Aenderung der Oekosysteme ohne Intention
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| © Dieter Schuetz |
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Land am Nil
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"Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie Menschen ohne Intentionen die Ökosysteme verändern", schreibt Studienautor Autumn Oczkowski von der Rhode Island Graduate School of Oceanography. "Die Ägypter haben das Land gedüngt und mit dem Wasser das Meer gleich mit dazu." Untersuchungen an mehr als 600 Fischen in den Jahren 2006 und 2007 zeigten deutlich, dass die Tiere sich von Plankton und Algen ernährten. Das sei eine völlig neue Erkenntnis, denn bisher sei immer die Rede davon gewesen, wie sehr Nährstoffe das Ökosystem Meer schädigen. "Beispiele dafür sind etwa die Chesapeake Bay und der Golf von Mexiko, die unter dem starken Nährstoffeintrag leiden und in denen sich so genannte Todeszonen gebildet haben", meint auch die Greenpeace-Meeresbiologin Antje Helms. "Ungünstig wirken dazu auch fehlende Meeresströmungen, die den ganzen Meeresboden absticken." Fischreichtum sei auch nicht gleich Fischreichtum, bemerkt die Expertin. Man müsse genau untersuchen, welche Arten von Fischen sich hier stark vermehrt haben. |