VertreterInnen der Atomindustrie sehen erfreut eine "Renaissance der Atomenergie“
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José Manuel Barroso, Präsident der EU-Kommission
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Wettbewerbskommissarin Kroes meinte, sie sei "vollständig für Atomenergie", Energiekommissar Piebalgs verlangte nach "Mut, das Thema zu diskutieren" und Kommissionspräsident Barroso wiederholte das Argument, die EU könne die "nukleare Option" nicht ignorieren, wenn sie ihre Klimapflichten erfüllen wolle. Zwar müsse die Energiesouveränität der Mitgliedstaaten respektiert werden, so Barroso, aber die EU könne in Fragen der Atomforschung und der Sicherheit ihren Beitrag leisten. Österreichische Industriellenvereinigung klar für Erneuerbare Energien: Ausbau der Wasserkraft anstreben Für die Österreichische Industriellenvereinigung (IV) besteht für die Erzeugung von Atomstrom in Österreich "kein Diskussionsbedarf". Diese Energiequelle stelle realpolitisch keine Option dar. Klar und nachvollziehbar bekennt sich die nach eigener Darstellung besonders energieeffiziente und umweltfreundliche österreichische Industrie zu Erneuerbaren Energien. Realistischerweise kann dem steigenden Energiebedarf in Österreich hauptsächlich nur durch einen forcierten Ausbau der Wasserkraft entsprochen werden. Dazu fordert die IV die Umsetzung des Regierungsprogramms mit einem "Masterplan für Wasserkraft" und rasche Genehmigungsverfahren. |