Feinstaub (PM10) ist in aller Munde. Zurecht wird hierbei in erster Linie der Verkehr angeprangert. In jüngster Zeit jedoch ist wegen der Preissteigerungen von Öl und Gas das Heizen mit Holz wieder en vogue und augenscheinlich öffnen sich damit wieder neue Feinstaubquellen (vgl. Die Zeit, 14.12.2005: Holzheizungen sind gesundheitsschädlich). Auch emittieren mengenbezogen Holzheizungen nun mal am meisten im Winter. Und natürlich auch bei Inversionswetterlagen.
Sind nun denn Holzheizungen uneingeschränkt als klimafreundlich anzusehen?
Oder verengen wir den Blickwinkel beim Heizen vielleicht zu sehr auf die Kohlendioxidemission und berücksichtigen dabei zu wenig das lokale Klima?
Oder sollte aus Gründen des Klimaschutzes nicht besser eine langlebigere Wertschöpfungskette mit Holz und Holzresten gefördert werden?
Mit freundlichen Grüßen
Flora
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