Situation dieses Jahr besonders kritisch
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| © International Fund for Animal Welfare |
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Robbe
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In diesem Jahr sei die Lage besonders prekär. "Wir haben zwei Tage lang große Gebiete überflogen," sagt Sheryl Fink vom International Fund for Animal Welfare gegenüber dem NewScientist. "Dort, wo nun eigentlich tausende Seerobben mit ihren Jungen sein müssten, haben wir kaum Seehunde entdeckt." Sattelrobben gebären ihre Jungen auf dem Packeis und harren dort so lange aus, bis ihre Jungen sich selbst ernähren und schwimmen können. Schätzungen zufolge sterben während eines warmen Winters, in dem sich zu wenig Packeis bildet, bis zu drei Viertel aller Robbenbabys. 95 Prozent der gejagten Robben zwischen 12 und vier Monate alt
Wenn die Jagdsaison beginnt, könnte es für den Robben-Nachwuchs allerdings noch schlimmer kommen. Denn nach Angaben von Greenpeace sind 95 Prozent der getöteten Seehunde zwischen zwölf Tagen und vier Monaten alt. Robben liefern Öl und begehrte Felle. Das kanadische Fischereiministerium argumentiert, die Jagd sei erforderlich, um die Kabeljau-Bestände zu retten. Umweltschützer zweifeln jedoch an dieser Interpretation. Erlaubt ist die Tötung der Robben erst ab einem Alter von zwei Wochen, wenn die Tiere begonnen haben, ihr weißes Babyfell abzulegen. Nach Beobachtungen konzentrieren sich die Seerobben in diesem Jahr auf das nördliche Gebiet des St. Lawrence Golfs. "Die Robben werden deshalb eine leichte Beute für ihre Jäger", sagt Fink. Im vergangenen Jahr wurden etwa 335.000 Seerobben getötet."Der Startschuss zur Jagdsaison ist nur eine Frage der Zeit," sagt Helms. "Da vor allem der Nachwuchs getötet wird, kann sich die Population nur langsam wieder regenerieren. |