Bestätigung für H5N1 in Russland

20.10.2005 - Quelle/Text: Informationsdienst Wissenschaft online

Russland hat das Auftreten des für H5N1-Virus für das Dorf Jandowka im Bezirk Tula, rund 200 Kilometer südlich von Moskau, bestätigt. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat seine Risikobewertung zur möglichen Einschleppung von Aviärem Influenzavirus ("Vogelgrippe") aus der Russischen Föderation auf mäßig bis hoch erhöht.

Wildgänse und Schwäne ziehen noch aus dem betroffenen Gebiet nach Westen

Die aktualisierte Risikobewertung des FLI basiert auf Informationen verschiedener deutscher Vogelbeobachtungsstationen. Der Höhepunkt des Herbstzuges ist vor allem für Wasservögel in der zweiten Oktoberhälfte generell überschritten. Wildgänse und Schwäne ziehen aber noch verstärkt aus dem betroffenen Gebiet nach Westen. Daher ändert das FLI seine Risikoeinschätzung für einen Eintrag des Influenzavirus durch
Zugvögel von gering bis mäßig auf mäßig bis hoch.

Die vollständige Risikobewertung steht in Kürze auf den Internetseiten des FLI zur Verfügung.

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Mark, 20.10.2005 11:36:05
Dies ist weniger ein Kommentar und mehr eine Frage!

Mein Vater züchtet Brieftauben (Niedersachsen). Sind die genauso gefährdet wie alle anderen Vögel - oder macht man da Unterschiede?
Ich habe zumindest noch nicht gehört, daß die Brieftauben nicht mehr fliegen dürfen!

Wer weiss mehr?

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