Umweltbundesamt: Feinstaub aus Kaminen und Holz-Öfen verringern

10.03.2006 - Quelle/Text: Umweltbundesamt

Immer mehr private Haushalte und kleine Gewerbebetriebe heizen mit Holz und holen mit Kamin oder Kaminofen Behaglichkeit ins Wohnzimmer. Das ist zwar gut fürs Klima, denn Holz setzt bei seiner Verbrennung nur soviel klimaschädliches Kohlendioxid frei, wie vorher beim Pflanzenwachstum im Holz gebunden wurde.

Aber: Die mehreren Millionen kleinen Holzfeuerungsanlagen stoßen in Deutschland insgesamt etwa soviel gesundheitsschädlichen Feinstaub aus, wie die Motoren von Pkw, Lkw und Motorrädern.

Das Umweltbundesamt (UBA) meint daher: Kleine Holzfeuerungsanlagen müssen sauberer werden. Der Ausstoß des Feinstaubes muss drastisch abnehmen. Moderne Öfen, strengere Auflagen für den Betrieb kleiner Holzfeuerungen und eine bessere Aufklärung helfen dabei. Ein wichtiger Ansatzpunkt ist die von der Bundesregierung geplante Novellierung der gesetzlichen Regelungen für kleine Holzfeuerungsanlagen.

Grenzwerte für Feuerungsanlagen sollen im Bundes-Immissionsschutzgesetz strenger geeregelt werden

Kaminfeuer aus Holz
Kaminfeuer: Romantisch aber auch Feinstaub emmittierend

Denn dort gibt es einige Möglichkeiten: Feuerungsanlagen in privaten Haushalten, Handwerks- und Gewerbebetrieben müssen zwar nicht genehmigt werden. Gleichwohl gibt es Anforderungen an deren Betrieb – geregelt in der 1. Verordnung zum Bundes-Immissionsschutzgesetz (1. BImSchV - Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen).

Die Bundesregierung plant eine Novellierung dieser Verordnung. Nach Auffassung des UBA sind dabei zum Beispiel Emissionsgrenzwerte und Mindestwirkungsgrade für alle Einzelraumfeuerstätten bei der Typprüfung festzulegen. Diese erfolgt, ehe die Geräte für den Markt zugelassen werden. Das garantiert, dass saubere Anlagen auf den Markt kommen.

Auch die Grenzwerte für den Ausstoß von Staub sollten verschärft werden. Feinstaub kann die menschliche Gesundheit erheblich beeinträchtigen. Er wirkt negativ auf die Atemwege – Husten und die Zunahme asthmatischer Anfälle sind die Folge – sowie auf das Herz-Kreislauf-System. Dies kann die Lebenserwartung vermindern.

Moderne Holzfeuerungsanlagen bereits auf dem Markt

Es gibt auf dem Markt bereits moderne Holzfeuerungsanlagen, die relativ geringe Feinstaubemissionen verursachen. Dazu zählen in erster Linie mit Holzpellets – mit kleinen Holzpresslingen – betriebene Feuerungen. Besonders emissionsarme Pelletöfen und –heizkessel können das Umweltzeichen „Blauer Engel“ erhalten. Weitere Informationen zum Umweltzeichen für Holzpelletfeuerungen gibt es im Internet unter www.blauer-engel.de.

Viele Faktoren für Feinstaubausstoß verantwortlich

Wie viel Feinstaub tatsächlich ausgestoßen wird, hängt nicht nur von Art und Alter der Anlage ab. Auch die Art der Befeuerung, der Wartungszustand der Anlagen und die Auswahl sowie die Qualität des genutzten Holzes sind zu beachten. Daher sollten Betreiber auch besser als bisher informiert und ihre Anlagen überprüft werden. Dies könnten die Schornsteinfeger bei ihren ohnehin stattfindenden Routineprüfungen übernehmen.

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Flora, 10.03.2006 23:25:01
Sehr geehrte Leser,

das UBA steckt bezüglich der Holzfeuerungsanlagen wohl ideologisch in einer Zwickmühle. Unbestritten sind natürlich Holzheizungen klimafreundlicher, aber sie produzieren eben auch nicht gerade wenig Feinstaub.

Die modernen Pelletheizungen hierbei als Verursacher auszuklammern, verdeutlicht deren zu vorsichtige Haltung umso mehr. Auch eine durchschnittliche Pelletheizung produziert in einem durchschnittlichen Haushalt so viel Feinstaub wie etwa fünf EU-4 Diesel-Pkw im Jahr.

All dies kann sogar im hauseigenen Forschungsbericht von 2003 nachgelesen werden (Forschungsbericht 200 95 308 / 01 UBA-FB 000392).

Gruß
flora
antiDiesel, 12.03.2006 10:35:53
Kommentar zum Artikel von: Flora, 10.03.2006 23:25:01
...wobei Diesel-Pkw vermieden werden können. Auf Wärme jedoch kann nicht verzichtet werden.

Gruß
antiDiesel
antiDiesel, 12.03.2006 10:47:48
Kommentar zum Artikel von: antiDiesel, 12.03.2006 10:35:53
Apropos, die Zusammensetzung von Diesel-Partikeln und Holzrauch KANN NICHT diesselbe sein, die gesundheitlichen Auswirkungen sind deshalb nicht zu vergleichen.
Flora, 13.03.2006 12:02:45
Kommentar zum Artikel von: antiDiesel, 12.03.2006 10:35:53
Hallo Antidiesel,

der Verzicht auf Diesel würde jedenfalls die Raffinerien in Schwierigkeiten bringen. Nur Superbenzin und Teer aus dem Rohöl zu gewinnen ist eben nicht sonderlich effektiv. In naher Zukunft werden da wohl nur Feinstaubfilter für Abhilfe sorgen können.

Und im häuslichen Bereich ist das gegenwärtige Energieeinsparpotential jedenfalls deutlich größer. Selbst gegenüber der heutigen Energie-Einsparverordnung kann auch unter wirtschaftlichen Aspekten bis zu 90 % an Heizenergie einspart werden. Beispielsweise im einem Passivhaus. Das benötigt gar keine konventionelle Heizung mehr!

Gruß
flora
Flora, 13.03.2006 12:17:17
Kommentar zum Artikel von: antiDiesel, 12.03.2006 10:47:48
Hallo,

natürlich ist die Zusammensetzung unterschiedlich. Doch humantoxisch sind die Feinstäube aus Holzheizungen auf jeden Fall auch. Das UBA schreibt jedenfalls hierzu:

... Staubemissionen werden im wesentlichen durch Aschepartikel verursacht, die mit den Verbrennungsgasen als Flugasche ausgetragen werden. Bei unvollständiger Verbrennung (z.B. Schwachlastbetrieb) können zusätzlich auch Rußpartikel und kondensierbare Kohlenwasserstoffe den Staubauswurf maßgeblich bestimmen. Die Massenkonzentration, Teilchengröße und mineralische Zusammensetzung der Stäube hängen von der Brennstoffart, den thermischen Bedingungen und den Strömungsverhältnissen in der Feuerung ab (vgl. Jungmeier et al. 1999).
Die Staubemissionen werden auch durch Luftgebläse (staubaufwirbelnder Effekt) und von der Größe der Nachheizfläche (staubabscheidende Wirkung) bestimmt (vgl. Launhardt et al. 1998).
In jüngster Zeit sind vor allem Feinstäube (Partikel mit einem aerodynamischen Durchmesser ≤ 10 µm, PM10) in den Verdacht geraten, ein hohes Humantoxizitätspotenzial zu haben. Feinstäube, insbesondere im Submikronbereich, können akute gesundheitsschädigende Wirkungen, vor allem auf die Atemwege, verursachen. Darüber hinaus zeigen neuere Studien auch ein hohes Mortalitätsrisiko durch Langzeitwirkungen von Feinstäuben (WHO 2000). Feinstaub hat eine Verweilzeit bis zu zehn Tagen in der Atmosphäre, so dass es zu Ferntransporten kommen kann (HLUG 2002).
Die Staubemissionen von Holzfeuerungen bestehen zum überwiegenden Teil aus Feinstaub. Baumbach et al. (1999) haben die Zusammensetzung der Staubemission eines Pelletofens untersucht und kommen zu dem Ergebnis, dass mit 95% der weitaus größte Teil der Emissionen einen aerodynamischen Partikeldurchmesser von unter 2,1 µm hat. Damit liegen die Partikelgrößen im Feinstaubbereich und haben ein hohes Toxizitätspotenzial ...

Gruß
flora
Flora, 10.05.2006 14:37:36
Liebe Forumsteilnehmer,

spätestens mit diesem Artikel sollte jedem bewusst werden, dass heizen mit Holz nicht per se ökologisch ist.

Ganz recht schreibt hierzu DIE ZEIT, dass bei der Verbrennung von Holz offensichtlich andere Wertemaßstäbe angelegt wurden. Hier werden von jedem Befürworter billigend die müheseligen Errungenschaften von Luftreinhaltungsmaßnahmen in Kauf genommen.


Auszüge aus "Das Ende der Gemütlichkeit" (DIE ZEIT, 04.05.2006):

... Wissenschaftler warnen, dass Holz- und Kohleöfen nicht nur Gifte wie Dioxin, Teer und krebserregende Kohlenwasserstoffe (PAH) produzieren, sondern auch kilotonnenweise heimtückische Feinstäube – Letzteres sogar in derselben Größenordnung wie sämtliche Verbrennungsmotoren im Verkehr. Und dies würde pro Jahr mehr als zwanzigtausend Tote und Zigtausende Erkrankungen allein in Deutschland bedeuten.

Im März veröffentlichte das Umweltbundesamt (UBA) die neuesten Zahlen zu diesen »Nebenwirkungen der Behaglichkeit«. Danach schleudern allein die Kamine und Holzöfen von Haushalten und Kleingewerbe 24000 Tonnen gesundheitsschädlichen Feinstaub in die Luft – alle Motoren von Pkw, Lkw und Motorrädern zusammen bringen es auf »nur« 22700 Tonnen. Deshalb fordert das UBA, der Ausstoß von Feinstaub aus kleinen Holzfeuerungsanlagen müsse »drastisch abnehmen«...

...Was die Liebe zu urigen Feuertechniken bewirkt, das verdeutlichen Zahlen aus dem baden-württembergischen Umweltministerium. Der Standard für Ute Maier, dort zuständig für Immissionsschutz, sind die saubersten Hausheizungen, nämlich jene mit Gas. Dann rechnen sie und ihr Kollege Oskar Grözinger vor, wie viel mehr Dreck andere Brennstoffe für die gleiche Energiemenge verursachen. »Kleinfeuerungsanlagen geben mit extraleichtem Heizöl etwa 60-, mit Kohle etwa 1800- und mit Holz etwa 3500-mal mehr Feinstaub ab« als Gasheizungen, mahnten die beiden im Oktober vergangenen Jahres auf einem Holzfeuerungskolloquium an der Universität Stuttgart.

Auf dem Kolloquium wurde deutlich, dass Holz ein äußerst komplexer und entsprechend verschmutzungsträchtiger Brennstoff ist...

...ein einziger durchschnittlicher Privatheizer mit seinem meist alten Holzofen die Luft stärker belastet als die 3000 (überwiegend modernen) Gasheizungen einer ganzen Kleinstadt...

... Die Vorstellung, dank Blauem Engel könne man reinen Gewissens die vergleichsweise sauberen Pellets verheizen, erweist sich angesichts der strengen Maßstäbe im Straßenverkehr als naiv. Pelletheizungen sind immer noch schmutziger als moderne Dieselmotoren ohne Partikelfilter.

Jeder empfände es als schlechten Witz, würden filterlose Dieselautos mit einem Umweltengel ausgezeichnet. Das weiß man auch im UBA. So schreibt das Amt zu Holzpelletfeuerungen mit Blauem Engel: »Zwar haben auch diese Anlagen immer noch höhere Feinstaubemissionen als Gas- oder Ölfeuerungen, sie können wegen des CO2-neutralen Brennstoffs aber einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz leisten.« Hier wird mit verschiedenen Ellen gemessen: Für Dieselautos sollen Partikelfilter selbstverständlich werden – damit wären sie sauberer als Gasheizungen. Derweil subventioniert der Staat die Installation von Pellet- und Hackschnitzelheizungen, die bis zu hundertmal mehr Feinstaub emittieren als ein gefilterter Diesel...

Gruß
Louis
snuutsen, 23.11.2006 10:46:32
Wann begreift es denn jemand?
Es geht in diesem Artikel und den bald folgenden gesetzlichen Sanktionen (denn die werden kommen) nicht um den Umweltschutz und eine Verbesserung der Luftqualität! Hier wird wegbröckelnden Steuereinnahmen gegengesteuert! Jeder Kubikmeter Gas, den ich mit dem Kaminofen einspare, kostet diesen Staat Geld!

Warum beispielsweise sind die Autohersteller nicht längst per Gesetz dazu verpflichtet worden, sparsame Autos zu bauen??? Ich meine WIRKLICH verpflichtet: ein PKW mit einem Kraftstoffverbrauch von sagen wir mal mehr als 2,5 Litern/100km bekommt unabhängig von der Fahrzeuggröße keine Typzulassung mehr, PUNKT! Technisch möglich ist das längst.

Die einfache Antwort ist: Unsere Politiker haben keine Ahnung, wo sie die dadurch verlorenen Steuereinnahmen hernehmen sollten. Ich persönlich mache mir da keine Sorgen, denen ist schon immer etwas eingefallen! Dazu kommt der fehlende Mut unserer Politiker, den Energiekonzernen und damit indirekt den Förderländern die Stirn zu bieten und natürlich Lobbyismus! Informiert Euch mal, welcher Ölkonzern an welchem Autohersteller beteiligt ist, dann wird die Sache klar.

An dieser Front wird also nichts passieren!!! Lieber wird noch eine Abgasspezialuntersuchung für teures Geld vorgeschrieben. Eine FÖRDERUNG sauberer Technologie in diesem Land sieht so aus, daß die Nutzer nicht so sauberer Technologie durch höhere Abgaben BESTRAFT werden! Liebe Leute, dadurch wird die Anschaffung des Brennwertkessels und der Blau-Engel-Pelletheizung oder der Erdwärmepumpe für mich nicht billiger!

Und für alle anderen, die sich Umrüstung auf "sauberere" Heizungen zur Zeit auch nicht leisten können, gilt weiterhin: Öl und Gas in die Atmoshäre!!!

Unseren Politikern geht es doch gar nicht um den Klimaschutz! Klimaschonendes Heizen wird nun bestraft!

Nur zur Erinnerung: Wir alle haben es zusammen mit unseren Vorfahren geschafft, in einhundert Jahren soviel CO 2 in die Atmosphäre zu blasen, wie zuvor in Zig-MILLIARDEN Jahren von der Pflanzenwelt absorbiert wurde! Das kann nicht gesund sein...

Vielleicht sollte neben den ach so dreckigen Kaminöfen gleich jede Art fossiler Brennstoffheizung mit abgeschafft werden! Norweger an und bei minus 4 Grad im Wohnzimmer warmgebibbert! Das würde gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Die Natur würde geschont und durch die Zunahme krankheitsbedingter Todesfälle würde sich unser "Rentenproblem" gleich mal mitlösen!




Ebejoh, 04.02.2007 19:25:32
Hallo Umweltamt,
sind Kaminöfen mit Feinstaubfiltern bereits auf dem Markt erhältlich und wenn ja, können diese nicht listenmäßig veröffentlicht werden?
fauna, 06.07.2007 23:08:02
Hallo Forumleser,

wir wohnen in einer dichtbebauten Neubausiedlung; von ca. 60Wohneinheiten beteiben etwa 25 Parteien einen Kaminofen. Und viele Ofenheizer heizen mit pitschnnassem Holz. Auch jetzt im Juni und Juli läuft jeden Tag irgendein Ofen. Die Kinder können den Garten nicht nutzen. Lüften kann man nur mit ganz grossem Glück, dass vielleicht mal zufällig wirklich alle Öfen schweigen. Die Rauchgase brennen in den Augen und den Atemwegen, schon der Gang vor die Haustüre ist eine gesundheitsschädigende Tat. Nach dem Duschen kann man nicht lüften oder man lässt die schädlichen Stoffe, wie Dioxine und Polyzyklischen Aromatischen Kohlenwasserstoffe in das Haus. Morgens nach dem Aufstehen kann man die Schlafräume und Kinderzimmer nicht lüften, da schon wieder Rauchgase in der Luft hängen. Auch nach dem Kochen kann man die Küche nicht lüften. Was das für die Lebensqualität bedeutet, brauche ich sicher nicht zu erläutern. Der Schornsteinfeger kärt die Ofenbeteiber über richtiges Heizen auf, doch es wird weiterhin mit nassem Holz, Abfallholz und Briketts geheizt. Geiz ist eben geil. Der Ofen wird gedrosselt, was den Schadstoffausstoss zusätzlich erhöht. Über der ganzen Siedlung liegt eine Rauchgaswolke. Diesen Zustand haben wir das ganze Jahr, und wenn es dann mal sommerlich warm ist, wird im Garten in den Gartenkaminen oder der Feuerschale und anderen Fässern wieder nasses Holz verbrannt. Ich meine, dass zumindest ein Passus im Gesetz stehen sollte, der das Stilllegen von Kaminöfen regelt. So lasch wie die gesetzliche Lage momentan ist, können Ihre Nachbarn Sie kollektiv vergiften.

Das Ordnungsamt fühlt sich nicht zuständig. Das Umweltamt ist nicht zuständig und man sagte mir dort, dass man sich an den Gestank in der Luft wie in der Nachkriegszeit wieder gewöhnen müsse. Der Schornsteinfeger sagt mir, dass er mittlerweile öfter wegen Rauchbelästigung unterwegs wäre als aus anderen Gründen (Fegen, Messen).

Hier gibt es offensichtlich einen rechtsfreien Raum. Ich würde mich freuen,. wenn ich wieder einmal frei atmen könnte und das Wort Luftreinhalteprogramm nicht nur ein leeres Wort wäre.

Der Widerspruch zwischen der massiven Luftvergiftung durch Kaminöfen und der allgemeinen Klimadebatte stinkt wortwörtlich zum Himmel.

Es wäre weitaus schlauer, diese schlecht gedämmten Häuser, die sogar im Juni und Juli beheizt werden müssen, nachträglich zu dämmen. Das würde der Bauwirtschaft einen Schub bringen und den CO2- Ausstoss wirklich senken.

Hier muss die Politik handeln, damit diese massive Umwletbelastung gestoppt wird.



coco, 24.07.2007 14:32:21
Kommentar zum Artikel von: fauna, 06.07.2007 23:08:02
Wie sehr mir dieser Beitrag aus der Seele spricht! Auch die Beschreibung der Reaktion von Ordnungsbehörden usw. kommt mir mehr als bekannt vor. Es würde mich "brennend" interessieren, in welcher Gegend Ihr wohnt. Die geschilderte Situation klingt so typisch für meine Gegend.
Getrocknetes Scheitholz riecht eigentlich angenehm. Weil man aber nicht die kostenlose Sperrmüllabfuhr nutzt, sondern alle Holzabfälle gleich mitverheizt ist ständig ein unangenehmer Gestank in der Luft. Weil man zu wenig Platz vorgesehen hat um frisches Holz zum Trocknen gesondert lagern zu können oder aber zu bequem ist, qualmt das frische Holz aus manchen Schornsteinen, dass uns die Augen tränen.
Hinzu kommt: hier können sich allzu viele Bürger - trotz Verbots - nicht von den liebgewordenen Gewohnheiten lösen, Garten- und sonstige Anfälle draußen durch Anstecken zu entsorgen - , eine besonders nette Variante.

Heizen muß sein. Aber nur umsteigen von Öl auf billiges Holz, anstatt auch am Haus durch Isolieren Verbesserungen anzubringen, geht ausschließlich auf Kosten von Nachbarn und Umwelt. Vielfach wird dies noch gefördert von Kommunen, die Holz aus der Flurbereinigung
kostenlos zur Verfügung stellen.

Deshalb denke ich, es sollte keinen Brennstoff zum Nulltarif geben, egal welchen. Aber vor allem sollten Filter /Filteranlagen auch für Holzkamine vorgeschrieben werden. Das setzt allerdings voraus, dass die Schornsteinfeger konsequent auch ihrem Spürsinn folgen, weil bei weitem nicht jeder Ofen vorschriftsgemäß angemeldet ist.
Mein Schornsteinfeger klagt im übrigen, daß er wegen Rauchbelästigung durch Verbrennung von Frischholz immer mehr Ermittlungen hat, die viel Zeit kosten und nichts bringen.
Da frage ich mich immer wieder , ( auch in anderen Zusammenhängen) : Warum und für wen haben wir eigentlich so viele Gesetze, wenn keiner sich zuständig fühlt, diese auch mal durchzusetzen??
Chrimahl, 27.07.2007 19:26:50
Bez. Holzpelletheizung- eine Scheinbar schöne Neuerung. Wie sieht aber die Energiebilanz aus über alles? Solange Holzmüll anfällt, der in irgend einér Art beseitigt werden muss, erscheint die Sache interessant. Alternativ halte ich aber Holzvergaseröfen für Wellen oder auch Scheite als optimale Lösung für häusliche Brennstellen angebracht.
Jedoch sollten im Wohnbereich Nahwärmeversorgungen KWK und BHKW in Verbindung mit Wärmepumpen favorisiert werden. damit entfällt die Verschmutzung der Luft aus viel zu niedrigen Kaminen, die Ausstattung von KWK- und BHKW-Anlagen mit Filtern und Katalysatoren wäre produktiver als die hergebrachte Feuerchen-Heizung.
In unserem Land fehlt eine Gesamtplanung der Energie-Erzeugung insgesamt. Geschäfte wittern- Geld vedienen- egal wie, Hauptsache die Kasse klingelt-bringt uns immer mehr in eine Umweltkrise nie kekannten Ausmaßes. Großkraftwerke wollen die "Energieriesen" bauen wegen des höheren elektischen Wirkungsgrades- aber die Abwärmemenge ist derart groß, dass die Wärmeenergieverteilung abnorm unwirtschaftlich ist. Deshalb, KWK-Anlagen mit hohem Wirkungsgrad bei der Erzeugung der E-Energie aber immer mit gleichzeitiger Nutzung der Abwärme- direkt im Winter, über Speicher im Sommer. Auch die Verwendung der Abwärme zur Beheizung von Gewächshäusern sollte bedacht werden (mittels Tiefensonden im Erdreich innerhalb dieser G-Häuser). Das hätte den Vorteil u.a. dass die aufsteigende Wärme (Verluste) dieser Gewächshäuser durch Thermik in der Lage wäre, Inversionswetter-Auswirkungen mindestens zu dämpfen.
Es wäre mir eine Freude, Menschen auf dieser Diskussions= schiene zu treffen, um gemeinsam doch noch eine Konzept auszuarbeiten für die Energienutzung und -Einsparung.
Gruß Chrimahl
Chrimahl, 27.07.2007 19:43:07
Kommentar zum Artikel von: coco, 24.07.2007 14:32:21
Thema Hausisolation
seit 35 Jahren haben wir ein Haus (Baujahr 1895) vollisoliert und haben dieses Haus, welches vor ca 35 Jahren so nass war, das der Aussenputz und der Innenputz abbröckelte, durch diese Isolation und eine Sockelleistenheizung trocknen können. Das wäre niemals gelungen mit der heute favorisierten Isolation mittels Polystyrol- oder Polyurethan-Schaumstoffen. Es ist meines Ermessens wichtig solche Isoliersysteme zu verifizieren, die Feuchte-diffusionsoffen sind und somit (vor allem in Flusstälern mit hoher mittlerer Luftfeuchte)gesunde Klimate für die Bewohner garantieren. Auch hier ist umfangreicher Diskussionsaufwand erforderlich, um die wirklich optimale Isolationstechnik zu finden und die Bevölkerung aufzuklären Gruß Chrimahl
Munzinger, 03.09.2007 23:26:37
Kommentar zum Artikel von: fauna, 06.07.2007 23:08:02
Ich kann den Artikel nur bestätigen. In unserem Ort, aus dem übrigens der Bundesumweltminister stammt, wimmeln die Behörden und der Schornsteinfeger alles ab und des stinkt in vielen Bereichen wie die Pest nach schlecht gesteuerten Holzfeuerungen, so dass die Augen tränen.
Der Anachronismus ist ja in Deutschland, dass bei umweltfreundlichen gasbefeuerten Brennwertheizungen jedes ppm an Schadstoff gemessen wir. Bei Holz und Festbrennstoffen ist alles erlaubt.
Fred Ehrke, 25.11.2007 12:04:51
Wir können bald diesen ganzen Wahnsinn nicht mehr bezahlen.
Werden dann zu Strafgeldern verurteilt, können die aber auch nicht zahlen.
Dann Beugehaft, oder was ???
Das sieht sicher etwas sehr Schwarzgemahlt aus.
Nur was ist mit den Sozialhilfeempfängern,Hatrz4 rern,Arbeitslosen den Rentnern.
Familien und Kinder, sind dann noch stärker belastet.
Dann wieder beihilfen aus den Sozialkassen.
Das eingenommene Geld wird doch nur umverteilt auf Industrie, Handwerk, Sozialkassen usw.
Aber was kommt danach, ein Luftfilter den jeder vor dem Mund haben muß, denn Feinstaub kommt auch aus dem All
Täglich auf uns hernieder.
Steuereibußen wo denn ?
Es gibt zur Zeit nie dagewesene Steuereinnahmen.
Das Geld sollte mal richtig verteilt werden.
Die frage ist nicht immer mehr Steuergelderpressung, sondern weniger und dann aber ALLE.
Keine priviligierten Politiker,Beamte und sonstige.
Der kleine Mann Zahlt die Zeche für die Fehler und Versäumnisse der Hochbezahlten Fachleute.
Warum ?
Mehr Verantwortungsbewustsein aber auch mehr
persönliche Haftung der Entscheidungsträger.
Dieser CO² Quatsch ist nur konstruiert um der Industrie
und dem Staatssäckel wieder Geld zu beschaffen.
Viele führende Wissenschaftler haben nur den Kopf geschüttelt. Andere Profilieren sich sehr bewust damit.
Das die natur selbst dafür sorgt uns mit den kleinen Härchen in der Luftröhre ausgestattet hat.
Der Regen die Luft regelmäßig reinigt.
Also Ökologie JA JA JA aber nicht soweit das der Mensch nicht mehr Leben kann.
Wollen wir für die ganze WELT die Luft reinigen und das als einziege auch bezahlen.
ODER gibt es dann keinen Wind mehr.???
Einfach mal nachdenken !!!

Gruß Fred Ehrke ein Bürger.
ofensiggi, 25.11.2007 12:41:52
Hier mal ein Beitrag aus der Branche:
Die Pelletindustrie verfügt über mafiöse Strukturen und eine massive, einflussreiche Lobby!
Tatsache ist, dass die meisten Feinstaubemissionen aus Holzfeuerungen von Holzzentralheizungen und Pelletanlagen herühren. Die Kaminöfen sind dabei nur zu einem sehr kleinen Teil beteiligt.
Funktionierende Rauchgasfilter für Kaminöfen gibt es derzeit nur in den Entwicklungslaboren - im Markt sind diese noch nicht. Ein guter Kaminofen verfügt heute bereits über die sogenannte E-plus Zulassung = mindestens 70% Wirkungsgrad. Ab 2008 dürfen nur noch Kaminöfen in den Handel gelangen, die nur noch 100 Mikrogramm Feinstaub pro m³ Rauchgas ausblasen.
Ab 2014 dürfen es nur noch 40 Mikrogramm sein.
Öfen, die diese Werte (40mkg) einhalten und bei einem Wirkungsgrad von 80% angelangt sind gibt es schon im Markt - z.B. bei mir ! Allerdings sind solche Öfen nicht im Baumarkt und nicht unter 1.200,- € zu haben.
Auch sind die allermeisten Feuerräume von Kaminöfen zu groß dimensioniert, da die Häuser heutzutage "viel zu gut" isoliert sind. Die Folge: es werden zu kleine Feuer in zu großen Kaminöfen betrieben und diese dann noch im Abbrand gedrosselt, so dass sie nicht sauber brennen können.
Daher: kleinere, effektivere Feuerräume bei gleichgutem Feuererlebnis und geringen Abgasemmissionen!
Aber die meisten Fachhändler und leider auch Hersteller sind an diesen Umständen nicht interessiert, sondern verkaufen dem Verbraucher "schöne" große Kaminöfenfeuerräume!
holzi, 25.11.2007 16:07:27
ich weiß erlich gesagt nicht worüber wir hier eigentlich quatschen diese emissionsdiskussion ist doch nur eingeleitet worden um die wirtschaft anzutreiben der diesel der einen anteil von ca 3% der gesamtpartikel bei KFZ ausmacht ist doch nur augenwischerei die partikelfilter die in ide FZG verbaut werden werden entweder nach ein paar monaten vom markt genommen weil sie mal wieder bestimmte normen nicht erfüllen oder sie sich nach stadtfahrten dichtsetzen siehe VW/Nissan/Mercedes und wie sie alle heißen das ende ist also nicht in sicht und wenn wir noch lange so weiter über solche belanglosen sachen schreiben und nicht mal was tun dann zahlen wir in ein paar jahren für unseren atem auch noch (partikelausstoßsteuer) gruß holzi
c.3po, 25.11.2007 17:47:36
Kommentar zum Artikel von: ofensiggi, 25.11.2007 12:41:52
Die Branche ist leider auch nicht umfassend informiert. Die genannten Grenzwerte liegen in Milligramm Bereich nicht Mikrogramm, also Faktor 1000 höher.
Habe mal die FAQ zur Novellierung der 1. BImSchV studiert. Ist eigentlich sehr interessant, bietet aber überhaupt keinen Stoff zu übertriebenem Handeln oder Panik.
Hier ist sie:
http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/bimschv_faq.pdf
Auch Pelletöfen sind betroffen wie auch Herde und Kachelöfen. Es gibt jede Menge Ausnahmen und angepasste Regelungen und es sind reichlich bemessene Übergangsfristen vorhanden.
Meinen jetzigen Kaminofen kann ich locker noch 10-12 Jahre betreiben, bevor ich ihn ersetzen muß. Vermutlich habe ich ihn vorher schon aufgearbeitet.
Wenn heute der Kaminkehrer die Abgasmessung an der Ölheizung macht regt sich auch keiner mehr auf, auch dies ist ein guter Beitrag für unsere Umwelt. Nur, diese Messung muß bei einem Holzofen gar nicht gemacht werden, eine Typprüfung des Herstellers reicht aus (Papier von der Branche, bzw. Hersteller). Mehr ist es bislang nicht, die Tabelle auf S. 14 gibt Auskunft. Wenn man das bei Neuanschaffung beachtet kann nichts schiefgehen.
Zum Ofen kommt dann noch das Nutzerverhalten, ausreichendes Ablagern des Holzes und richtiger Umgang mit dem Ofen, man kann selbst einiges beeinflussen.

Viel Spaß beim Einschüren, c3po
c.3po, 25.11.2007 18:23:20
Kommentar zum Artikel von: fauna, 06.07.2007 23:08:02
Hallo Fauna,
ihr habt wirklich Pech mit unvernünftigen Nachbarn.
Die Hälfte meiner Nachbarn hat ebenfalls einen zusätzlichen Holzofen, der auch regelmäßig genutzt wird. Natürlich riecht man das auch, aber so schlimm wie bei euch dargestellt ist es nicht.
Mangels Bewegung im Büro habe ich die Holzverarbeitung zu Brennholz zu meinem Hobby gemacht. Ich beliefere bereits einige Nachbarn mit gut getrocknetem Brennholz zu einem günstigen Preis.
Die meissten Händler (in meiner Gegend überwiegend Bauern) beliefern aber frisches Brennholz, dass erst noch abgelagert werden muß. Und hier liegt das Problem, diese Händler müssten ges. verpflichtet werden nur gut getrocknetes Holz zu liefern! Dann kann der Nachbar schon gar kein nasses Holz verheizen.
Geh doch mal auf die Lieferanten zu und mach Stichproben.
Es gibt viel zu tun, jeder kann mitmachen. Nur klagen alleine löst keine Aufgaben.
Viele Grüße und künftig bessere Luft, c3po
Kyotoplus, 26.11.2007 14:18:38
Kommentar zum Artikel von: c.3po, 25.11.2007 18:23:20
Vom Brandstifter, Sonnenkindern und Wellenreitern

Warum zündeln, wenn jeden Tag soviel Sonnenenergie auf dem Planten Erde ankommt, das der Energiehunger der gesamten Menschheit x-tausendfach gedeckt werden kann?

Warum ewig über angebliche saubere Verbrennung von Rohstoffen nachdenken, die in Zeiträumen entstanden sind, die wir uns gar nicht vorstellen können?

Warum nasses Holz verschüren und die Nachbarn ärgern?

Wir wissen doch, dass die gesamte Technologie für eine Energieversorgung im bereits angebrochenen Solarzeitalter so gut wie vorhanden ist und sich in den nächsten Jahrzehnten die Energieversorgung gravierend ändern wird. (Sonne: Strahlung, Wellen, Gezeiten, Wind)

Jetzt tun wir so, als müssten wir nicht mit den Ländern verhandeln, in denen die Sonnen besonders heiß und lange scheint - wir bauen dezentrale Biogasanlagen und unabhängige Pelletöfen, autonome Hackschnitzelheizwerke und produzieren politisch hoch explosiven Biosprit. Haben wir noch nicht verstanden, was da auf uns zukommt?

Große Solarkraftwerke in den Wüsten dieser Welt , die mit effizienten Wärmespeichern Tag und Nacht Strom erzeugen und Passivhäuser und Elektrofahrzeuge über Gleichstromhochspannungsleitungen versorgen können.
Wellen und Gezeitenkraftwerke.

Aber dann wären wir ja abhängig von so manchen Gegenden, in denen (zumindestens heute noch) die Ärmsten der Welt wohnen und auch noch die langen Stromleitungen durch die vielen Länder. Da müssten unsere Politiker und die mächtigen Energiekonzerne ganz schön viel unternehmen, um die klimafreundliche solare Energieversorgung Europas endlich in die Wege zu leiten.

Besser wir zündeln weiter, oder?

Oder machen wir jetzt endlich ein KFW 60, 40 , 15, oder KFW 0 Haus (Passivhaus mit Solarzellen) aus unseren Gebäuden und baun endlich leichte Autos, die mit Solarstrom fahren und verwandeln uns von Zündlern und Brandstifter in Sonnenkinder und Wellenreiter?
tosi, 26.11.2007 14:49:24
Kommentar zum Artikel von: snuutsen, 23.11.2006 10:46:32
klar- das ist es. Und- sollte wirklich jemand die wahnwitzige Idee Feinstaubfilter in jeden Haushalt einbauen zu wollen ernsthaft verfolgen, möchte ich gern mal die Umsetzung sehen bei den ganzen alten Häusern, die von Menschen bewohnt werden, die sich nicht mal ein Brot kaufen können / wollen.
Und dann: bitte daran denken, dass auch beim Verbrennen von Kerzen Ruß entsteht. Dann sollte man natürlich auch das Abbrennen von Kerzen oder Öllampen staatlich reglementieren und vielleicht sog. Abbrenngeräte mit nachgeordneter Filgerung zur Nutzung vorschreiben. Naja und irgendwas wird auf der Toilette auch entstehen, ich meine die vielen Darmgase, die auch unbedingt neutralisiert werden müssen. Tja dann sind wir wohl an dem Punkt, wo wir nicht mal mehr aufs Klo gehen können, ohne dass der Fiskus daran verdient?
atze, 28.11.2007 11:27:14
Öfen und Kamine können in der Regel nur mit Heizmaterial bestückt werden, wenn der Mensch die Wärmeenergie auch nutzt. Im Gegensatz dazu können und werden alle anderen Heizsysteme, auch in Abwesenheit von uns Menschen betrieben und das, sind bei einem normal arbeitenden Menschen, ca12 Stunden pro Tag. 12 Stunden dazu Kommt die Zeit in der wir im Frühjahr, Herbst und Winter im Urlaub oder auf Kurzreise sind. Über den Daumen gepeilt ohne viel nach zurechnen, verbraucht der Mensch mit einer Öl,Gas,Elektro- oder anderen Heizung nur das es nicht zu ungemütlich ist ,wenn er nach hause kommt 2/3 mehr an Heizenergie als der Böse mit der Ofen heizung, der da nichts weiter tut, als Wärme zu produziern wenn er sie auch benötigt. Die Natur machtes uns vor, wenn alle Lebewesen der Erde nur das in anspruch nehmen was sie auch wirklich zum Leben brauchen, haben wir auch alle eine Chance zu überleben. Liebe Politiker und Angestellten im Staatsdienst, bevor ihr an das Elementarste des der Bürger die Euch gewählt haben geht,Bedürfnis nach Wärme, ensorgt Eure Übermotorisierten Kfz und nutz die Möglichkeit en der Videokonferenzen, baut euch keine Prestigeobjekte mit riesigen Emfangshallen, die beheizt werden müssen und obendrein noch das natürliche Versickern des Regenwassers verhindern. Aber ich verstehe natürlich auch den Finanzminister, der jetzt weniger Mineralölsteuer einnimmt, weil sich ein Teil der Bevölkerung besonnen hat, und die Wärmeenergie wie seid tausenden von Jahren unsere Vorfahren und in den Regionen der Welt wo die Menschen heute noch am ältesen werden ins Haus holt. Von denen will und muß er natürlich weiter kassieren. Wie krank sind wir alle das wir uns Jahrein, Jahraus gerade von der grünen Brut da oben verarschen lassen.
Wasser predigen Wein saufen. Mir ist schlecht. Ich komme mir immer noch so vor als würden wir von Mr. Honnecker und seinen Mannen nur auf einer anderen Ebene regiert.
Denkt doch mal nach
Gruß atze
atze, 28.11.2007 11:50:29
Kommentar zum Artikel von: tosi, 26.11.2007 14:49:24
Hy tosi
Du sprichst mir aus der Seele.
Ich hätte da eine Geschäftsidee:
Unterhose für 5-70 Jahrige mit Kat, und für Kinder unter 5 und Rentner über 70 die keinen Atest bringen zusätzlich einen eingebauten Partikelfilter der alle 10 Stunden von einem Fachmann gewechselt werden muß, und natürlich kostenplichtig entsorgt werden muß . Auskunft über ein sachgerechtes Verhalten verleit eine Plakette die mittels eines Ohringes und nur vom Fachmann zu lösen am Ohr getragen werden muß. Für die Umweltzone gibt es natürlich besondere Höschen. Ausgenomme davon sind natürlich unsere Politiker auch wenn sie nachweislich inkontinent sind.
Gruß atze
Kyotoplus, 29.11.2007 10:51:47
Solarstrom aus den Wüsten für Europa, Nordafrika und den Nahen Osten
+ 29.11.2007 + Prinz Hassan bin Talal von Jordanien präsentiert Weißbuch im Europaparlament.
Der Club of Rome präsentierte sein Weißbuch „Clean Power from Deserts - The DESERTEC Concept for Energy, Water and Climate Security" im Europäischen Parlament in Brüssel. Das Buch basiert auf Studien des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) über die Chancen solarthermischer Stromerzeugung für eine sichere, saubere und günstige Energieversorgung von Europa und der MENA-Region, also dem Nahen Osten und Nordafrika. Schlüsseltechnologien im Konzept sind solarthermische Kraftwerke mit Wärmespeichern für Tag/Nacht Betrieb und verlustarme Hochspannungs-Gleichstromübertragung, um den sauberen Strom aus der MENA-Region nach Europa zu transportieren.

In Nordafrika kann aufgrund der höheren Solarstrahlung im Vergleich zu Deutschland mit demselben Solarkraftwerk und derselben Investition die dreifache Strommenge gewonnen werden. Der Transportverlust von Nordafrika nach Mitteleuropa ist bei geeigneten Leitungen mit rund zehn Prozent sehr gering. Bis zum Jahr 2050 könnten bei Realisierung des Konzeptes etwa 10-25% des europäischen Strombedarfs durch solarthermische Kraftwerke in der MENA-Region gedeckt werden.

Die Solar Millennium AG, Erlangen, unterstützt die Initiative des Club of Rome. Die Technologie solarthermischer Kraftwerke ist seit mehr als 20 Jahren erprobt und steht sofort zur Verfügung. Der Solar Millennium Konzern entwickelt weltweit eine Vielzahl von Kraftwerksprojekten und realisiert die Technologie bereits erfolgreich in Südspanien und Ägypten.

Vorstandsvorsitzender Christian Beltle befürwortet das Konzept des Club of Rome: „Europa hat durch den Stromimport aus solarthermischen Kraftwerken in Nordafrika die Möglichkeit, seine Stromversorgung langfristig durch einen größeren Mix verschiedener Energiequellen nachhaltig zu sichern. Klimaverträglichkeit und Versorgungssicherheit lassen sich auf diese Weise ideal miteinander verbinden. Die Industrie steht bereit, sowohl Solarkraftwerke als auch Transportleitungen und die weitere erforderliche Infrastruktur zu realisieren.“
Quelle:
Solar Millennium AG 2007
dennis, 29.11.2007 20:22:12
Kommentar zum Artikel von: Kyotoplus, 29.11.2007 10:51:47
Kannst du dir auch nur im Ansatz die Größe einer solchen Anlage vorstellen, um unser aller Energiehunger zu stillen.
Ich mache mir Gedanken, wie eine solch gigantische Anlage das Kliema in dieser Region beeinflusst.
Nellessen, 30.11.2007 11:17:12
Zitat: "Wie viel Feinstaub tatsächlich ausgestoßen wird, hängt nicht nur von Art und Alter der Anlage ab.
Auch die Art der Befeuerung, der WARTUNGSZUSTAND der Anlagen und die Auswahl sowie die Qualität des genutzten Holzes sind zu beachten. ... "

Der Wartungszustand ?? Was an einem Kaminofen soll man denn WARTEN können ? Ich habe seit 20 Jahren vier stählerne Kaminöfen - da gibt es nichts zu warten.
Wenn jemand feuchtes Holz verfeuert, quittiert das die Glasscheibe des Kaminofens SOFORT mit Verrussung - man sieht vom Feuer nur noch wenig. Schon weil die meisten Menschen ihr Kaminfeuer gerne SEHEN möchten (und weil Scheibe-freikratzen und -schrubben MÜHSAM ist) wird jeder darauf achten, schadstoffarm zu heizen.
Was soll ein Schornsteinfeger einem erfahrenen Kaminofen-Betreiber wie mir Neues erzählen ??
Ich glaube: die Schornsteinfeger-Lobby sucht ein großes neues Verdienstfeld !



Daher sollten Betreiber auch besser als bisher informiert und ihre Anlagen überprüft werden.
Claus, 09.12.2007 00:52:38
Wie gut das es Klimaverwärmung, Feinstaub usw gibt!! Das erleichtert die Arbeit und den Einfallreichtum unserer Politiker( Marionetten von Industrie und Wirtschaft)sich immer neue Steuern und Vorschriften zum Abzocken der Bevölkerung einfallen zulassen.

Für mich steht bei neuen Verordnung wiedermal Abzocke im Vordergrund, da der Staat Geld braucht, da er es ja mit den Sparen nicht so auf die Reihe bekommt.


Vor Jahren waren die Dieselfahrzeuge die größsten Dreckschleudern, jetzt sind es Holzöfen.
Seltsam. Was kommt als nächstest?

Wenn die Filter für Holzöfen genau so gut funktionieren wie die für Dieselfahrzeuge, finde ich das klasse.


Seltsam finde ich auch die Zahlen der Feinstaubbelastung, im Sommer hört man immer von erhöhten Feinstaubwerten, wenn man an die Zahlen Politiker glauben würde, dann müssten ja die Werte in den Wintermonaten ansteigen.
Und mit solchen Zahlen will man den Bürger nur ein schlechtes Gewissen einreden.
Und außerdem glaube ich solchen Zahlen sowie so nicht, laut Statistik hat jeder Bürger ein Sparguthaben von 80.000 Euro. Ich frage mich wo????????????????

Bin ja mal gespannt welchen Politiker als nächste einfällt, für das Grillen mit Holz, Holzkohle eine Feinstaubabgabe einzuführen . Oder auch für diese Objekte einen Filter vorzuschreiben.

Den auch bei Millionen von Grillpartys wird Feinstaub frei. Oder nicht???
Oder der Feinstaubfilter für die Zigarette.

Oder man muß noch eine Abgabe zahlen wenn man zu wenig Engerie verbraucht.

Ja was lässt man sich nicht alles einfallen wenn bei den Energieversorgern weniger abgenommen wird, und damit keine neuen Rekordgewinne erzielt werden können, und auch der Staat hat auch Interesse daran das soviel wie möglich Energie verkauft wird.

Warum werden nicht 2 oder 3 Autofreie Sonntage eingeführt, wie es schon damals bei der Ölkrise war.
Oder warum macht der Staat nicht mehr Druck auf die Autoindustrie um noch sparsamere Autos zu entwickeln und zu bauen.

Ja weil das alles zu einer Verminderung von Steuereinnahmen führen würde.

Und weil zur Zeit weniger Neuwagen gekauft werden, kommt ein ganz schlauer bei TÜV, auf eine super Idee, den TÜV jährlich zu machen, bei KFZ die älter als 7 Jahre sind.

Danke Mister Oberschlau.

Und mit lauter solchen verstecken Gebühren, zieht man den Bürgern das Geld aus der Tasche.
Die Politiker sind ganz schön weltfremd geworden, und Frau Merkel glaub auch das wenn sie in China über die Klimaprobleme rede, das sie was ändert.
Außer das sie eine Menge CO² produziert hat bei der fliegerei.

Kyotoplus, 24.12.2007 20:10:40
Warum sind für Autos eigentlich Katalysatoren Pflicht?

Weil kein Strom durch den Motor fließt.
Kyotoplus, 28.12.2007 16:34:26
Kommentar zum Artikel von: dennis, 29.11.2007 20:22:12
Hallo Dennis,
unter folgender Adresse kannst Du Dir anschauen, wie groß die Fläche für Parabolrinnenkraftwerke in der Sahara wäre, um Europas Energieverbrauch zu decken. Dadurch wird es wohl kaum zu einer Klimaveränderung in der Sahara kommen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Trans-Mediterranean_Renewable_Energy_Cooperation
websy, 11.01.2008 11:06:30
Kommentar zum Artikel von: Flora, 10.03.2006 23:25:01
Hallo liebe Umweltschützer
Die Beiträge zum Thema Holzheizungen finde ich sehr interessant.Da ich selbst von einer nachbarlichen Scheitholz-zentralheizung täglich für mehr als 1 Stunde
eingequalmt werde, habe ich mich intensiv mit diesem Thema befasst.
Diese Heizungen mit einer Leistung von < 15 KW unterliegen keinerlei gesetzl.Beschränkungen in Bezug auf die Abgase, Feinstaub etc. Weder die Gemeinde, das zuständige LRA noch der Kaminkehrer können etwas gegen diese üble Luftverschmutzung tun, solange das BlmSchG nicht entsprechend geändert wird. Die z.Z. geplante Änderung bewirkt gar nichts, da die vorhandenen
Anlagen auf Jahre Bestandschutz haben. Eine generelle Filterpflicht ist nicht vorgesehen.
In unserem Fall ist es so, dass ein neugebautes Einfamilienhaus mit einer 14,9 kW Scheitholzheizung ausgerüstet wurde. Beim täglichen Anheizen der Scheithölzer dauert es über eine Stunde bis die zur "sauberen" Verbrennung erforderlichen 700°C erreicht werden. In dieser Zeit qualmt und rußt diese einzelne Heizung die gesamte Nachbarschaft ein. Wegen der niedrigen Abgastemperatur steigt der Rauch nicht auf, sondern fällt übers Dach zu den Nachbarn. Was nach dem
erreichen der Betriebstemperatur aus dem Kamin kommt ist zwar kaum noch sichtbar, enthält jedoch einen hohen Staubanteil,wie z.B. auf den Fensterbrettern sichtbar ist.
Unser Problem ist nicht nur die optisch sichtbare Belastung, sondern es gibt erhebliche gesundheitliche Probleme.
Seit Beginn der Heizsaison leiden meine Frau und ich an einem starken Husten, die Ärzte haben COPD festgestellt (Ursache u.U. Feinstaub) mit allen negativen Folgen.
Bei meinen Nachforschungen habe ich festgestellt, dass zB die Behörden der Schweiz rigorose Gesetze erlassen haben so dass ein Kamin nach max.15 Min.rauchfrei sein muss, oder das Feuer zu löschen ist.
Wo bleibt da der Schutz unserer Bürger ?
Zur Klarstellung, ich habe kein Problem mit einem kleinen Kachelofen der mit trockenem Holz gelegentlich betrieben wird, aber wenn eine einzelne große Scheitholzheizung täglich die Gegend vergiftet kann das doch nicht in Ordnung sein, zumal diese Heizungssysteme zur Zeit stark im kommen sind und auch noch staatlich gefördert werden.
Übrigens ich heize mit Wärmepumpen und Erdgas-Brennwerttechnik und fahre ein Hybridauto
Über Kommentare zu meinem Problem würde ich mich freuen
mfG
Websy
schmako, 12.01.2008 18:42:21
Kommentar zum Artikel von: websy, 11.01.2008 11:06:30
Ja ja, der liebe Feinstaub...
blinder Aktionismus überall...die bösen Holzferfeurer, die Autofahrer und was weiß ich noch...
Schonmal die die Berichte von Arbeitsplatzemissionen gelesen? Nein?...dann wirds aber höchste Zeit!....äh...ne klar sind schwer zu finden...ich weiß :)
Nach den Berichten und Vollzug der Regelung wäre die Arbeitslosenzahl in D um einiges höher...
Will und kann hier keine Quellen nennen aber der interessierte wir mit Sicherheit fündig.

have fun!
schmako
Williwildsau, 19.01.2008 18:49:24
ist doch alles nur damit die wirtschaft lebt, diese Kleinfeuer anlagen bringen zwar auch ein Ergebniss aber die richtig heißen Themen werden nicht angegangen z.b.
die Seefahrt was diese Schiffe pro stunde ( Schweroel ) verbrauchen und Ausstoßen ist eine wahre Flut an dreck die Zahlen die ich mal hörte ließen mich schaudern. Aber da sitzen wieder mal welche in den Aufsichtsräten haben eine Lobby na und wer schneidet sich den Ast selbst ab,
wo er drauf sitzt? so ist es doch mit allem in der Wirtschaft
so ist es doch in vielen bereichen der Wirtschaft A B E R
wir sind doch nicht bestechlich, hat schon der dicke aus Oggersheim gesagt der sogar seine eigenen Gesetze gemacht hat. Ob Strom,Gas oder Pfarmerindustrie die haben das sagen und kein anderer.
Fefe06, 26.05.2010 13:21:13
Kommentar zum Artikel von: Flora, 10.03.2006 23:25:01
Wichtig ist, dass egal ob Kaminofen oder Pelletofen die künftigen bestimmungen eingehalten werden. Dies wird auch durch die DINplus Zertifizierung signalisiert. Hoffentlich schafft es die Industrie zeitnah die Produktionen der künftigen Kaminöfen besser zu gestalten. Einige wenige Händler haben dieses neue Bewusstsein als Chance entdeckt und bieten ausschließlich solch zertifizierte Kamin- und Pelletöfen an z.B. http://www.feuerdepot.de
Molotow-M72, 12.10.2010 20:07:35
Kommentar zum Artikel von: Fefe06, 26.05.2010 13:21:13
Wie ist denn nun Stand der Dinge bei der Filterentwicklung? Ich habe gerade ein gebrauchtes Haus gekauft in einer sehr schönen Lage. Nur leider heizen meine Nachbarn alle mit Holz. Und wenn der Wind aus Westen kommt- und da kommt er meistens her - und weil wir am Hang wohnen, kann ich dann jedesmal kaum aus dem Haus. Nur ein paar Sekunden im Rauch und alles Stinkt.
Wenn es nun da wenigstens Filter gäbe.?
kachelofen, 29.11.2010 21:04:30
Kann mir mal einer die Feinstaubwerte für einen Holzofen Bj. 1960 mit 5 , 8 oder 11 KW mitteilen?
HolzKohleGas, 09.02.2012 16:56:20
Jaja, endlich kommt er, der Filter für Kamin- und Kachelöfen.
Besonders lobenswert finde ich die Aussagen der Nutzer dieses Forums die aus Liebe zur Umwelt auf eine Ofenheizung verzichten. Schön zu sehen, dass es noch Menschen gibt, die trotz 20 Kaminöfen und mehr in der Nachbarschaft auf den Einsatz dieses einem Braunkohlekraftwerk gleichkommenden Heizgerät verzichten. Von Neid und Eifersucht gegenüber den Kaminofenbesitzern ist nichts zu spüren, hier geht es einfach um den Schutz der Umwelt. Besonders lobend möchte ich die qualifizierte Fehleranalysen der Nutzer hervorheben. Es müssen zahlreiche Hausbesuche gewesen sein um herauszufinden wann und vor allen wie viel Nasses Holz und Abfallstoffe verbrannt werden. Vor soviel Einsatz kann ich nur meinen Hut ziehen. Die Forderung nach einer gesetzlichen Regelung zum verpflichtenden Einbau von Feinstaubfiteranlagen sollte aufs schärfste unterstützt werden. Diese Filtergeräte haben zwar keinen Einfluss auf den Rauch und den Gestank, dafür ist dieser aber dann garantiert Feinstaubfrei.

Frohes Heizen
Bad Holy, 05.04.2012 19:37:45
Kaminöfen… Steinzeittechnik 2012 zeitnah im Münster-land oder Hightechfire?

Ein paar Gedanken zu Kaminofenanlagen und deren langfristigen Auswirkungen.

Riesige Holzlagern in den Siedlungen gehören in den kleinen und mittleren Gemeinden heute, wir schreiben das Jahr 2012, zum täglichen Erscheinungsbild.

Fährt man mit dem Rad mal durch die Gemeinde stellt man fest, überall wird, selbst vor der Haustür, jedes freie Plätzchen genutzt, um Brennholz zu lagern. In meiner Stadt im Münster-land lagern so geschätzte mehrere 100 Tonnen Brennholz unterschiedlicher Art.

Ich vermeide bewusst die Definition Kaminholz ( nach 1. BimSchVO.)

Ich erinnere mal hier kurz an die 60-er bis 80 –er Jahre. Ein Thema damals war eine Krankheit, nein mehr ein Phänomen, Pseudo-Krupp. Dieser Krankheit fielen überwie-gend kleine Kinder und ältere Menschen zum Opfer, Details sind bei Wickipedia nach zu lesen. Kurz um, es handelte sich u. a. um Atemwegerkrankungen, verursacht durch die extreme Luftverschmutzung bei Verbrennungsvorgängen der Grossindustrie und der privaten Feuerungsanlagen.

In den 70-er bis 90-er Jahren wurde seitens der Industrie viel für die Entwicklung von saube-ren und gesundheitlichen fairen Heizgeräte investiert, die Grossindustrie investierte viele Mil-lionen in Abgasanlagen etc.. Eine saubere Heizungsart und damit ein umweltverträgliches Leben war dem Vernehmen nach endlich gefunden..
Die Resultate konnten sich sehen lassen, Brennwertkessel in Verbindung mit Niedertempera-tur-Heizungsanlagen für Gas und Leichtöl, Sonnenkollektoren für die WWB, soweit die Be-hörden mitspielten, sogar Erdwärme war nutzbar.

Alles lief auf eine saubere (Luft)-Heizungungs-Zukunft hin aus.

Ok, Ressourcenknappheit war schon seit Jahren angesagt, dies förderte die Atomenergie, so richtig von keinem gewollt, aber doch langfristig toleriert?

Anfang 2000 drehte sich die Gesinnung der Ökologie, Grüne und Rote waren immer gegen Atom, ok. Sie waren aber auch gegen Kohlekraftwerke und im Grunde eigentlich gegen alles was qualmt. Sicherlich zu recht. Parallel dazu wurden aber die Begriffe Klimaschutz und Umweltschutz immer diffuser. Jeder Politiker, egal welchem Color’s auch zu gehörig, hatte da seine eigene Deutung.

Ich vernachlässige mal jetzt den Klimaschutz, nämlich so lange wie USA, Kanada, Russland, China, Indien und und und ……dem Rest der Willigen der Welt den Mittelfinger zeigen, sich nicht an der Rettung des Planeten beteiligen, ihr (somit leider auch unser) Problem.

Verbleibt noch ein kleines Restrisiko, der Umweltschutz.

Flora, Fauna, und wohl auch Tiere und Menschen hoffen auf ein langes auskömmliches Leben auf dem Planeten.

Ok, ich binda mit meinen 70-Jahren bescheidener.
Mir würde es reichen, wenn ich ich in meiner persönlichen Umgebung in der kalten Jahres-zeit ein paar immissions freie Stunden hätte, d.h. ich könnte mal ein Fenster zum Lüften öff-nen oder zeitweise mal ein paar Wäschestücke zum Trocknen auf die Terrasse stellen, geht aber meist nicht.

Irgend ein Nachbar, fast immer alle, haben ihren Primitivkaminofen im Dauerbetrieb,

Motto: ,Geiz ist geil’, Heizkosten sparen stinke es was es wolle!!!!!!.

Im Münsterland kannst Du fast alles Verheizen, Nägel und Schrauben müssen aber laut Be-zirksumweltamt entfernt werden, Holzschutzmittel, Begasung bei Überseepaletten etc. kon-trolliert keiner, nebenbei bemerkt, dies ist auch technisch kaum möglich, dem zuständigen Kaminfeger mit Minimalausbildung geht’s irgendwo vorbei, Kehrgeld reicht, bei Beanstan-dung dritter kann man ja mal auf die schnelle zur eigenen Entlastung eine Russprobe ziehen, hilft nur keinem, schon gar nicht dem Beschwerdeführer.

Man könnte sich informieren, z. B. BUA (Bundes Umweltamthttp://www.umweltsc
Bad Holy, 05.04.2012 19:46:17
Teil 2
Man könnte sich informieren, z. B. BUA (Bundes Umweltamthttp://www.umweltschutz-news.de/123artikel957.html ).

Keine Ahnung was das ist?

Dieses Amt und deren Erfüllungsgehilfen die Kreisumweltämter sind u. a. eigentlich zustän-dig für die riesige Verbrennungssauerei in den Kaminöfen. Auf deren HP kann man sogar nachlesen wie sich Holzverbrennung jeglicher Art auf die Gesundheit der Mitmenschen aus-wirkt.

97 % der Rauchgase bei jeglicher Holzverbrennung stehen im Verdach (zwz, erwiesen) Krebs zu erzeugen, dies bei gesetzes konformen Kaminholz, abgelagert, naturbelassen, trocken ….etc. von Alt- u. Restholz ist in der 1. BimSchVO nämlich keine Rede.

Das bei Schadstoff belasteten Brennstoffen (zugelassen durch Kreisumweltamt ) sich die Krebsrate nicht reduziert ist leicht verständlich.

Ein bisschen Dioxin (Servesogas), natürlich nicht im eigenem Frühstücksei, aber in der Nachbarschaftsluft muss man doch akzeptieren… oder ?

Bei uns in der Siedlung gibt es bei vielen ,Kaminern’ einen Wettbewerb um den gerings-ten Gasverbrauch, Sieger 2011 war ein Lehrer mit 4.956 Kwh …..pro Jahr!!!!!

Für mich, das Umweltferkel des Jahres!!!

Nicht dass ich etwas gegen Energieeinsparung hätte, aber bitte nicht zu Lasten der restlichen Mitmenschen und besonders den Anrainern.

Soll man, oft zitiert Fakten bei der Kaminofenheizung aufführen sind dies u. a.:

- Feinstaubbelastung mehr als alle Dieselfahrzeuge auf den bundesweiten Strassen
- extreme Dioxinbelastung durch unkontrollierte Brennstoffe wie Rest-u.Althölzer
- unqualifizierte Naturhölzer bedingt durch Qualität und Lagerung, die Reihe kann man beliebig fort setzen, nur allein es hilft nichts, der Holzschrott wird weiter verbrandt, -
- PseudoKrupp hat Renaissance, ja und letzendlich will’s keiner gewesen sein.
- Das letztendlich das Naturholz vor Ort noch mit Kettensägen (2-Takt) ,umweltfreund-lich’ für die Nachbarschaft portioniert wird ,versteht sich von selbst.

Es gibt noch unendlich viele Fakten …………später vielleicht mehr.

Wo liegt also das Problem?

Sehr einfach, in der behördlichen Genehmigung dieser Einzelfeuerstätten.

Ex UWM Gabriel hat mit der 1.BimSchVO alle alten Kaminöfen (in Gleichstellung mit his-torischen Feuerungsanlagen ) z. T. bis 2020 u. l. unter Denkmalschutz gestellt, ein Fak sonder gleichen.

Der Auslass einer Kaminanlage (Kaminkopf) einer Einzelfeuerstätte (Kaminofen primitivster Art) darf nach der LBO im min. Abstand von 10 m zum nächsten nahe gelegensten Nachbar-schaftsfenster angeordnet werden, bei einer (mindest) wirksamen Schornsteinhöhe (4,5 m) gemäss LBO ist die somit in der Regel auf Höhe der OG-Fenster der Nachbargebäude.

Vereinfacht ausgedrückt wird eine qualmende, stinkende, Gesundheit gefährdene Einzelfeuer-stätte im Dauerbetrieb, also in unmittelbarer Fensternähe und Höhe zu den Nachbargebäuden, vom Gesetzgeber akzeptiert.
Laut TA-Luft sind zwar schädliche Abgase aus Kaminen und Abluftleitungen ohne Belästun-gen, Behinderungen und Schädigungen der Anwohner deutlich über Dach in den freien Luft-strom ab zu leiten, für Kaminfeger gilt wohl offensichtlich diese Vorschrift nicht.

Nebenbei bemerkt würde so eine Feuerungsanlage im Dauerbetrieb bei einer Einzelprü-fung durch den TÜV nach meiner Erfahrung nie genehmigt werden.

In letzter Zeit werden immer wieder Filtereinrichtungen für ältere Kaminofenanlagen Anlage ins Gespräch gebracht. Vorweg, ich kenne in unserem Ort keinen der solch eine Anlage nach-träglich eingebaut hat und kenne auch keinen, der dies beabsichtigt.
Der Wirkungsgrad solcher Filtereinrichtungen geht in Richtung Null, sie sind zu teuer, haben sehr kurze Standzeiten, hohen Wartungsaufwand – u. kosten. Wenn überh
Bad Holy, 05.04.2012 19:50:44
Teil 3
In letzter Zeit werden immer wieder Filtereinrichtungen für ältere Kaminofenanlagen Anlage ins Gespräch gebracht. Vorweg, ich kenne in unserem Ort keinen der solch eine Anlage nach-träglich eingebaut hat und kenne auch keinen, der dies beabsichtigt.
Der Wirkungsgrad solcher Filtereinrichtungen geht in Richtung Null, sie sind zu teuer, haben sehr kurze Standzeiten, hohen Wartungsaufwand – u. kosten. Wenn überhaupt wird nur beim Feinstaub ein kleiner Effekt erreicht, alle Giftstoffe wie Dioxzin, Furane etc. sowie alle Ge-ruchstoffe gehen ungefiltert durch den Kamin, neuere unabhängige Test’s belegen dies auch.

Bad Holy

PS. Einen hab ich noch einen…

In diversen Kaminofenforen grasiert das Fragethema, in wie weit man als Kaminofenbetreiber durch die eigene Kaminofenanlage besonderer Feinstaubbelastung ausgesetzt ist.
Man ist sich offensichtlich hier bislang über die tatsächliche Immission nicht einig.
In all den Foren, mit überwiegend eitlen Selbstdarstellungern, mit vermeindlichen Pseudo- Wissen kommt man zu keinem abschliessenden Ergebnis, (warum wohl auch?).

Ich finde dort bislang kein Wort des Bedauerns dieser militanten Kaminofenheizer über die permanente fortwährende krebserregende Rauchgasberieselung durch ihre Kamin-ofenanlagen der Nachbarschaft gegenüber.

Schade, aber so sind sie halt.


Gast, 07.04.2012 14:14:06
Hallo zusammen,
nach einer durch Nachbars Holzheizung gestörten Nacht bin ich auf der Suche nach Möglichkeiten sich gegen diesen Gestank zu wehren und somit hier gelandet.
Seit fast 10 Jahren bin ich von Holzheizern eingekreist und stark belästigt.
Jahrelang wurde alles verheizt was kostenlos war und unser Grundstück ist voller Algen. Inzwischen hat der eine zusätzlich einen Scheitholzofen angeschafft, seitdem ist wenigsten tagsüber Ruhe, aber dafür brennt er nun nun die ganze Nacht. Immer nach 24 Uhr fängt es besonders an zu stinken und trifft voll auf unser Schlafzimmer.
Bei mir wurde nun Leukämie festgestellt und als Auslöser ist Benzol möglich, was ich jahrelang durch die unvollständige Verbrennung abbekommen habe und das natürlich nicht zu beweisen ist.
Eine Begleiterscheinung von Leukämie ist nächtliches Schwitzen und so versuche ich immer wieder mein SZ Fenster einen Spalt aufzumachen, aber auch dann bekommen wir den Rauchgeruch rein.
Über die Machtlosigkeit gegenüber solchen Belästigungen
bin ich erschüttert und bin echt am Überlegen mir nun einen Sachverstänigen zu suchen und Zivilklage einzureichen obwohl überall davon abgeraten wird.
Hat jemand hiermit Erfahrung, ich bin für jeden Hinweis dankbar.
Grüße von Gast aus dem Stuttgarter Raum
Meike, 12.04.2012 19:55:57
Man sollte auch Bekannte und Verwandte die keinen Kamin verwenden darauf hinweisen.
Kajo, 20.04.2012 20:07:07
Kommentar zum Artikel von: Gast, 07.04.2012 14:14:06
Hallo zusammen!
bei uns ist es ähnlich.
Der Nachbar einer Freundin heizt grade immer Nachts. Dicke schwarze Wolken. Oft bis 6 Uhr morgens, dann geht es mit geringerer Rauchentwicklung weiter.
Fotos mit dem dicken, schwarzen und mal braunem Qualem liegen der Behörde vor. Auch Fotos mit lackiertem Holz. Die Behörde sagte uns, sie könne nichts machen, der Kamin liegt im Bereich des Hauses und wenn niemand den Nachbarn sieht, wie er z.B. das lackierte Holz hineinwirft, wäre dem Amt die Hände gebunden.

Die betroffene Frau hat nun starke gesundheitliche Störungen und heftigste Schlafstörungen. Das hält sie nicht mehr lange durch. Niemand will Kamine verbieten, niemand verbietet ja auch Messer. Doch Körperverletzung ist verboten. Und reden ist mit dem Nachbarn nicht.

Also die ständige Körperverletzung hinnehmen???

Wir planen eine deutschlandweite Selbsthilfegruppe zu Gründen, um die schwarzen Schafe vor Gericht zu stellen und eine Gesetzesänderung durchzubekommen.

Ich selbst mag Kaminwärme sehr, aber nicht auf Kosten des Lebens anderer Menschen, dass hat mit Ökologie, Umweltschutz und Grünerpolitik nichts zu tun. Ich bitte also um Informationen wie man vorsätzliches, falsches Heizen unterbinden kann. Auch wenn der jenige dabei nicht gesehen wird.

MfG

Kayo
Bad Holy, 06.12.2012 19:29:46
Kommentar zum Artikel von: Kajo, 20.04.2012 20:07:07
Hi.
find es schon gigantisch, dass eine wissenschaftlich nachweisliche hoch gefährliche Heizungsart, trotz alternativ vorbildlichen Sytemen das Verbrauchervolk wenig anspricht.

Ich wiederhole nochmals BUA:
97% der Abgase der Holzverbrennung in Kleinfeuerstätten steht in Verdach Krebserregent zu sein.

Geht es der Mehrzahl der Bürger wirklich am A..... vorbei?

Ich denke schon. Geiz ist geil, Umweltschutz? Watt is datt?

Sorry, mein Wort drauf, .... mit dieser Denke schafft Ihr die Umwelt, woll, gründlich und Eure Nachbarn natürlich auch, gründlich, woll.

B H.
Erlkoenig, 01.04.2013 16:32:29
zum Beitrag >Feinstaub Kleinfeueranlagen<
Unser Nachbar heizt Tag und Nacht mit naßem oder lackiertem Holz,hauptsache es stinkt. Weder Schornsteinfeger noch Umweltamt fühlt sich zuständig(nur keine Umstände)Was sollen die ganzen Gesetze,wenn sie keiner in Anwendung bringt

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