Aktuelle Artikel zum Thema Politik

Umweltministerium stoppt Marktanreizprogramm und Klimaschutzinitiative
03.05.2010 - Quelle/Text: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
Die Fördertöpfe sind leer, die Haushaltssperre verhängt - kein Geld mehr für die Förderung von Solar, Biomasse & Co. © Rolf van Melis / Pixelio.deDer Deutsche Bundestag hatte mit dem Bundeshaushalt 2010 eine qualifizierte Haushaltssperre beim Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien beschlossen. Das Bundesumweltministerium hat sich in den vergangenen Wochen intensiv um eine Aufhebung dieser Haushaltssperre bemüht und einen entsprechenden Antrag beim Bundesfinanzministerium gestellt. Die Weiterleitung dieses Antrags an den Haushaltsausschuss wurde vom Bundesfinanzministerium jetzt abgelehnt.
Buerger sollen mitreden: Neues Buergerportal des Bundesumweltministeriums
17.02.2010 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
Das Bundesumweltministerium wuenscht sich einen offenen Dialog mit den Buergern. © Uwe Steinbrich / pixelio.deMit dem Internet-Portal www.mitreden-u.de lädt das Bundesumweltministerium Bürgerinnen und Bürger zu einem Umweltdialog zur deutschen Nachhaltigkeitsstrategie ein.
Biokraftstoffquote gesenkt
21.06.2009 - Quelle/Text: Naturschutzbund Deutschland e.V.
Ein Rapsfeld bei Korbach-Lengefeld © Dirk SchmidtDer NABU hat den heutigen Beschluss des Bundestags begrüßt, die Biokraftstoffquote trotz der Widerstände des Bundesrats zu senken. „Die jetzt verabschiedete Gesetzeskorrektur bringt endlich ein wenig mehr Vernunft in die Debatte um die Biokraftstoffe“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.
NABU: Neues Bundesnaturschutzgesetz ist Minimalkompromiss
20.06.2009 - Quelle/Text: Naturschutzbund Deutschland e.V.
Mit Blick auf den dramatischen Verlust an Arten und Lebensräumen hat der NABU das heute vom Bundestag verabschiedete Bundesnaturschutzgesetz als schwachen Minimalkompromiss bewertet. "Das Gesetz ist nicht der große Wurf, der notwendig gewesen wäre, um den effektiven Schutz von Natur und Arten voran zu bringen", so NABU-Präsident Olaf Tschimpke.
Obama plant Bahn-Hochleistungsnetz in den USA
04.05.2009 - Quelle/Text: pressetext.at
Die Amerikaner hoffen auf ein Hochleistungsschienennetz nach europäischem Vorbild © photocase.comMit Durchschnittsgeschwindigkeiten von 120 km/h sind die schnellsten Züge derzeit in den USA unterwegs. Geht es nach den Plänen des neuen Präsidenten Barack Obama soll die Bahninfrastruktur massiv ausgebaut werden. Ziel ist ein effizientes Hochgeschwindigkeitsnetz, das die großen Metropolen mit Geschwindigkeiten von bis zu 240 km/h miteinander verbindet.
EEG-Novelle: Biogasbetreibern droht Massensterben
10.04.2009 - Quelle/Text: pressetext.at
Biogasanlage der Firma EnviTec Biogas AG in Penkun, Mecklenburg-Vorpommern: Die Leistung wurde von 20 MW auf 5 MW gedrosselt. © EnviTec Biogas AGDurch die Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) könnten schon bald hunderte Betreiber von großen Biogasanlagen in der Bundesrepublik in den Ruin getrieben werden. Die bereits seit Januar 2009 in Kraft getretene EEG-Novelle führt zu hohen Einnahmerückgängen für große Biogasanlagenparks. Damit stehen viele Betreiber kurz vor der Insolvenz.
Klimaverhandlungen brauchen massive politische Unterstützung
08.04.2009 - Quelle/Text: Germanwatch e.V.
Der Klimaschutz muss künftig verstärkt werden. © 1&1 BilderbilbiothekBei den ersten UN-Klimaverhandlungen in diesem Jahr in Bonn, die heute zum Abschluss kamen, gab es in den großen politischen Fragen keine Bewegung. "Die derzeitigen Ziele und finanziellen Zusagen sind nicht ausreichend für das notwendige Abkommen in Kopenhagen", kommentiert Klaus Milke, Vorstandsvorsitzender von Germanwatch. "Von den Regierungschefs der einzelnen Staaten muss auf den kommenden internationalen Treffen bis hin zum G8-Gipfel Anfang Juli deutlich gemacht werden, dass der Wille vorhanden ist, die globale Erderwärmung deutlich unter 2 Grad zu halten. Nur dies kann die notwendige Dynamik für das Abkommen in Kopenhagen erzeugen."
Schwarzer Tag für Umweltrecht in Deutschland: Umweltgesetzbuch gescheitert
02.02.2009 - Quelle/Text: Naturschutzbund Deutschland e.V.
Nach dem Scheitern des geplanten Koalitionsvorhabens Umweltgesetzbuch hat der NABU der CDU/CSU umwelt- wie wirtschaftspolitische Kurzsichtigkeit vorgeworfen und mit der zügigen Novellierung des Bundesnaturschutzgesetzes neue Perspektiven im Umweltrecht gefordert.
Nationale CSR-Strategie: Arbeit aufgenommen
31.01.2009 - Quelle/Text: Rat für Nachhaltige Entwicklung
Die Bundesregierung hat vor rund einem Jahr die Planungen für eine nationale Strategie zur unternehmerischen Verantwortung (Corporate Social Responsibility, CSR) aufgenommen. Mitte Januar traf nun zum ersten Mal ein von der Regierung berufenes Forum zusammen, das Empfehlungen zu dieser nationalen CSR-Strategie entwickeln soll. An dessen Aufgaben entzündete sich schon im Vorfeld des ersten Treffens Kritik.
Artenschutzziel: EU-Kommission gesteht Scheitern ein
25.01.2009 - Quelle/Text: Rat für Nachhaltige Entwicklung
Im Bestand bedroht: Ein Drittel aller Froscharten © photocase.comUm den Schutz der biologischen Vielfalt ist es schlecht bestellt. Selbst das europäische Minimalziel, den Verlust an Biodiversität bis 2010 zu stoppen, wird sehr wahrscheinlich verfehlt. Es mangelt vor allem am politischen Willen zum Umsteuern.
BUND: Kfz-Steuer auf CO2-Basis darf Spritfresser nicht schonen
22.01.2009 - Quelle/Text: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.
Umweltschuetzern ein Dorn im Auge: Spritfressende Autos © pixelio.deIn den Diskussionen um die Ausgestaltung der C02-bezogenen Kfz-Steuer hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die Vorschläge aus dem Bundesfinanzministerium als „eine bewusste Bevorzugung der Hersteller von Spritfressern“ bezeichnet. Der vorgesehene Mix aus hubraum- und schadstoffbezogenen Komponenten bei der Berechnung der Kfz-Steuer verwirre potentielle Autokunden nur.
Hauff: Konjunkturprogrammen fehlt klare Richtung
22.01.2009 - Quelle/Text: Rat für Nachhaltige Entwicklung
Dr. Volker Hauff, vorsitzender des Rats fuer Nachhaltige Entwicklung © Rat für Nachhaltige EntwicklungDr. Volker Hauff, Vorsitzender des Rates für Nachhaltige Entwicklung, hat im Interview mit dem Deutschlandradio von der Bundesregierung einen klareren Kurs in der Umwelt- und Finanzpolitik gefordert. Er habe den Eindruck, dass derzeit Fehler der Vergangenheit wiederholt und Wirtschaft und Umwelt gegeneinander ausgespielt würden.
Atomendlager Asse im Bundestag: Rückholung des Strahlenabfalls ermöglichen
20.01.2009 - Quelle/Text: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.
Wegen der Sicherheitsrisiken im Atommülllager Asse II hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) vom Bundestag Nachbesserungen an der morgen zur Beratung anstehenden 10. Atomgesetznovelle gefordert.
Gabriel: Mit Obama beginnt eine neue Ära im internationalen Klimaschutz
20.01.2009 - Quelle/Text: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
Obama: Von Gabriel als Hoffnungstraeger in Sachen Klimaschutz gefeiert © Gerd AltmannBundesumweltminister Sigmar Gabriel beglückwünscht den neuen Präsidenten der USA zu seiner Amtseinführung. „Mit dem Amtsantritt von Präsident Barack Obama beginnt eine neue Ära im internationalen Klimaschutz. Washington ist wieder an Bord“, sagte Gabriel. „Wenn der neue Präsident hält, was er im Wahlkampf versprochen und nach seiner Wahl angekündigt hat, dann bedeutet dies eine Kehrtwende in der US-Klimapolitik und die Rückkehr des Landes ins multilateraleVerhandlungsgeflecht. Das stärkt meine Zuversicht, dass wir am Ende des Jahres 2009 in Kopenhagen ein neues, anspruchsvolles, globales Klimaab-kommen beschließen können.“
1. Umweltwirtschaftsbericht: Umweltschutz wird als Wirtschaftsfaktor immer wichtiger
16.01.2009 - Quelle/Text: Umweltbundesamt
Deutschland ist Marktführer bei Windkraftanlagen © photocase.comBundesumweltministerium und Umweltbundesamt haben heute den ersten Umweltwirtschaftsbericht veröffentlicht. Die gemeinsame Publikation zeigt die enge Verknüpfung zwischen Ökologie und Ökonomie und die neue Rolle der Umweltpolitik.
DNR: Konjunkturprogramm für Einstieg in Energieeffizienzwirtschaft nutzen
07.01.2009 - Quelle/Text: Deutscher Naturschutzring
Der Deutsche Naturschutzring (DNR) hat heute in Berlin die bisherigen Pläne von SPD, CDU und CSU für ein Konjunkturprogramm als hilf- und sinnlose Verschleuderung von Steuergeldern bezeichnet. Der DNR forderte stattdessen die Bundesregierung auf, die Probleme der Wirtschafts- und Klimakrise gemeinsam und gezielt zu bekämpfen.
Wettbewerbsprobleme auf dem österreichischen Energiemarkt , E-Control fordert stärkere Entflechtung
05.10.2008 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
Die E-Control regt für Österreich die wirtschaftliche Trennung der Netzbetreiber von den Energielieferanten an. © photocase.comEine ernüchternde Bilanz legt der österreichische Energiemarktregulator E-Control vor: Das anvisierte Ziel, unabhängige Netzbetreiber zu schaffen, wurde nicht erreicht. Mit Ausnahme des Stromgroßhandels ist der Strom- und Gasmarkt konzentriert in der Hand einiger weniger Anbieter. Den Wettbewerb belebende außenstehende Unternehmen, beispielsweise aus dem Bereich erneuerbarer Energien, werden nach wie vor diskriminiert.
Verbände fordern ehrgeiziges Umweltgesetzbuch
22.09.2008 - Quelle/Text: Deutscher Naturschutzring
Der Bundesverband Beruflicher Naturschutz (BBN), NABU, BUND und die anderen Umweltverbände im Deutschen Naturschutzring (DNR) haben auf dem 29. Deutschen Naturschutztag ein ambitioniertes Umweltgesetzbuch noch in dieser Legislaturperiode gefordert.
Gesundheitsgefahren durch Bisphenol A - Bund fordert Verbot von Babyflaschen aus Material
19.09.2008 - Quelle/Text: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.
Gesundheitsgefahr für Babys durch Bisphenol A? © pixelio.deNach den vorgestrigen Warnungen des Umweltbundesamtes über mögliche Gesundheitsschäden durch die Chemikalie Bisphenol A hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ein Verbot von Babyflaschen aus Polycarbonat gefordert. Bisphenol A ist der Grundstoff für Polycarbonat.
Naturschutztag: Mehr Naturschutz gegen die Folgen des Klimawandels
19.09.2008 - Quelle/Text: Deutscher Naturschutzring
Venner Moor © pixelio.deZum Abschluss des 29. Deutschen Naturschutztages in Karlsruhe zogen die mehr als 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer Bilanz zum diesjährigen Thema „Stimmt das Klima? Naturschutz im Umbruch“. Einigkeit herrschte bei den Experten, dass Naturschutz eine zentrale Antwort auf den Klimawandel sein muss.
Fahrplan für UN-Klimaverhandlungen steht
06.04.2008 - Quelle/Text: Germanwatch e.V.
Der Klimaschutz muss künftig verstärkt werden. © 1&1 BilderbilbiothekDie vorgestern beendete, einwöchige Verhandlungsrunde im thailändischen Bangkok markiert den Start ernsthafter Verhandlungen über ein neues Klimaabkommen. Die Verhandlungen waren geprägt vom Konflikt darüber, welche künftigen Ziele realistisch seien. Eine Gruppe von Staaten - vor allem Japan, die USA und Saudi-Arabien - übersetzten "Realismus" mit der Parole: "bitte keine ambitionierten Reduktionsziele für Treibhausgase".
Vogelanprall an Glasflächen, ein unterschätztes Artenschutz-Thema
31.03.2008 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
Zahlreiche Vögel sterben bei Kollisionen mit großen Glasflächen. © photocase.comSeit zehn Jahren engagiert sich die Wiener Umweltanwaltschaft (WUA) für wirkungsvolle Vogelschutzmaßnahmen an Glasflächen und hat deren wissenschaftliche Untersuchung in Österreich initiiert. Mit Partnern aus Wissenschaft, Verwaltung und Wirtschaft konnten bereits mehrere vorbildliche Projekte umgesetzt werden. Prominentestes Beispiel ist eine Lärmschutzwand vor dem Theodor-Körner-Hof am Wiener Margaretengürtel.
Gesundheitsgefährdung durch Feinstaub, Grenzwerte 2008 in Stuttgart und Tübingen überschritten
26.03.2008 - Quelle/Text: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.
Bringt die Feinstaubplakette wirklich ausreichend Schutz für Umwelt und Gesundheit? © photocase.comUm die Gesundheit von Menschen und Umwelt zu schützen, dürfen EU-weit die Grenzwerte für Feinstaub maximal an 35 Tagen pro Jahr überschritten werden; das Umweltministerium bestätigt, dass in Stuttgart und Tübingen diese Grenze bereits jetzt erreicht ist. Für den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Baden-Württemberg ist die Übertretung der 35-Tagesgrenze bereits im ersten Vierteljahr ein Alarmzeichen: Zur wirksamen Bekämpfung des Feinstaubs verlangt er dringend schärfere Maßnahmen.
Gesetzentwurf zum Handelsverbot für Robbenprodukte an EU weitergeleitet
11.03.2008 - Quelle/Text: International Fund for Animal Welfare
Die Robbenjagd ist ein blutiges Geschäft. © International Fund for Animal WelfareDie Bundesregierung hat in einer Kabinettssitzung Mitte Februar beschlossen, einen Gesetzentwurf für ein nationales Handelsverbot für alle Robbenprodukte an die EU-Kommission zur Prüfung weiterzuleiten. Die Kommission soll klären, ob die Gesetzesvorlage mit europäischem Recht und Welthandelsrecht vereinbar ist.
BUND legt Konzept für europäische Pkw-Verbrauchslimits vor
06.03.2008 - Quelle/Text: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.
Für das Premiumsegment (hier: ein Audi TT) werden starke Senkungen des Spritverbrauchs gefordert. © pixelio.deEinen Tag nachdem die EU-Umweltminister in Brüssel über Regeln zur Senkung des Spritverbrauchs von Neuwagen beraten haben, stellte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) heute ein eigenes Konzept zur Senkung der CO2-Emissionen bei Pkw vor. Danach hätten in Europa neuzugelassene Fahrzeuge bis 2012 im Durchschnitt das Limit von 120 Gramm CO2 pro gefahrenem Kilometer einzuhalten.
Kippelemente - kritische Punkte im Klimasystem der Erde
06.02.2008 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
Kippelemente müssen in der zukünftigen internationalen Klimapolitik besonders berücksichtigt werden. © 1&1 BildbibliothekEin internationales Forscherteam beschreibt in einem Artikel der Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS) kritische Prozesse im Klimasystem der Erde, welche durch menschliche Aktivitäten so überbelastet werden könnten, dass sie von da an grundsätzlich anders ablaufen: sie kippen. Die Auswirkungen auf Mensch und Natur wären gravierend und teilweise unumkehrbar.
Moderner Ablasshandel mit Klimaschutz-Zertifikaten funktioniert nicht
29.11.2007 - Quelle/Text: World Wide Fund for Nature
Die CO2 Emissionen der Industrieländer verändern das Klima © photocase.comEine Studie im Auftrag des WWF zeigt, dass 40 Prozent der Klimaschutzprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern keine zusätzliche Treibhausgas-Reduktion bewirken. Den Prüf- und Zertifizierungsstellen stellt die Studie ein schlechtes Zeugnis aus.
Klimawandel verändert Wasserhaushalt an Flussläufen
23.11.2007 - Quelle/Text: Bundesamt für Naturschutz
Natürliche Überflutungesgebiete wurden in den letzten Jahren stark reduziert. © photocase.comAnlässlich der Fachtagung „Klimawandel, Wasserhaushalt und Naturschutz“ warnte die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Prof. Dr. Beate Wessel, vor dem Unterschätzen der Auswirkungen des Klimawandels.
Erleichterung über klare Aussagen im Bericht des UN-Weltklimarates
19.11.2007 - Quelle/Text: World Wide Fund for Nature
Der Klimaschutz muss künftig verstärkt werden. © 1&1 BilderbilbiothekDer Weltklimarat der Vereinten Nationen (IPCC) hat sich nach zähen Diskussionen auf einen „Synthese-Bericht“ zum Stand der Klimaforschung geeinigt. Dieser fasst die wesentlichen Ergebnisse der drei im Frühjar veröffentlichten und mehrere tausend Seiten starken Berichte zusammen.
Acht Millionen Euro für erneuerbare Energien in Namibia
14.11.2007 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
Erneuerbare Energien aus Sonne, Wind, Wasser und Biomasse sind umweltfreundlich und unerschöpfbar. © photocase.comDeutschland wird zukünftig die „Nutzung erneuerbarer Energien“ in Namibia unterstützen. Das ist Bestandteil des Etats für 2007 und 2008, welcher im Rahmen der deutsch-namibischen Entwicklungszusammenarbeit festgelegt wurde.
Österreichs Autokäufer interessiert die Klimakatastrophe nicht
06.11.2007 - Quelle/Text: pressetext.at
 © H.-G. OedKlimawandel und hohe Treibstoffpreise scheinen Österreichs Autofahrer kaum zu stören: Die jüngste Untersuchung des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) zeigt, dass der Anteil von Pkw mit hoher Motorleistung in Österreich stark zunimmt.
Mensch Achmed, was machen denn deine Ölscheichs da schon wieder
25.10.2007 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
Achmed A. W. Khammas © Buch der Synergiebegrüßten 1973 am Beginn der 'Ersten Ölkrise' Mitarbeiter der TU Berlin ihren arabisch-deutschen Kollegen Achmed A. W. Khammas. Und diese saloppen Grüße motivierten ihn zu einem vermutlich visionären Buch mit einem für Normalbürger allerdings kaum lesbaren Arbeitstitel: „Analyse und Synthese der Exergieseparation aus ökologischer Sicht, unter besonderer Berücksichtigung nichtfossiler und nichtnuklearer Energietransformatoren - mit dem Ziel einer umsetzbaren ‚Bio-Logischen’ Gesamtenergiekonzeption“ Daher hat er ihn dann gekürzt. Und so heißt es nun knapp und treffend:
Indiens Nachhaltigkeitsrat: International besetzt
23.10.2007 - Quelle/Text: Rat für Nachhaltige Entwicklung
Slum in Pimpri, Indien: Der Bekämpfung der Armut hat sich auch der indische Nachhaltigkeitsrat verschrieben. © Christoph SchneiderWer die internationale Zusammenarbeit in Sachen Umwelt und Entwicklung vorantreiben will, muss über den Tellerrand schauen. Der indische Nachhaltigkeitsrat hat das beherzigt und sich entsprechend aufgestellt: Die hochrangigen Mitglieder des Rates kommen aus fast einem Dutzend verschiedener Länder.
EU-Kommission verwarnt Malta wegen Vogeljagd
21.10.2007 - Quelle/Text: Naturschutzbund Deutschland e.V.
Der NABU hat die Aufforderung Maltas durch die Europäische Kommission begrüßt, die Frühjahrsjagd auf Zugvögel per Gesetz zu beenden. Nachdem die Europäische Kommission bereits im Juni letzten Jahres ein formales Vertragsverletzungsverfahren gegen Malta eröffnete, hat Brüssel nun den Druck auf den Inselstaat erhöht und ein letztes Warnschreiben an die maltesische Regierung adressiert.
EU-Kommission macht sich für Atomenergie stark
07.10.2007 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
 José Manuel Barroso, Präsident der EU-Kommission © EU Audiovisual ServiceAnfang Oktober wurde in Madrid zu Ehren der 2006 verstorbenen EU-Energiekommissarin Loyola de Palacio, einer bekennenden Atomkraft-Befürworterin, eine Konferenz abgehalten. Dabei hat die Europäische Kommission ihre bisherige mehr oder weniger glaubwürdige Neutralität in Sachen Atomenergie verlassen.
Kommunale Klimaschutzkonferenz – Positionspapier zu geplanten Kohlekraftwerken
06.10.2007 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
Braunkohlekraftwerk Lippendorf südlich von Leipzig © pixelio.de120 VertreterInnen von Klima-Bündnis-Kommunen nahmen an der 7. Kommunalen Klimaschutz-Konferenz in Rostock teil. Sie setzen sich für die effiziente Nutzung erneuerbarer Energien ein und fordern in einem Positionspapier zu den geplanten Kohlekraftwerken in Deutschland von der Bundesregierung „ein klares Bedarfskonzept und einen Rahmenplan für die sinnvolle und notwendige klimaverträgliche Entwicklung des Kraftwerksbestands in Deutschland“.
BDI-Studie zu Klimaschutzkosten zeigt auf, warum Industrie mitziehen sollte
26.09.2007 - Quelle/Text: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.
Die Nutzung fossiler Energieträger in ineffizienter Weise verursacht große volkswirtschaftliche Kosten und ruiniert das Klima © photocase.comDie vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) bei der Unternehmensberatung McKinsey in Auftrag gegebene Studie wurde in den letzten Tagen von zahlreichen Organisationen und Politikern arg zerzaust aber auch gelobt: Je nach Interessenlage und Weltanschauung. Nun melden sich weitere Organisationen zu Wort und weisen auf Schwächen dieses Berichtes hin.
Tag der Tropenwälder – Verbraucher können mitentscheiden
14.09.2007 - Quelle/Text: Robin Wood e.V.
Der Druck auf die Regenwälder nimmt durch die hohe Palmöl-Nachfrage zu. © Rettet den Regenwald e.V.Mehrere Umweltorganisationen aber auch die OECD wollen Menschen und Regierungen aufwecken: Der Schutz der Tropenwälder auf der ganzen Welt geht uns alle an. Weil wir alle von den Folgen rücksichtsloser Ausbeutung der Tropenwälder betroffen sind.
Ausbau der Donau ohne Rücksicht auf Ökonomie und Ökologie?
13.09.2007 - Quelle/Text: World Wide Fund for Nature
Donau - Lebensader, nicht nur Schifffahrtskanal © World Wide Fund for NatureAm 13. und 14. September veranstaltet das österreichische Infrastrukturministerium in Ybbs ein Donau-Symposium, um über das "Integrierte Europäische Aktionsprogramm für die Binnenschifffahrt" (NAIADES) zu diskutieren. Die Diskussionsbeiträge sollen alle Aspekte des Transport- und Infrastruktursektors einschließen. Eine ausbalancierte Sichtweise, die Schutz und Nutzung der Donau gleichermaßen berücksichtigt, sucht man auf der Tagungsagenda allerdings vergeblich.
Rettet Menschenleben in Kolumbien – rettet den Regenwald!
12.09.2007 - Quelle/Text: Rettet den Regenwald e.V.
Einen dramatischen Aufruf zum Schutz des Regenwaldes in Kolumbien veröffentlichte die Umweltorganisation „Rettet den Regenwald e.V.“: Mit Morden, Einschüchterungen und Vertreibungen von Kleinbauern sichern sich Palmöl-Konzerne neues Land.
"Tempo 120" vor dem Berliner Bundesverkehrsministerium – und auf Autobahnen
11.09.2007 - Quelle/Text: Greenpeace Deutschland
Autobahnen und andere Verkehrswege zerschneiden Wege für wilde Tiere. © pixelio.deMit einer symbolischen "Tempo 120"-Aktion vor dem Bundesverkehrsministerium in Berlin hat Greenpeace am 10. September für ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen geworben. Die Umweltschützer stellten Schilder von Städten auf, in denen sich eine Mehrheit von befragten Menschen für ein Tempolimit ausgesprochen hatten.
Salzeinleitungen Werra-Weser begrenzen
05.09.2007 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
EU-Wasserrahmenrichtlinie und Wasserqualität  © photocase.comDie K+S Kali GmbH hat bei der Bezirksregierung Kassel den Bau einer Salzabwasserleitung von ihrem Werk Neuhof-Ellers zum Werk Werra beantragt. Haldenabwässer, die in Neuhof nicht mehr in den Untergrund eingeleitet werden können, sollen zum Werk Werra verbracht, dort im Produktionsprozess genutzt und anschließend in die Werra eingeleitet werden.
20 Jahre Wattenmeersekretariat in Wilhelmshaven - Wattenmeer für Klimawandel rüsten
02.09.2007 - Quelle/Text: World Wide Fund for Nature
Wattenmeer bei Ebbe © pixelio.de125 Experten trafen sich im Wattenmeerhaus Wilhelmshaven anlässlich 20 Jahre Gemeinsames Wattenmeersekretariat von Holland, Dänemark und Deutschland zu einer Konferenz. Der WWF warnt eindringlich vor neuen Ölbohrungen im Wattenmehr und fordert, das Wattenmeer besser auf die kommenden Veränderungen durch den Klimawandel vorzubereiten.
Für Taschentücher und Klopapier gestohlenes Land muss zurückgegeben werden
01.09.2007 - Quelle/Text: Robin Wood e.V.
Die Nutzung von Altpapier verhindert Regenwaldkahlschlag und Menschenrechtsverletzung. © Barbara Baumgartner, Patuca e.V.Die Tupinikim- und Guarani-Indianer in Brasilien haben im Streit um ihr Land einen großen Erfolg errungen: Der brasilianische Justizminister Tarso Genro hat entschieden, dass der Zellstoff-Konzern Aracruz 11.000 Hektar Land an sie zurückgeben muss.
Waldbrände verstärken den Treibhauseffekt
28.08.2007 - Quelle/Text: Informationsdienst Wissenschaft online
Löschflugzeug-Einsatz bei Waldbrand © pixelio.deDie Brände in Griechenland wüten verheerend wie noch nie. Warum das Feuer so großen Schaden anrichtet, hat viele Gründe. Die Arbeitsgruppe für Feuerökologie am Max-Planck-Institut für Chemie sieht die Landflucht als Hauptursache.
UN-Klimakonferenz Wien - Greenpeace fordert klare Fortschritte im globalen Klimaschutz
27.08.2007 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
UN-Klimakonferenz Wien © Greenpeace CEE / Teresa NovotnyZum heutigen Auftakt der UN-Klimakonferenz in Wien fordert Greenpeace von den anwesenden Regierungsvertretern ernsthafte Fortschritte beim Klimaschutz. Die eintreffenden Delegationen werden von Greenpeace-Aktivisten begrüßt, die kleine Präsente an die einzelnen Konferenzteilnehmer verteilen.
Sperrzone um Atomkraftwerk Tschernobyl ist kein Tierparadies
25.08.2007 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
Unglücksreaktor Tschernobyl © Tschernobyl InfoEine Studie internationaler Wissenschaftler widerspricht Berichten über ein lebendiges Ökosystem in der 50.000 km² großen Sperrzone des Unglücksreaktors. Vielmehr nimmt die Artenvielfalt umso mehr ab, je größer die vorhandene Strahlenbelastung ist.
Klimaschutz - Kritik am Emissionshandel
24.08.2007 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
José Manuel Barroso, Präsident der EU-Kommission © EU Audiovisual ServiceIm März formulierte die EU ambitiöse Ziele zur Verringerung des CO2-Ausstoßes und zur Umstellung auf erneuerbare Brennstoffe. Nun mehren sich die Anzeichen dafür, dass die Regierungen versuchen, sich von diesen Zielen zu verabschieden.
Nationale Bewegungen gegen die Gentechnik fördern Demokratisierung der EU
22.08.2007 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
EU Demokratisierung durch Beteiligung der Bevölkerung. © FWFEin Projekt des österreichischen Wissenschaftsfonds FWF belegt, dass die Mobilisierung der Bevölkerung in den einzelnen EU-Ländern nahezu gleichzeitig erfolgt und so öffentlichen Protest auf europäischer Ebene verstärkt. Damit liefert die Studie eine optimistische Aussicht auf wachsenden Einfluss der Bevölkerung auf EU-Entscheidungsprozesse.
Nacktes Zeugnis der Klimaerwärmung auf dem Gletscher
20.08.2007 - Quelle/Text: Greenpeace Schweiz
Lebende Skulptur auf Aletschgletscher (Spencer Tunick) © Greenpeace SchweizDer US-Installationskünstler Spencer Tunick und Greenpeace organisierten eine „lebende Skulptur“: Hunderte nackte Menschen posierten auf dem Schweizer Aletschgletscher, um auf die Verletzlichkeit des schwindenden Gletschers hinzuweisen. Tunicks Gletscherbilder sollen dazu beitragen.
Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) - über 6.600 Projekte mit 1,2 Milliarden Euro gefördert
14.08.2007 - Quelle/Text: Deutsche Bundesstiftung Umwelt
DBU - Größte Umweltstiftung der Welt © Deutsche Bundesstiftung UmweltDie DBU fördert die Kreativität kleiner und mittlerer Unternehmen bei der praktischen Lösung von Umweltproblemen und gibt Anreiz für ökologische Innovationen in diesen Betrieben.
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