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Weizenfeld: Die Verbreitung von Weizenpollen kann über eine Strecke von mehr als 2 km erfolgen.
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Die Studie von Forschern der Universität Saskatchewan kommt zu dem Ergebnis, dass Weizenpollen bis zu 2,7 Kilometer weit fliegen können. Die Universität Rostock plant jedoch einen Sicherheitsabstand von nur 50 Metern zwischen konventionellen Weizenfeldern und den Versuchsflächen in Üplingen (Sachsen-Anhalt) und Thulendorf (Mecklenburg-Vorpommern). Nach Ansicht des Umweltinstituts München wäre eine gentechnische Kontamination der Nahrungskette daher vorprogrammiert. Das Institut fordert deshalb den Stopp des geplanten Versuchs. Andreas Bauer, Gentechnikexperte beim Umweltinstitut München: „Wenn Gen Weizen noch in fast drei Kilometern Entfernung die Felder verschmutzt, müssen Freilandexperimente mit solchen transgenen Pflanzen in Deutschland ein Tabu sein. Minister Seehofer muss schnell reagieren und Gefahren für Verbraucher und Landwirte abwenden.“
Resistenz gegen Totalherbizide kritisiert
Das Umweltinstitut München kritisiert auch, dass in die Weizenpflanzen Resistenzgene gegen Totalherbizide mit dem Wirkstoff Glufosinat eingebaut worden sind. Pflanzenvernichtungsmittel dieser Art werden zum Beispiel unter dem Namen Basta vom Agrar- und Chemiekonzern Bayer vertrieben. Von Gen-Pflanzen, die gegen diese Gifte resistent sind, profitiere ausschließlich die Industrie, die sich damit den gleichzeitigen Absatz von Spritzmitteln und patentiertem Gentechnik-Saatgut sichere, so Bauer |