"Technisch und ökonomisch Unsinn"
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Besonders Rapsmethylester, besser bekannt als "Biodiesel" ist aus ökologischer Sicht nicht empfehlenswert.
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Biosprit, politisch am stärksten gefördert, schneidet laut Nussbaumer am schlechtesten ab - er vermindert den Treibhauseffekt kaum und erhöht die Luftbelastung mit Schwefeldioxid. Pflanzenenergie in den Tank zu stopfen, so Nussbaumer, "ist technisch und ökonomisch Unsinn". Nur 36 bis 52 Prozent der Energiemasse werden verfügbar Auch die pflanzenbasierten so genannten Treibstoffe der zweiten Generation, auf die die Automobilindustrie große Hoffnung setzt, machen nur 36 bis 52 Prozent des ursprünglichen Energieinhalts der Biomasse verfügbar. Werden Holz und Stroh dagegen verbrannt, um Öl und Erdgas in Heizungsanlagen zu ersetzen, könnten rund 70 Prozent ihres Energieinhalts genutzt werden. "Erneuerbare Energie kann stationär wesentlich effektiver eingesetzt werden als im Verkehr", sagt Nussbaumer. Förderung durch Anreize von bis zu zwei Milliarden Euro pro Jahr Rund um die Pflanzenverwertung ist in den vergangenen zehn Jahren eine neue milliardenschwere Industrie entstanden, staatlich gesteuert durch finanzielle Anreize von mehr als zwei Milliarden Euro im Jahr. |