Grünen reagieren mit Spott
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Bayern: Bekannt für Hochtechnologie, gute Schulbildung und seine Landwirtschaft. Die CSU will nun zur Umweltpartei werden.
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Die Grünen reagierten mit Spott auf die Pläne. Die Grünen- Bundestagsfraktionschefin Renate Künast sagte, ihr kämen "Tränen der Rührung", dass sich die CSU endlich mit den Alltags- und Lebensfragen der Menschen beschäftigen wolle "und nicht mit den Profitinteressen Einzelner". Es werde Söder aber nicht gelingen, die Bürger zu täuschen: "Für eine wirklich grüne Politik braucht man das Original: Die Grünen", fügte Künast hinzu. Gentechnik als wichtiges Thema zur Positionierung
Als eine wichtige umweltpolitische Positionierung nennt der CSU- Generalsekretär den Widerstand gegen die Gentechnik in der Landwirtschaft. Die Anbaufläche von gentechnisch veränderten Pflanzen müsse auf die jetzigen rund 350 Hektar beschränkt bleiben. Den Einstieg in die kommerzielle Nutzung der grünen Gentechnik lehne Söder auf mittlere Sicht komplett ab, schreibt das Magazin. Die CSU stelle "die Sicherheit einer gesunden Ernährung vor reine Marktinteressen". Schavan reagiert mit Unverständnis
Die baden-württembergische CDU-Politikerin Schavan reagierte mit Unverständnis auf den Kurs der Schwesterpartei. "Eine Ökopartei CSU ist nur schwer mit der hoch erfolgreichen Wirtschafts- und Innovationspolitik Bayerns in den letzten Jahrzehnten in Übereinstimmung zu bringen", sagte Schavan.
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