Förderpreis Naturschutzhöfe 2008

11.12.2007 - Quelle/Text: Umweltbundesamt

Der 2006 erstmals vergebene Förderpreis Naturschutzhöfe würdigt die Leistungen naturverträglich wirtschaftender LandwirtInnen, die mit ihrer Arbeit maßgeblich zum Erhalt der biologischen Vielfalt in unserer Kulturlandschaft beitragen.

Öffentlichkeitsarbeit zum Naturschutz auf landwirtschaftlichen Betrieben

Umweltminister Sigmar Gabriel
Umweltminister Sigmar Gabriel bei der Preisverleihung für Naturschutzhöfe

Mit dem neu ausgeschriebenen Förderpreis „Naturschutzhöfe 2008“ sollen vorbildliche Leistungen von LandwirtInnen gewürdigt werden, die beispielhaft und zugleich umfassend Naturschutz in die Praxis ihres Betriebes einbinden und dies aktiv an die Öffentlichkeit kommunizieren.

Gesucht werden Betriebe, deren gelungene Öffentlichkeitsarbeit und erfolgreiches Engagement Ansporn und Vorbild für andere Betriebe darstellen.

Bewerben können sich alle landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland (einschließlich Spezialbetrieben wie zum Beispiel Wein-, Obst- und Gemüsebaubetriebe), deren Tätigkeitsschwerpunkt in der landwirtschaftlichen Erzeugung liegt und deren Bewirtschaftung und Öffentlichkeitsarbeit Vorbild geben kann.

Naturschutzhof des Monats

Monatlich wird ein Naturschutzhof mit seinen speziellen Errungenschaften vorgestellt, im Dezember beispielsweise die Bannmühle in Odernheim am Glan, Rheinland-Pfalz.

Neben der Züchtung vom Aussterben bedrohter Rinderrassen ermöglicht der Landwirt im biologischen Apfelbau alten Obstsorten das Überleben. Mit einer durchdachten Nutzung der sogenannten Obstgassen fördert die Bannmühle stetiges Blütenwachstum und damit die Lebensgrundlage vieler Insekten. Dafür verlieh Bundesumweltminister Sigmar Gabriel im Februar 2007 eine Auszeichnung.

Breite Unterstützung für das Naturschutz-Projekt

Das vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) initiierte und vom Bundesumweltministerium geförderte Projekt wird gemeinsam mit der Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL) durchgeführt. Projektpartner sind der Naturschutzbund (NABU) / Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV), der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) / Bund Naturschutz Bayern (BN) sowie die Stiftung Europäisches Naturerbe (Euronatur).

Das Institut für Agrarökologie und Biodiversität (ifab) übernimmt die Durchführung des Wettbewerbs.

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