Erneuerbare Energiequellen deutlich günstiger
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Unsicherheitsfaktor Kernenergie - Stromkunden müssen die Rechnung tragen
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Für den Strom aus Uran und Kohle müssen beispielsweise am heißesten Tag des Jahres an der Strombörse im Schnitt 30,2 Cent pro Kilowattstunde gezahlt werden. Während der Tagesstunden sind es sogar über 54 Cent. Der deutsche Mix aus Erneuerbaren Energien wie Wind, Biogas oder Solar wird den Verbrauchern aktuell mit etwa 11 Cent pro Kilowattstunde zur Verfügung gestellt. |
Großkraftwerke werden unsichere Stromlieferanten - Erneuerbare Energien im Vorteil
Nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW) sei Solarstrom erstmals preiswerter als konventioneller Spitzenlaststrom. Solaranlagen würden genau dann auf Hochtouren arbeiten, wenn die herkömmliche Stromproduktion am teuersten ist.
Vertreter alternativer Energiequellen sehen in dem heißen Sommer einen Trend, der gegen Kohle- und Atomstrom spricht. "Klimaforscher prognostizieren uns für die nächsten Jahrzehnte immer häufigere Hitzewellen und Dürreperioden", sagt Milan Nitzschke, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE). Konventionelle Großkraftwerke, die auf Kühlwasser angewiesen sind, seien dann extrem unsichere Stromlieferanten. |
Kernkraft weder billig noch umweltschonend
Und Cornelia Ziehm, Leiterin Verbraucherschutz und Recht der Deutschen Umwelthilfe (DUH), fügt hinzu: "Dieser Sommer zeigt erneut: Atomstrom ist weder sicher noch unbegrenzt verfügbar, weder billig noch umweltschonend. Die nächsten Preiserhöhungen für die Verbraucher sind absehbar." |