Aktuelle Artikel zum Thema Artenschutz

Studie: Erderwärmung gefährdet Pflanzenvielfalt
14.04.2010 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
Erde © 1&1 Internet AG BilddatenbankDurch den Klimawandel verändern sich in den kommenden Jahrzehnten weltweit die Lebensbedingungen von Pflanzen. Regional sind dabei jedoch große Unterschiede zu erwarten. So könnten heute kühle und feuchte Gebiete in Zukunft zusätzlichen Arten Lebensraum bieten, in trockenen und warmen Regionen verschlechtern sich die klimatischen Voraussetzungen für eine hohe Artenvielfalt. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von Wissenschaftlern der Universitäten Bonn, Göttingen und Yale.
Neue Studie belegt dramatisches Koalasterben
30.06.2009 - Quelle/Text: Aktionsgemeinschaft Artenschutz e.V.
Koala © Aktionsgemeinschaft Artenschutz e.V.Das Ministerium für Umwelt und natürliche Ressourcen von Queensland in Australien hat eine Studie mit alarmierenden Ergebnissen veröffentlicht. Wissenschaftliche Untersuchungen einer der bedeutendsten Koala-Populationen belegen einen Verlust an Koalas von über 50 Prozent innerhalb von nur drei Jahren. In kürzester Zeit könnte die gesamte Population ausgestorben sein.
Inspiration aus der Natur: Vogelfedern könnten Flugzeuge effizienter machen
20.06.2009 - Quelle/Text: pressetext.at
Beobachtung aus der Natur: Vogelfedern (hier: eine Möwe) dienen als Ausgangspunkt für Innovationen © pixelio.deWenn man die starren Flügel eines Flugzeugs mit künstlichen Borsten versieht, die Vogelfedern ähnlich sind, könnte man die Effizienz deutlich steigern, kommen italienische Wissenschaftler zum Schluss. Bei einem Versuch mit einem Zylinder ist es dem Team um Alessandro Bottaro von der Universität Genua gelungen, zu zeigen, wie die Federn den Luftwiderstand deutlich verringerten. Ähnliche Auswirkungen würden die federähnlichen Strukturen übrigens auch bei Unterwasserfahrzeugen zeigen, berichtet das Wissenschaftsmagazin Journal of Fluid Mechanics.
NABU: Neues Bundesnaturschutzgesetz ist Minimalkompromiss
20.06.2009 - Quelle/Text: Naturschutzbund Deutschland e.V.
Mit Blick auf den dramatischen Verlust an Arten und Lebensräumen hat der NABU das heute vom Bundestag verabschiedete Bundesnaturschutzgesetz als schwachen Minimalkompromiss bewertet. "Das Gesetz ist nicht der große Wurf, der notwendig gewesen wäre, um den effektiven Schutz von Natur und Arten voran zu bringen", so NABU-Präsident Olaf Tschimpke.
Illegaler Handel bedroht Orang-Utan Population in Sumatra
19.06.2009 - Quelle/Text: pressetext.at
Organg Utan auf Sumatra © Ian Singleton SOCPTrotz großer Investitionen für den Schutz von Wildtieren, ist die Zahl von Orang-Utans auf der Insel Sumatra in den vergangenen Jahren dramatisch gesunken. Nach Angaben der Tierschutzorganisation TRAFFIC sind daran Wildfänge schuld, die seit den 1970er Jahren ständig steigen.
Artenschutzziel: EU-Kommission gesteht Scheitern ein
25.01.2009 - Quelle/Text: Rat für Nachhaltige Entwicklung
Im Bestand bedroht: Ein Drittel aller Froscharten © photocase.comUm den Schutz der biologischen Vielfalt ist es schlecht bestellt. Selbst das europäische Minimalziel, den Verlust an Biodiversität bis 2010 zu stoppen, wird sehr wahrscheinlich verfehlt. Es mangelt vor allem am politischen Willen zum Umsteuern.
Dünger im Nil sorgt für Fischreichtum im Mittelmeer
23.01.2009 - Quelle/Text: pressetext.at
Land am Nil © Dieter SchuetzDüngemittel und Abwässer, die im Nil eingebracht werden, sorgen im angrenzenden Mittelmeer für Fischreichtum. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler der University of Rhode Island im Wissenschaftsmagazin PNAS. Nach den nun vorliegenden Erkenntnissen hat die massive Einbringung von Dünger zu einer dramatischen Zunahme an Fischen geführt. Mindestens 60 Prozent der Fischproduktion sind auf die Düngung zurückzuführen, meinen die Forscher.
Tourismusboom gefährdet Artenvielfalt auf den Galapagos
20.01.2009 - Quelle/Text: pressetext.at
Echse © pixelio.deAuf der Inselgruppe Galapagos zeichnet sich eine sozio-ökologische Krise ab, warnen Ökologen der Universidad Autonoma de Madríd. Der Tourismus, von dem die Inselbewohner abhängen, bewirke nicht nur die Verschwendung natürlicher Ressourcen vor Ort und verstärkte Zuwanderung, sondern ziehe auch das Eindringen neuer Tier- und Pflanzenarten nach sich, die das Gleichgewicht der Insel gefährden. Eine nachhaltige Entwicklung des Archipels benötige umfassende Konzepte und mehr soziale Stabilität auf der Insel, so das Resümee der im Fachmagazin Ecology and Society veröffentlichten Analyse.
Regenwald: Globalisierung treibt Zerstörung voran
16.01.2009 - Quelle/Text: pressetext.at
Konzerne tragen heute die Hauptschuld an der fortschreitenden Dezimierung der tropischen Regenwälder. Zu diesem Schluss kommen Biologen am Smithsonian Tropical Research Institute in Panama, anlässlich einer im Journal Conservation Biology veröffentlichten Fachdiskussion.
Falscher Umweltschutz beschert Insel Hasenplage
14.01.2009 - Quelle/Text: pressetext.at
Vegetation vor der Hasenplage 2001 auf Maquarie Island © Australian Antarctic Division (AAD)Abschreckende Beispiele für Fehlplanung im Tierschutz liefert die Insel Macquarie, die im Südpolarmeer zwischen Australien und Antarktis liegt. Eine Hasenplage, die auf ökologische Maßnahmen zurückgeht, hat einen großen Teil der Pflanzenwelt der Insel zerstört.
Biodiversität der Tiefsee erforscht
14.01.2009 - Quelle/Text: Informationsbrief Weltwirtschaft & Entwicklung
Wie aus einem Horrorfilm: Der rund 30 cm lange Dreiwarzen-Seeteufel (Cryptopsaras couesii) gehört zu den Tiefsee-Rutenanglern. Seine Kopfpartie ist mit einem Angelorgan ausgestattet, das zum Anlocken von Beute vors Maul gehalten wird. Sobald ein Beutefisch die Spitze der Angel berührt, wird das große, nach oben gestellte Maul aufgerissen und die Beute eingesogen. © J. Appel (vTI)Immer wieder einmal hört man Berichte von Riesen-Kalmaren oder fremdartig anmutenden Fischen, die tief unter der Meeresoberfläche in ewiger Dunkelheit leben. Dennoch gehört die Tiefsee auch heute noch zu den am wenigsten erforschten Lebensräumen unseres Planeten.
Scheidender US-Präsident schafft weltweit größtes Meeresschutzgebiet
07.01.2009 - Quelle/Text: pressetext.at
Schon Ende 2008 hatte der scheidende US-Präsident George Bush von der Schaffung eines Meeresschutzgebietes gesprochen. Als eine der letzten Amtshandlungen hat der als nicht gerade ökologisch geltende Politiker nun doch das weltweit größte Schutzgebiet mit einer Fläche von rund 500.000 Quadratkilometer rund um die US-Besitzungen im Pazifik errichtet. Unter Schutz stehen dann neben der weltweit tiefsten Meeresstelle im Marianengraben auch einige bemerkenswerte Inseln.
Ökodesign für Straßenbeleuchtung spart in der EU soviel Strom ein, wie ein ganzes Land derzeit verbraucht
07.10.2008 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
Energieffiziente Beleuchtung spart EU-weit soviel Strom ein, wie ganz Rumänien verbraucht © pixelio.deNach den Ökodesign-Standards für Standby-Geräte hat der zuständige EU-Ausschuss Ende September auch Normen für die Beleuchtung von Straßen, Büros und Industriegebäuden sowie für Set-Top-Boxen angenommen. Alleine mit der Umsetzung der Richtlinie für die Beleuchtung soll bis 2020 soviel Strom eingespart werden, wie beispielsweise ganz Rumänien derzeit verbraucht.
Wettbewerbsprobleme auf dem österreichischen Energiemarkt , E-Control fordert stärkere Entflechtung
05.10.2008 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
Die E-Control regt für Österreich die wirtschaftliche Trennung der Netzbetreiber von den Energielieferanten an. © photocase.comEine ernüchternde Bilanz legt der österreichische Energiemarktregulator E-Control vor: Das anvisierte Ziel, unabhängige Netzbetreiber zu schaffen, wurde nicht erreicht. Mit Ausnahme des Stromgroßhandels ist der Strom- und Gasmarkt konzentriert in der Hand einiger weniger Anbieter. Den Wettbewerb belebende außenstehende Unternehmen, beispielsweise aus dem Bereich erneuerbarer Energien, werden nach wie vor diskriminiert.
Vegetation von Extremhochwasser kaum betroffen
29.09.2008 - Quelle/Text: pressetext.at
Hochwasser der Elbe im August 2002. UFZ-Wissenschaftler untersuchten den Einfluss des extremen Hochwassersereignisses auf die Flora und Fauna in den Auen.  © André Künzelmann/UFZ Die Folgen von extremen Fluten betreffen Laufkäfer und Schnecken stärker als die Pflanzen in den Wiesen der Flussauen. Zu diesem Ergebnis kommen Biologen des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ), der TU Berlin und der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) nach mehrjähriger Beobachtungen vor und nach der Elbeflut im August 2002.
50 % aller Feuchtgebiete in Europa bedroht
27.09.2008 - Quelle/Text: Global Nature Fund
Am Comer See werden heute noch 14 % der Abwässer ungeklärt eingeleitet (Bild: Varenna am Comer See) © pixelio.deDer zunehmende Flächen- und Wasserverbrauch durch die Landwirtschaft belasten Seen und Feuchtgebiete weltweit. Zur Eröffnung der internationalen Living Lakes Seenschutz-Konferenz forderten Experten verstärkte Maßnahmen zum Schutz der lebenswichtigen Ökosysteme. 50% aller Feuchtgebiete in Europa seien durch den zunehmenden Wasserverbrauch bedroht, so Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz.
Studie: Lebensraum Ölpalmplantage kein Ersatz für Regenwald
25.09.2008 - Quelle/Text: Informationsdienst Wissenschaft online
Ölpalmplantage © Matt StruebigÖlpalmplantagen sind kein Ersatz für tropischen Regenwald als Lebensraum. Das belegt eine aktuelle Studie, die als Titelthema in der diese Woche erscheinenden Oktoberausgabe der Fachzeitschrift "Trends in Ecology und Evolution" veröffentlicht wird.
Australien: Bestand der kleinen Felskängurus gefährdet
24.09.2008 - Quelle/Text: Aktionsgemeinschaft Artenschutz e.V.
Die kleinen Bürstenschwanz-Felskängurus sind in ihrem Bestand gefährdet © David O Toole / AgADas kleine Bürstenschwanz-Felskänguru war einst weit verbreitet in den bergigen Regionen im Südosten Australiens. Aber in den letzten Jahren gab es einen rasanten Rückgang der Bestandszahlen dieser scheuen Beuteltiere, die nun vom Aussterben bedroht sind. Die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. warnt vor dem Verlust einer einmaligen Artenvielfalt auf dem australischen Kontinent und setzt sich für den Schutz dieser charismatischen Tiere ein.
Alarmierender Bericht über den Zustand der Vogelarten und ihrer Lebensräume vorgelegt
23.09.2008 - Quelle/Text: Naturschutzbund Deutschland e.V.
BirdLife International hat in Buenos Aires einen alarmierenden Bericht über den Zustand und die Entwicklung von Vogelarten und ihrer Lebensräume präsentiert. Daraus geht hervor, dass die Zahlen vieler bislang häufiger Arten quer über den Globus zurückgehen.
Naturschutztag: Mehr Naturschutz gegen die Folgen des Klimawandels
19.09.2008 - Quelle/Text: Deutscher Naturschutzring
Venner Moor © pixelio.deZum Abschluss des 29. Deutschen Naturschutztages in Karlsruhe zogen die mehr als 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer Bilanz zum diesjährigen Thema „Stimmt das Klima? Naturschutz im Umbruch“. Einigkeit herrschte bei den Experten, dass Naturschutz eine zentrale Antwort auf den Klimawandel sein muss.
Naturschutzgebiete erkunden und Umweltbewusstsein fördern
26.08.2008 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
Niedersächsischer Umweltminister Hans-Heinrich Sander stellt auf Wangerooge das Pädagogen sind sich einig: Die Grundlagen für ein lebensbegleitendes Interesse an unserer Umwelt werden im Kindesalter geschaffen. Die drei deutschen Wattenmeer-Nationalparke haben daher eine lehrreiche Kiste mit Unterrichtsmaterialien für das dritte bis sechste Schuljahr geschaffen.
Verzeichnis aller bekannten marinen Lebewesen geht online
05.07.2008 - Quelle/Text: pressetext.at
Krebs © pixelio.deDie Organisation Census of Marine Life (CoML) hat es sich zum Ziel gesetzt, die derzeit rund 230.000 bekannten Arten von Meereslebewesen zu erfassen und Wissenschaftlern wie Laien zugänglich zu machen. Dazu hat das internationale Forscher-Netzwerk das Online-Verzeichnis World Register of Marine Species eingerichtet.
Fischereiverbot im Barrier Reef bringt rasante Bestandserholung
04.07.2008 - Quelle/Text: pressetext.at
In Schutzgebieten mit vollständigem Fischereiverbot können sich überfischte Bestände offenbar in kürzester Zeit erholen. Das legt ein aktueller Bericht des Australien Institute of Marine Science (AIMS) nahe.
Aga-Kröten verursachen Todeswelle bei Süßwasserkrokodilen
30.06.2008 - Quelle/Text: pressetext.at
Forscher der University of Sydney haben einen teilweise massiven Bestandsrückgang bei den Australienkrokodilen (Crocodylus johnsoni) im Northern Territory beobachtet. Dafür verantwortlich macht die Gruppe um den Biologen Mike Letnic die giftige Aga-Kröte (Bufu marinus), eine invasive Art, die in den 1930er Jahren zur Schädlingsbekämpfung von Südamerika nach Nordaustralien eingeführt wurde und sich seitdem erschreckend schnell west- und südwärts verbreitet hat.
Letzte Möglichkeit zum Kastanien-Schutz
21.04.2008 - Quelle/Text: Schutzgemeinschaft Deutscher Wald
Von der Kastanien-Miniermotte befallenes Blatt. © Schutzgemeinschaft Deutscher WaldDie Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) weist darauf hin, dass etwa zeitgleich mit der Kastanienblüte die erste Generation der Kastanienminiermotte ausfliegen wird. "Dieses eingewanderte Insekt verursacht die frühe Blattfärbungen an den Kastanien und lässt diese schönen Bäume bereits im Spätsommer an vielen Orten so erscheinen als wären sie vertrocknet.", erklärt der SDW-Bundesgeschäftsführer Christoph Rullmann. Auch wenn die Kastanienbäume nicht direkt absterben, werden sie doch über die Jahre durch den starken Befall mit der Kastanienminiermotte geschwächt, damit anfälliger für Bakterien und Pilze und sterben dadurch eventuell doch früher ab.
Zunehmende Luftverschmutzung gefährdet Insekten und Pflanzen
14.04.2008 - Quelle/Text: pressetext.at
eine Honig sammelnde Biene. © pixelio.deHonigbienen finden den Weg zu Duftstoff abgebenden Pflanzen teilweise nicht mehr, weil deren Blütenduft wegen zunehmender Luftverschmutzung schwächer wird. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler der Universität Virginia. Sie halten diese Erkenntnisse für eine mögliche Erklärung, warum in freier Wildbahn lebende Insektenpopulationen, die auf Blütennektar zum Überleben angewiesen sind, in bestimmten Regionen der Welt derzeit zurückgehen.
Bodenbrütende Vögel und andere Wildtiere schützen - Hunde anleinen
04.04.2008 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
In freier Natur aber auch in Städten können nicht beaufsichtigte Hunde zum Ärgernis werden. © Alois G. AuingerDas Niedersächsische Landwirtschaftsministerium weist darauf hin, dass in der freien Landschaft - außerhalb von Ortschaften - vom 1. April bis zum 15. Juli bis auf wenige Ausnahmen alle Hunde an der Leine geführt werden müssen. Während dieser Zeit sind bodenbrütende Vögel und Jungtiere freilebender Tierarten generell durch stöbernde Hunde besonders gefährdet.
Vogelanprall an Glasflächen, ein unterschätztes Artenschutz-Thema
31.03.2008 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
Zahlreiche Vögel sterben bei Kollisionen mit großen Glasflächen. © photocase.comSeit zehn Jahren engagiert sich die Wiener Umweltanwaltschaft (WUA) für wirkungsvolle Vogelschutzmaßnahmen an Glasflächen und hat deren wissenschaftliche Untersuchung in Österreich initiiert. Mit Partnern aus Wissenschaft, Verwaltung und Wirtschaft konnten bereits mehrere vorbildliche Projekte umgesetzt werden. Prominentestes Beispiel ist eine Lärmschutzwand vor dem Theodor-Körner-Hof am Wiener Margaretengürtel.
Klimawandel bedroht „Weichtier des Jahres 2008“, die Österreichische Quellschnecke
25.03.2008 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
Österreichische Quellschnecke, Bythinella austriaca © Naturschutzbund Österreich, PatznerDie kleine Österreichische Quellschnecke kommt zu großen Ehren: Naturschutzbund Österreich und Malakologen der Universität Salzburg kürten sie zum „Österreichischen Weichtier des Jahres 2008“. Sie vertritt damit die große und trotzdem eher unbekannte Gruppe der Weichtiere. Als Bioindikator für beste Wasserqualität ist Bythinella austriaca wie sie von Wissenschaftlern genannt wird, in den obersten Bereichen sauberer Quellen manchmal zu Tausenden zu finden.
Internet-Lexikon zur biologischen Vielfalt gestartet
25.03.2008 - Quelle/Text: Deutsche Umwelthilfe
Die Startseite des neuen Internetangebots Biodiversitaet.info: Zugang zu Informationen über die Biodiversität © Christoph SchneiderAuf der neuen Internetseite www.biodiversitaet.info bieten die Deutsche Umwelthilfe und der Verein BildungsCent fundierte und knappe Einführung in das Thema Biodiversität – das offene Wiki-Lexikon lädt alle Fachkundigen ein, ihr Sachwissen zu veröffentlichen.
Auch Fische tragen Pflanzensamen weiter
23.03.2008 - Quelle/Text: pressetext.at
Bisher galten nur Vögel und Säugetiere als Überträger von Samen in Wäldern. Brasilianische Forscher haben nun auch tropische Süßwasserfische als Erhalter der üppigen Vegetation entlarvt.
Globale Korruption vernichtet weltweite Fischbestände
22.03.2008 - Quelle/Text: pressetext.at
Fische © pixelio.deWeltweite Korruption setzt den globalen Fischbeständen immer mehr zu. Zu diesem Schluss kommt die World Conservation Union IUCN in einer aktuellen Studie. Die Korruption erfasse sämtliche Bereiche des Fischfangs, kommt die Organisation zum Schluss. Die eigentliche Katastrophe daran sei jedoch, dass sich die Situation noch verschlimmern werde.
Von Amsterdam bis Frankfurt höchste CO2-Konzentrationen Europas
18.03.2008 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
Erhöhte Konzentration des Treibhausgases Kohlendioxid über Europa. © DLRUmweltforscher der Universität Bremen konnten mit Satellitenmessungen erstmalig erhöhte regionale CO2-Konzentrationen nachweisen, die vom Menschen verursacht sind. Das unter Federführung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gebaute Instrument SCIAMACHY auf dem von der Europäischen Weltraumorganisation ESA betriebenen Umweltsatelliten ENVISAT lieferte die Daten dazu.
Bio-Kraftstoffe: Raubbau unter Klimaschutz-Deckmantel
17.03.2008 - Quelle/Text: pressetext.at
Gerodete Regenwaldfläche: Für den Anbau von Soja werden in großem Stil Flächen in den Tropen gerodet und Ökosysteme zerstört. © Rettet den Regenwald e.V.Experten der Gesellschaft für Tropenökologie (gtö) sehen im Ausbau der Agro-Kraftstoff-Pflanzungen einen Raubbau an der Natur. In großem Tempo würden derzeit die noch verbliebenen natürlichen tropischen Lebensräume in Nutzflächen umgewandelt, um den enormen Flächenbedarf für Agro-Kraftstoffe zu schaffen, stellt die Gesellschaft zum Abschluss ihrer fünftägigen Tagung an der Universität Hohenheim fest.
Seit 35 Jahren: Washingtoner Artenschutzübereinkommen
14.03.2008 - Quelle/Text: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
Die prominenteste geschütze Tierart nach dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen CITES: Elefanten © pixelio.deDas Washingtoner Artenschutzübereinkommen feiert Geburtstag: Vor 35 Jahren, am 3. März 1973 wurde das Abeinkommen geschlossen, um der zunehmenden Bedrohung der Pflanzen- und Tierwelt durch den inter­nationalen Handel zu begegnen. Seitdem hat es sich zu einem der effektivsten Instrumente im Kampf gegen den Artenschwund entwickelt. Mittlerweile sind dem Abkommen 171 Staaten beigetreten.
Gesetzentwurf zum Handelsverbot für Robbenprodukte an EU weitergeleitet
11.03.2008 - Quelle/Text: International Fund for Animal Welfare
Die Robbenjagd ist ein blutiges Geschäft. © International Fund for Animal WelfareDie Bundesregierung hat in einer Kabinettssitzung Mitte Februar beschlossen, einen Gesetzentwurf für ein nationales Handelsverbot für alle Robbenprodukte an die EU-Kommission zur Prüfung weiterzuleiten. Die Kommission soll klären, ob die Gesetzesvorlage mit europäischem Recht und Welthandelsrecht vereinbar ist.
Der Ostsee-Schweinswal im Todesnetz: Wal-freundlichere Fischerei-Praxis gefordert
08.03.2008 - Quelle/Text: Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.
Gestrandeter Schweinswal © Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.Umweltverbände halten die bislang eingeleiteten Maßnahmen zum Schutz des Schweinswals in der Ostsee für unzureichend. Nur ein sehr geringer Teil der Fangflotte in Mecklenburg-Vorpommern wird derzeit auf schweinswalfreundlichere Fischfangmethoden umgestellt, sagen der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Mecklenburg-Vorpommern, die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) und die Gesellschaft zum Schutz der Meeressäuger (GSM) in einer gemeinsamen Erklärung.
Umweltsieg: Sachalin II kann kein Geld von US- und UK-Exportkreditagenturen bekommen
05.03.2008 - Quelle/Text: Urgewald e.V.
Proteste Indigener gegen das Projekt © Sakhalin Environment WatchSakhalin Energy Investment Company, Ltd. (Sakhalin Energy) hat gestern Abend Dow Jones mitgeteilt, dass es seine Anträge über mehrere hundert Millionen Dollar bei der US Export Import Bank (Ex-Im Bank) und dem UK Export Credit Guarantee Department (ECGD) zurückgezogen hat.
Costa Rica: Erneut unbekannte Tierarten entdeckt
17.01.2008 - Quelle/Text: pressetext.at
Einer der neu entdeckten Salamander. © A. MonroDrei bisher unbekannte Salamander-Spezies hat ein Forscherteam um Alex Monro vom Natural History Museum in London im Amistad International Park an der Grenze zwischen Panama und Costa Rica entdeckt. Der Forscher hat im Wissenschaftsmagazin National Geographic berichtet, dass ein Großteil dieses größten Regenwalds Mittelamerikas bisher komplett unerforscht ist.
Förderpreis Naturschutzhöfe 2008
11.12.2007 - Quelle/Text: Umweltbundesamt
Umweltminister Sigmar Gabriel bei der Preisverleihung für Naturschutzhöfe © Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL)Der 2006 erstmals vergebene Förderpreis Naturschutzhöfe würdigt die Leistungen naturverträglich wirtschaftender LandwirtInnen, die mit ihrer Arbeit maßgeblich zum Erhalt der biologischen Vielfalt in unserer Kulturlandschaft beitragen.
Klimawandel verändert Wasserhaushalt an Flussläufen
23.11.2007 - Quelle/Text: Bundesamt für Naturschutz
Natürliche Überflutungesgebiete wurden in den letzten Jahren stark reduziert. © photocase.comAnlässlich der Fachtagung „Klimawandel, Wasserhaushalt und Naturschutz“ warnte die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Prof. Dr. Beate Wessel, vor dem Unterschätzen der Auswirkungen des Klimawandels.
Blauer Tunfisch steht vor weltweiter Ausrottung
27.10.2007 - Quelle/Text: pressetext.at
Der Blauflossen-Tunfisch steht nach jüngsten Untersuchungen knapp vor dem Aussterben, berichtet BBC-Online. Die bis zu 800 Kilogramm schweren Tiere werden trotz Fangquoten weltweit überfischt. Die wachsende Zahl der immer kleineren Fische, die in den Netzen landen, deutet daraufhin, dass nun auch vermehrt geschlechtsreife Tiere gefangen werden. Und das könnte dem eleganten Jäger bald die Existenz kosten.
EU-Kommission verwarnt Malta wegen Vogeljagd
21.10.2007 - Quelle/Text: Naturschutzbund Deutschland e.V.
Der NABU hat die Aufforderung Maltas durch die Europäische Kommission begrüßt, die Frühjahrsjagd auf Zugvögel per Gesetz zu beenden. Nachdem die Europäische Kommission bereits im Juni letzten Jahres ein formales Vertragsverletzungsverfahren gegen Malta eröffnete, hat Brüssel nun den Druck auf den Inselstaat erhöht und ein letztes Warnschreiben an die maltesische Regierung adressiert.
Wärmeres Wasser verantwortlich für weniger Nordseefische
16.10.2007 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
Aalmutter Zoarces viviparus © Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, ScienceVerschiebungen des Weltklimas führen vor allem in den flachen Randmeeren der Ozeane zu einer Veränderung der Artenzusammensetzung, auch der Fischbestände. Bisherige Untersuchungen der Zusammenhänge zwischen globaler Erwärmung und der Abnahme von Fischbeständen beruhten auf statistischen Daten. Um zukünftige Veränderungen besser abschätzen zu können, ist ein tieferes Verständnis der Bedeutung der Wassertemperatur für die Biologie der betroffenen Organismen wichtig.
Weniger Gift und weniger Fisch: 15 Jahre Schutzabkommen für Nordsee und Nordost-Atlantik
09.10.2007 - Quelle/Text: World Wide Fund for Nature
 Fischmarkt in Funchal auf Madeira © pixelio.deDer ökologische Zustand von Nordsee und Nordost-Atlantik ist auch fünfzehn Jahre nach der Verabschiedung des OSPAR-Abkommens zum Schutz dieser Meeresregion kritisch. So sind zwei Drittel der Fischbestände gefährdet oder schon ausgebeutet, kritisiert der WWF.
Peruanischer Regenwald in Gefahr
08.10.2007 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
Macaws flushing. View from the tower. © Alan LeeAm 28. September erreichte uns die Nachricht aus Peru: Ein Gesetzentwurf sieht die Verkleinerung des Nationalparks Bahuaja Sonene um ca. 20 % vor. Ölfirmen sind an den dortigen Erdgasvorkommen interessiert.
Vom Genuss essbarer Schulgärten bis zu erneuerbaren Energien – Slow Food und SlowCity
02.10.2007 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
Slow Food © Slow Food DeutschlandDie 1986 im italienischen Piemont als Gegenbewegung zur sich ausbreitenden Fastfoodwelle gegründete Vereinigung für langsames und bewusstes Genießen von qualitätsvollen Lebensmitteln hat ihren Horizont stark ausgeweitet: Geographisch, aber auch in Ihren Zielen. Auf Grundlage der Agenda 21 wollen die teilnehmenden Städte aus aller Welt Regionalkultur bewahren und Nachhaltigkeit fördern.
1. Internationaler Polartag am 21. September 2007
20.09.2007 - Quelle/Text: Informationsdienst Wissenschaft online
Meereiskarte Arktis 18.Sept.2007 © AMSR-E Sea Ice MapIm Rahmen des laufenden Internationalen Polarjahres 2007 findet heuer erstmals der Internationale Polartag statt. Dabei steht die Entwicklung des Meereises im Mittelpunkt und soll unsere Aufmerksamkeit auf die Folgen der Veränderungen im Polargebiet richten.
20.000 Kilometer Wanderwege für die seltene Wildkatze
19.09.2007 - Quelle/Text: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.
Wildkatzen in Deutschland: Gefährdete Tierart © Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) will wild lebenden Tieren in Deutschland ein Wandernetz von rund 20.000 Kilometern einrichten. Vor allem Wildkatzen, von denen es nur noch drei- und fünftausend Exemplare gibt, sollen so von einem Gebiet in ein anderes wechseln können. Bereits im Herbst wird in Thüringen ein erster „Katzen-Wanderweg“ vom Nationalpark Hainich bis zum Thüringer Wald angelegt.
Ernst Ulrich von Weizsäcker - Biotreibstoffe gefährden die Artenvielfalt
18.09.2007 - Quelle/Text: Deutsche Bundesstiftung Umwelt
Ernst Ulrich von Weizsäcker © Deutsche Bundesstiftung UmweltEr machte in einem Vortrag über die Herausforderungen für eine globale Friedenspolitik besonders auf die Gefahren aufmerksam, die vom Boom der Biotreibstoffe ausgingen: Die Artenvielfalt sei durch die riesigen Monokulturen der Biospritpflanzen enorm bedroht. Der Anbau von energiebringenden Pflanzen habe nichts mit Klimaschutz zu tun, vielmehr führe er in eine ökologische Krise.
Tag der Tropenwälder – Verbraucher können mitentscheiden
14.09.2007 - Quelle/Text: Robin Wood e.V.
Der Druck auf die Regenwälder nimmt durch die hohe Palmöl-Nachfrage zu. © Rettet den Regenwald e.V.Mehrere Umweltorganisationen aber auch die OECD wollen Menschen und Regierungen aufwecken: Der Schutz der Tropenwälder auf der ganzen Welt geht uns alle an. Weil wir alle von den Folgen rücksichtsloser Ausbeutung der Tropenwälder betroffen sind.
Rettet Menschenleben in Kolumbien – rettet den Regenwald!
12.09.2007 - Quelle/Text: Rettet den Regenwald e.V.
Einen dramatischen Aufruf zum Schutz des Regenwaldes in Kolumbien veröffentlichte die Umweltorganisation „Rettet den Regenwald e.V.“: Mit Morden, Einschüchterungen und Vertreibungen von Kleinbauern sichern sich Palmöl-Konzerne neues Land.
Gen-Kontamination: „Verursacher muss zahlen!“
06.09.2007 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
Pollen von genmanipuliertem Mais fliegen weiter, als bisher angenommen. © photocase.comDie in der vergangenen Woche bekannt gewordene gentechnische Kontamination von Raps-Saatgut geht nach Angaben des nordrhein-westfälischen Umweltministeriums auf ein Produkt der BAYER AG zurück. Nach Angaben einer Sprecherin des Ministeriums wurde bei einer routinemäßigen Untersuchung Glufosinat-resistentes Saatgut gefunden. Das Herbizid Glufosinat findet sich in den BAYER-Produkten BASTA und LIBERTY.
Klimawandel und der Ozean - Schwertfische und Sardellen im Skagerrak
04.09.2007 - Quelle/Text: Informationsdienst Wissenschaft online
Dünnes Meereis im Storfjord, Spitzbergen, im März 2007.

 © Christoph Lüpkes, AWIAuf Einladung des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) trafen mehr als 350 internationale Experten in Kiel zum 42. European Marine Biology Symposium (EMBS) zusammen, um neueste Erkenntnisse über die Auswirkungen von globalen Umweltänderungen auf marine Ökosysteme auszutauschen.
Elektronische Flugtickets sichern 50.000 Bäumen das Überleben
30.08.2007 - Quelle/Text: pressetext.at
E-Tickets lassen 50.000 Bäume weiterwachsen © pixelio.deDie Zivilluftorganisation IATA wird bis 1. Juni 2008 papierlose Flugtickets einführen. Der letzte Großauftrag für Papiertickets wurde soeben vergeben.
Feuerbrand contra Obstbäume
26.08.2007 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
Feuerbrand-Befall auf Apfelbaum © Wikipedia (GNU Free Documentation)Es ist Feuer am Dach: In großen Teilen Österreichs, der Schweiz aber auch in Deutschland wütet der Feuerbrand und bringt viele Obstbäume zum Absterben. Panikartig fällen deshalb zahlreiche Obstbaumbesitzer bereits beim kleinsten Befall den ganzen Baum. Doch das hat katastrophale Auswirkungen auf die Natur.
Sperrzone um Atomkraftwerk Tschernobyl ist kein Tierparadies
25.08.2007 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
Unglücksreaktor Tschernobyl © Tschernobyl InfoEine Studie internationaler Wissenschaftler widerspricht Berichten über ein lebendiges Ökosystem in der 50.000 km² großen Sperrzone des Unglücksreaktors. Vielmehr nimmt die Artenvielfalt umso mehr ab, je größer die vorhandene Strahlenbelastung ist.
Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) - über 6.600 Projekte mit 1,2 Milliarden Euro gefördert
14.08.2007 - Quelle/Text: Deutsche Bundesstiftung Umwelt
DBU - Größte Umweltstiftung der Welt © Deutsche Bundesstiftung UmweltDie DBU fördert die Kreativität kleiner und mittlerer Unternehmen bei der praktischen Lösung von Umweltproblemen und gibt Anreiz für ökologische Innovationen in diesen Betrieben.
Noch immer zu wenig Wissen über Wechselwirkungen zwischen Klimawandel und Biosphäre
11.08.2007 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material
Eine Langzeitstudie der Duke University zeigt, dass die Folgen der weiter zunehmenden CO2-Anreicherung der Atmosphäre zu größeren Versteppungen führen könnten, als bisher angenommen.
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