Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) - über 6.600 Projekte mit 1,2 Milliarden Euro gefördert

14.08.2007 - Quelle/Text: Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Die DBU fördert die Kreativität kleiner und mittlerer Unternehmen bei der praktischen Lösung von Umweltproblemen und gibt Anreiz für ökologische Innovationen in diesen Betrieben.

Bundespräsident Horst Köhler: „Neue Balance zwischen den Wünschen des Einzelnen und dem, was die Erde aushält.“

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DBU - Größte Umweltstiftung der Welt

Im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung mit der DBU in Berlin forderte das Staatsoberhaupt vor allem, in den Industrieländern „entschlossen gegenzusteuern“, um etwa die Folgen des Klimawandels möglichst erträglich zu gestalten, aber auch die Chancen deutscher Umwelttechnik als Exportschlager zu sichern und zu erhöhen.

Größte Umweltstiftung der Welt

Die DBU ist eine der größten Stiftungen Deutschlands, in Sachen Umwelt die größte der Welt. Gefördert werden Projekte aus den Bereichen Umwelttechnik, Umweltforschung/Naturschutz und Umweltkommunikation.

Die Stiftung vergibt auch jährlich den mit 500.000 Euro dotierten Deutschen Umweltpreis, der zugleich der höchstdotierte Umweltpreis Europas ist.

Projektideen aus ganz Deutschland wurden gefördert

So flossen 160 Millionen Euro Fördergelder der DBU für über 1.000 innovative, umweltschonende Ideen nach NRW, 119 Millionen Euro gingen an 630 Projekte nach Berlin-Brandenburg und mehr als 270 Millionen Euro für 1.962 Projekte in den Norden. Im Südwesten kamen 1.273 Projekte in den Genuss von 175 Millionen Euro.

Zahlen, von denen sich DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde beeindruckt zeigte: „Nicht nur aus den Metropolen kommen pfiffige, umweltschonende Projekte.“

Ökologie und Ökonomie gehören zusammen

Brickwedde betonte, viele umwelt- und ressourcenschonende Projekte und Verfahren zeigten, dass Ökologie und Ökonomie sich nicht ausschließen. Die Stiftung freue sich, wenn sie auch in Zukunft viele derartig hervorragende Projektideen vorgeschlagen bekomme.

Denn die stärkten nicht nur der gebeutelten Umwelt den Rücken, sondern auch dem Wirtschaftsstandort Deutschland.

Brickwedde weiter: „Die Umweltstiftung setzt durch die Förderung umwelt- und gesundheitsfreundlicher Produktionsverfahren auf einen vorbeugenden und integrierten Umweltschutz. Sie mindert das Einstiegsrisiko für Unternehmen in umweltschonendere Produktionstechniken und fördert, was die Umwelt direkt und praktisch schützt.“

Gleichzeitig unterstützt sie Kooperationsprojekte in der Anwendung von Umwelttechnik und den Austausch von Wissen über die Umwelt zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und anderen öffentlichen oder privaten Stellen.

Sie fördert Naturschutzvorhaben, die Lebensräume wild lebender Arten schützten sowie einer natürlichen, standortspezifischen Vielfalt und einer nachhaltigen Nutzung von Arten und Ökosystemen dienen.

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