Kardinal Schönborn anlässlich des Hiroshima-Gedenktages am 6. August: Keine friedliche Nutzung von Atomenergie
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Bildcollage: Atomkraft oder Erneuerbare Energien?
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Papst Benedikt XVI. hatte Ende Juli für die Förderung der Atomenergie plädiert. Der Wiener Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn warnte am Jahrestag des ersten Atombombenabwurfes: „Unter dem Vorwand der ´friedlichen Nutzung´ erlebt die Atomindustrie einen neuen Aufschwung und birgt damit auch vielfache Verlockungen und Möglichkeiten für militärische Zwecke". Atomare Bedrohung ist nicht geringer geworden Er weist darauf hin, dass die atomare Bedrohung seither nicht geringer geworden sei und rief dazu auf, „gegen den Rüstungswahn und für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Schöpfung" einzutreten.“ Und weiter: Die Atombombenabwürfe über Hiroshima am 6. August 1945 und Nagasaki drei Tage später „bleiben für immer Zäsuren des Schreckens der Menschheitsgeschichte". Papst Benedikt hatte vor einer Woche gemeint, dass „der Einsatz gegen Atomwaffen immer dringender notwendig wird.“ Gibt es die friedliche Nutzung von Atomenergie wirklich?
Stattdessen müsse man die friedliche und sichere Nutzung der Atomenergie fördern, allerdings in umweltfreundlicher Weise und unter Berücksichtigung der Interessen der am stärksten benachteiligten Bevölkerungsgruppen. Kardinal Schönborn war Student beim damaligen Kardinal Ratzinger und ist ihm seither auch persönlich freundschaftlich verbunden. Quelle: Neues Volksblatt |