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Die Errichtung und der Betrieb ziviler Schießstätten werden seit Inkrafttreten des Bundes-Bodenschutzgesetzes sowohl von den Verbänden als auch von den Genehmigungsbehörden sehr viel kritischer als in der Vergangenheit gesehen. Zunehmend geraten Aspekte des vorsorgenden Umweltschutzes, insbesondere des Bodenschutzes, in den Vordergrund.
Durch die in den verschiedenen Munitionsarten enthaltenen Problemstoffe (Stichwort: Blei) kann es zu Bodenbelastungen und auch zu Problemen mit der Beseitigung der auf Schießstätten anfallenden Abfallstoffe kommen. Dies betrifft sowohl die Schießstände für den Kugelschuss als auch die Wurfscheibenanlagen, auf denen mit Bleischrot geschossen wird. Die Jagd- und Sportschützenverbände, die Schießstandbetreiber und auch die Genehmigungsbehörden sehen sich hier neuen Anforderun-gen ausgesetzt.
Bundesweit stehen die Betreiber ziviler Schießstätten deshalb vor der Herausforderung, Maßnahmen zu treffen, mit denen der Betrieb einer Schießstätte umweltverträglicher als bisher gestaltet werden kann. In diesem Seminar soll die Umweltrelevanz ziviler Schießstätten deutlich gemacht und Einblick in die gesetzlichen Rahmenbedingungen gegeben werden. Als mögliche Lösungen werden bauliche und andere technische Maßnahmen vorgestellt, die den gesetzlichen Anforderungen an einen umweltver-träglichen Betrieb von Schießstätten gerecht werden.
Das Seminar wendet sich an Vertreter der Umwelt- und Genehmigungsbehörden, an Schießstandbetreiber, Sport-schützen und Jäger sowie an Schießstandsachverständige.
Veranstaltungsort:
Maxim-Gorki-Str. 13
39108 Magdeburg
Veranstaltungszeiten:
9 bis 17 Uhr
Dieser Termin wurde vorgeschlagen von:
Dagmar Heyer
IWU e. V. |