Zweischneidiger Effekt auf Nahrungsmittel
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Der Mais-Preis ist in den vergangenen Jahren auch aufgrund seiner Nutzung als Biotreibstoff gestiegen.
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Der Bericht warnt davor, dass die steigende Nachfrage einen zweischneidigen Effekt auf Nahrungsmittel haben werde. Auf der einen Seite würden, um solche Pflanzen anbauen zu können, Land, Wasser und andere Ressourcen ausschließlich für die Biokraftstoffe und in geringerem Ausmaß für die Nahrungsmittelproduktion verwendet. Auf der anderen Seite könnten mehr Nahrungsmittel als Treibstoff-Rohstoffe Verwendung finden. Der Bericht ruft zu einer nachhaltigen Herstellung von Biotreibstoffen auf. Regelung zur Nachhaltigkeit von Biokraftstoffen wird in Deutschland und den Niederlanden erarbeitet "Die Konkurrenz von Nahrungsmitteln und Biotreibstoffen ist ein gerechtfertigtes Argument", meint Ronny Winkelmann, Experte für Biofuels bei der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe FNR. Das gelte natürlich in erster Linie für jene Staaten, in denen Nahrungsmittel ohnehin knapp sind. "In Europa wird Wert darauf gelegt, dass dies nicht passiert." Eine Regelung zur Nachhaltigkeit gebe es bis dato aber auch noch nicht. "Daran wird in Deutschland und in den Niederlanden gerade gearbeitet", meint Winkelmann. Kein allgemein negatives Zeugnis für Bioenergien Der UN-Energy-Bericht stellt den Bioenergiequellen aber nicht allgemein ein negatives Zeugnis aus: "Die derzeitigen Forschungsergebnisse kommen zum Schluss, dass die Verwendung von Biomasse für den kombinierten Einsatz von Wärme und Energieerzeugung eine der besten Optionen zur Verhinderung der Treibhausgase ist. Zudem ist dies auch noch eine billige Variante", heißt es in dem Bericht. Bei den Fahrzeug-Kraftstoffen ist der Bericht allerdings etwas kritischer - insbesondere wenn es um die ehrgeizigen Ziele in der EU und in den USA geht, die Biotreibstoffe als einzige Möglichkeit sehen, eine Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Treibstoffen zu erreichen. |