wiener Urania. Von einer neuen Genesis, kleinste Teilchen gestalten und manipulieren zu können, aber auch von unbekannten Risiken von rund 600 Nano-Produkten am amerikanischen Markt wurde berichtet.
Erleichterung über klare Aussagen im Bericht des UN-Weltklimarates
19.11.2007 - Quelle/Text: World Wide Fund for Nature
Der Klimaschutz muss künftig verstärkt werden. © 1&1 BilderbilbiothekDer Weltklimarat der Vereinten Nationen (IPCC) hat sich nach zähen Diskussionen auf einen „Synthese-Bericht“ zum Stand der Klimaforschung geeinigt. Dieser fasst die wesentlichen Ergebnisse der drei im Frühjar veröffentlichten und mehrere tausend Seiten starken Berichte zusammen.
Klimawandel kann zur Verbreitung von Krankheitsüberträgern führen
25.10.2007 - Quelle/Text: Umweltbundesamt
Neue Mückenarten kommen durch den Klimawandel nach Deutschland und gefährden unsere Gesundheit © pixelio.deDas Klima ist wesentlich für das Überleben und die Verbreitung von Krankheitserregern mit verantwortlich – auch für die Anzahl der im Freiland lebenden Überträger (Vektoren), beispielsweise Mücken, Zecken oder Nagetiere. So lautet das zentrale Ergebnis einer internationalen Tagung mit rund 140 Fachleuten, die das Umweltbundesamt (UBA) mit finanzieller Förderung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) in Berlin organisierte.
Boden schonen, Landwirtschaft kann richtig Druck machen
24.10.2007 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
Bodenverdichtung durch moderne Landtechnik © pixelio.deBodenbelastungen durch immer schwerer werdende Maschinen und Geräte beeinträchtigen Pflanzenwachstum und Bodenfruchtbarkeit. Welche technischen Möglichkeiten gibt es, um die schädlichen Belastungen zu vermeiden oder zu reduzieren? Mit dieser Frage beschäftigen sich Fachleute von der Landesanstalt für Landwirtschaft Bayern.
Wärmeres Wasser verantwortlich für weniger Nordseefische
16.10.2007 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
Aalmutter Zoarces viviparus © Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, ScienceVerschiebungen des Weltklimas führen vor allem in den flachen Randmeeren der Ozeane zu einer Veränderung der Artenzusammensetzung, auch der Fischbestände. Bisherige Untersuchungen der Zusammenhänge zwischen globaler Erwärmung und der Abnahme von Fischbeständen beruhten auf statistischen Daten. Um zukünftige Veränderungen besser abschätzen zu können, ist ein tieferes Verständnis der Bedeutung der Wassertemperatur für die Biologie der betroffenen Organismen wichtig.
1. Internationaler Polartag am 21. September 2007
20.09.2007 - Quelle/Text: Informationsdienst Wissenschaft online
Meereiskarte Arktis 18.Sept.2007 © AMSR-E Sea Ice MapIm Rahmen des laufenden Internationalen Polarjahres 2007 findet heuer erstmals der Internationale Polartag statt. Dabei steht die Entwicklung des Meereises im Mittelpunkt und soll unsere Aufmerksamkeit auf die Folgen der Veränderungen im Polargebiet richten.
Klimawandel und der Ozean - Schwertfische und Sardellen im Skagerrak
04.09.2007 - Quelle/Text: Informationsdienst Wissenschaft online
Dünnes Meereis im Storfjord, Spitzbergen, im März 2007.

 © Christoph Lüpkes, AWIAuf Einladung des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) trafen mehr als 350 internationale Experten in Kiel zum 42. European Marine Biology Symposium (EMBS) zusammen, um neueste Erkenntnisse über die Auswirkungen von globalen Umweltänderungen auf marine Ökosysteme auszutauschen.
20 Jahre Wattenmeersekretariat in Wilhelmshaven - Wattenmeer für Klimawandel rüsten
02.09.2007 - Quelle/Text: World Wide Fund for Nature
Wattenmeer bei Ebbe © pixelio.de125 Experten trafen sich im Wattenmeerhaus Wilhelmshaven anlässlich 20 Jahre Gemeinsames Wattenmeersekretariat von Holland, Dänemark und Deutschland zu einer Konferenz. Der WWF warnt eindringlich vor neuen Ölbohrungen im Wattenmehr und fordert, das Wattenmeer besser auf die kommenden Veränderungen durch den Klimawandel vorzubereiten.
Gründung der Deutschen Solarthermie-Technologieplattform
29.08.2007 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
Deutsche Solarthermie- Technologieplattform © DSTTPUm die Solarthermie-Technologieentwicklung zu beschleunigen, wird am 30./31. August 2007 in Berlin die Deutsche Solarthermie-Technologieplattform gegründet.
Lasertechnik macht Solarzellen billiger
28.08.2007 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
Trend zu dünneren und größeren Siliziumscheiben © H.-G. OedDas Laser Zentrum Hannover und das Institut für Solarenergieforschung in Hameln/Emmerthal haben sich zu einem Forschungsprojekt zusammen geschlossen, um die Sonnenenergie auch für den Großeinsatz noch effektiver machen.
Sperrzone um Atomkraftwerk Tschernobyl ist kein Tierparadies
25.08.2007 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
Unglücksreaktor Tschernobyl © Tschernobyl InfoEine Studie internationaler Wissenschaftler widerspricht Berichten über ein lebendiges Ökosystem in der 50.000 km² großen Sperrzone des Unglücksreaktors. Vielmehr nimmt die Artenvielfalt umso mehr ab, je größer die vorhandene Strahlenbelastung ist.
Nationale Bewegungen gegen die Gentechnik fördern Demokratisierung der EU
22.08.2007 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
EU Demokratisierung durch Beteiligung der Bevölkerung. © FWFEin Projekt des österreichischen Wissenschaftsfonds FWF belegt, dass die Mobilisierung der Bevölkerung in den einzelnen EU-Ländern nahezu gleichzeitig erfolgt und so öffentlichen Protest auf europäischer Ebene verstärkt. Damit liefert die Studie eine optimistische Aussicht auf wachsenden Einfluss der Bevölkerung auf EU-Entscheidungsprozesse.
Seit 100 Jahren Klimaforschung in der Schweiz: Menschen für Klimaerwärmung verantwortlich
15.08.2007 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
Sonne ist nicht verantwortlich für die Klimaerwärmung der letzten Jahrzehnte. © photocase.com„Wie verhalten sich Helligkeiten in Höhe und Ebene“ und „Was sind die klimatisch relevanten Eigenschaften des Ortes Davos“ wollte Carl Dorno, Gründer des Physikalisch-Meteorologischen Observatoriums (PMOD), erforschen.
Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) - über 6.600 Projekte mit 1,2 Milliarden Euro gefördert
14.08.2007 - Quelle/Text: Deutsche Bundesstiftung Umwelt
DBU - Größte Umweltstiftung der Welt © Deutsche Bundesstiftung UmweltDie DBU fördert die Kreativität kleiner und mittlerer Unternehmen bei der praktischen Lösung von Umweltproblemen und gibt Anreiz für ökologische Innovationen in diesen Betrieben.
Auftrag zum Bau der Offshore-Forschungsplattform FINO3 vergeben
12.08.2007 - Quelle/Text: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
Baugrunduntersuchung für FINO3 © Forschungs- und Entwicklungszentrum, Fachhochschule Kiel GmbHBis Mitte 2008 wird 80 km westlich von Sylt in der offenen Nordsee die Forschungsplattform FINO3 errichtet. Damit sollen Erkenntnisse für den Bau von Offshore-Windenergieanlagen gewonnen werden.
Noch immer zu wenig Wissen über Wechselwirkungen zwischen Klimawandel und Biosphäre
11.08.2007 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
Eine Langzeitstudie der Duke University zeigt, dass die Folgen der weiter zunehmenden CO2-Anreicherung der Atmosphäre zu größeren Versteppungen führen könnten, als bisher angenommen.
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