Strukturwandel im Handel
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Biogemüse erfreut sich zunehmender Beliebtheit
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Gleichzeitig zeichne sich ein starker Strukturwandel ab: Viele der kleineren Fachgeschäfte wurden entweder aufgegeben, haben sich stark vergrößert oder als Feinkost- und Frischeanbieter spezialisiert. Vor allem Bio-Supermärkte wachsen durch Neueröffnungen dynamisch weiter. Rohwarenknappheit als Hauptproblem „Die Nachfrage erlaubt ein noch stärkeres Wachstum“, ist sich Gerber sicher. Dieses wird vor allem durch die Rohwarenknappheit beschränkt. „Wir hoffen aber, dass wir die Talsohle durchschritten haben“, erläutert Gerber die wieder leicht ansteigenden Zahlen. So stellten 2007 knapp 500 Landwirte auf Öko-Landbau um. Das bedeutet ein Plus von 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bei der Fläche betrug der Zuwachs 5,8 Prozent auf jetzt 873.010 ha ökologisch bewirtschaftete Fläche. Biolobby: Zu geringe Ausstattung der Umstellungsprogramme „Dass die Chancen des Bio-Marktes von konventionell bewirtschafteten Betrieben so wenig wahrgenommen werden, liegt wesentlich an einer zu geringen Ausstattung der Umstellungsprogramme“, so Felix Prinz zu Löwenstein, Vorstandsvorsitzender des BÖLW. Er verwies darauf, dass diese Programme – ebenso wie andere Agrar-Umweltprogramme - den Landwirten Anreize geben sollten, für Umwelt und Natur besondere Leistungen zu erbringen. Die drastisch angestiegenen Erzeugerpreise hätten dazu geführt, dass die Programme in ihrer bisherigen Ausgestaltung nicht mehr funktionierten und nun neu kalkuliert werden müssten. Die dafür erforderlichen Mittel müssten durch Umschichtung innerhalb der Agrarförderprogramme aufgebracht werden. |