Meeresanstieg durch Erwärmung deutlich unterschätzt

27.12.2006 - Quelle/Text: pressetext.at

Der derzeit von den Forschern errechnete Anstieg des Meeresspiegels von neun bis 88 Zentimetern bis 2100, ist nach neuesten Erkenntnissen des Klimaforschers Stefan Rahmstorf vom Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK) deutlich zu niedrig angesetzt.

Rahmstorf berichtet in der Vorab-Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Science, dass noch in diesem Jahrhundert der Anstieg des Meeresspiegels zwischen 50 und 140 Zentimeter betragen könnte.

Anstieg des Meeresspiegels schon heute durch thermische Expansion

Meer
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Was den Forscher an den bisherigen Klimamodellen, die alle mit Computern errechnet wurden, aufgefallen war, war die Tatsache, dass bereits heute der Meeresspiegel durch die Erwärmung angestiegen ist - im Vergleich zu 1870 sogar um 20 Zentimeter. Das bedeute demnach auch, dass mit der Temperaturzunahme ein rascherer Anstieg des Meeresspiegels durch die thermische Expansion erfolge.

Als weiterer Punkt komme noch hinzu, dass die Inlandseisflächen und Gletscher abschmilzen und das Schmelzwasser in die Meere gelangt. "Wenn der für das 20. Jahrhundert gefundenen Zusammenhang auch für die kommenden 100 Jahre gültig ist und man die Szenarien des IPCC zur künftigen Erwärmung anlegt, muss man davon ausgehen, dass der Meeresspiegel bis 2100 zwischen 0,5 und 1,4 Meter über dem Pegel von 1990 liegt", schreibt Rahmstorf, der als Basis für sein Modell Messdaten verwendet hat.

Folgen: Sturmfluten und Überschwemmungen

Damit liegen die neuesten Prognosen um 59 Prozent über denen des IPCC. Die Folge von diesem Anstieg wären verheerende Sturmfluten und Überschwemmungen. Traurig würde es nicht nur für die flachen Inselstaaten Marshall-Inseln, Vereinigte Staaten von Mikronesien, dem Zwergstaat Tuvalu, Kiribati und den Malediven aussehen, sondern auch für fast alle anderen Küstenstreifen, darunter auch Ballungsräume wie etwa London oder New York.

Meeresspiegel im Atlantik könnte stärker steigen als anderswo 

Der Meeresspiegel im nördlichen Atlantik könnte stärker steigen als anderswo, falls sich der Nordatlantikstrom abschwächt. Dies zeigte eine frühere Studie von Rahmstorfs Arbeitsgruppe im Jahr 2005. Der Anstieg des Meeresspiegels kann begrenzt werden, indem in den kommenden Jahrzehnten der Ausstoß von Treibhausgasen stark verringert wird. Darüber hinaus können durch einen vorausschauenden Küstenschutz die Folgen des Meeresspiegelanstiegs vermindert werden.

Weitere Informationen:
Internetseite von Stefan Rahmstorf über seine Forschungen
Podsdam-Institut für Klimafolgenforschung:
Podsdam-Institut für Klimafolgenforschung
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Quidel, 30.12.2006 13:03:35
Sind die frueheren Untersuchungen fuer nichts gewesen oder sind die Ergebnisse der frueheren Untersuchungen moeglicherweise manipuliert worden um den Buerger nicht zu aengstlich zu machen und um Hersteller so weiter machen zu lassen wie bisher? Ein economisches Interesse so weiter zu machen wie bisher ist ja nicht zu leugnen.Wenn ich Regierungsdenken anwenden wuerde dann meine ich dass die frueheren Ergebnisse beruhigend wirken und der Buerger und Fabrikant, spreche Hersteller kann beruhigt weiterschlafen und weiter verdienen und das auternationalem Niveau.
Die Wichtigkeit neuer Untersuche ist brisant und die Regierung(en) muessen jetzt schon etwas unternemen obwohl man das nie wollte grade wegen Economischer Interessen und der financiellen Folgen von einer anderen Denk und Handelsweise der grossen Betriebe und Hersteller und von uns,dem Buerger. Dass die Natur voor die Hunde geht und den Buergern das Wasser bis zu den Lippen und dieses im wahrsten Sinne des Wortes war den Regierungen nicht relevant. Sollte aber endlich mit solch Untersuchungsresultaten relevant werden und das lieber Gestern wie Morgen

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