Lichtkonzerne spüren verändertes Konsumverhalten
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Nach der Verabschiedung eines Verbots von Glühbirnen in Australien ändert sich auch das deutsche Bewusstsein.
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Deutschlands führender Lichtkonzern Osram registriert bereits ein verändertes Konsumverhalten. "Die Tatsache, dass energiesparende Lampen jetzt mehr ins öffentliche Bewusstsein gerückt wurden, wirkt sich belebend auf die Nachfrage nach diesen Produkten aus", sagte eine Unternehmenssprecherin in München. Es sei auf jeden Fall ein Aufwärtstrend bei Stromsparlampen zu erwarten. Auch der Branchenriese Philips nahm ein gestiegenes Interesse der Verbraucher sowie der Städte, Gemeinden und Unternehmen wahr. Die Umstellung auf stromsparende Beleuchtung sollte aber schneller geschehen, forderte eine Konzernsprecherin in Eindhoven. Optimierung im öffentlichen Bereich gefordert Laut Philips fallen in Deutschland nur 20 Prozent des Energieverbrauchs für Beleuchtung in privaten Haushalten an, 80 Prozent im gewerblichen und öffentlichen Bereich. So werde etwa ein Drittel der Straßenbeleuchtung mit Technologie der sechziger Jahre betrieben. Gerade im öffentlichen Bereich gebe es viele Möglichkeiten, den Verbrauch erheblich zu verringern, betonte auch der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI). Nach ZVEI-Angaben werden in Deutschland jährlich rund 270 Millionen Glühlampen und etwa 30 Millionen Energiesparlampen verkauft. Das Potenzial für mehr Energiesparlampen sei sehr groß, sagte ein ZVEI-Experte in Frankfurt/Main. |