Seit 100 Jahren Klimaforschung in der Schweiz: Menschen für Klimaerwärmung verantwortlich

15.08.2007 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material

„Wie verhalten sich Helligkeiten in Höhe und Ebene“ und „Was sind die klimatisch relevanten Eigenschaften des Ortes Davos“ wollte Carl Dorno, Gründer des Physikalisch-Meteorologischen Observatoriums (PMOD), erforschen.

Sonne für Klimaerwärmung der letzten Jahrzehnte nicht verantwortlich

KOPIE
Sonne ist nicht verantwortlich für die Klimaerwärmung der letzten Jahrzehnte.

Leugner des Klimawandels behaupten immer wieder, die Sonne sei überwiegend oder ausschließlich schuld an der globalen Erwärmung - nicht der Mensch und die von ihm produzierten Treibhausgase.

Diese Sonnentheorie ist das Hauptargument einer öffentlichkeitswirksamen Entgegnung auf den Dokumentarfilm "Eine unbequeme Wahrheit" des ehemaligen amerikanischen Vizepräsidenten Al Gore.

In der auch in Deutschland ausgestrahlten TV-Dokumentation "Der Klimaschwindel" bezweifelten die beiden dänischen Physiker Henrik Svensmark und Eigil Friis-Christensen öffentlich, dass der Klimawandel menschengemacht ist.

Die jahrzehntelangen wissenschaftlichen Messungen des Schweizer PMOD belegen aber das Gegenteil, wie der langjährige Leiter des Instituts, Claus Fröhlich, kürzlich veröffentlichte.

Abnehmende Sonnenaktivität spricht gegen einen "Klimaschwindel"

Treibhauseffekt und Klimaveränderungen nehmen in den letzten Monaten in Medien und der öffentlichen Diskussion tatsächlich einen größer werdenden Raum ein. Manche vermuten daher einen Hype, der Wissenschaftlern mehr Förderungsgelder bringen soll. Und die Medien würden bereitwillig darüber berichten.

Die Messdaten sprechen aber klar eine andere Sprache, wie der heute 70-jährige Claus Fröhlich und der jetzige Leiter des PMOD, Werner Schmutz, berichten.

Derzeit bewegt sich die Aktivität der Sonne auf ein Minimum zu. "Auf der Erde messen wir mit dem Thermometer aber genau das Gegenteil", sagt Fröhlich, "die globale Temperatur nimmt zu." Das lasse nur einen Schluss zu: Nicht die Sonne, sondern der Mensch steckt hinter der Erwärmung.

Im PMOD Davos steht das Eichmaß für die Kraft der Sonne

Seit seiner Gründung 1907 hat sich das PMOD zur weltweiten Referenzinstitution für die Messung der Sonnenaktivitäten entwickelt. Alle fünf Jahre pilgern Meteorologen und Sonnenforscher aus aller Welt mit ihren Gerätschaften in den Schweizer Bergort, um dort ihre Instrumente zu eichen.

"Die Instrumente hier", sagt Schmutz, "lassen sich mit dem Ur-Kilo in Paris vergleichen." Wie dieses als Referenzgewicht für die Normierung aller Waagen dient, steht in Davos das Eichmaß für die Kraft der Sonne.

Seit 1995 beobachtet das von Fröhlich geplante Messgerät VIRGO von der Raumsonde SOHO aus die Sonne. Und im Dezember fliegt ein weiteres vom PMOD entwickeltes Messgerät mit der US-Raumfähre Atlantis zur Raumstation ISS.

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