Vögel leiden unter Wassermangel
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| © Christoph Schneider |
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Eine Amsel in einer Wasserschale
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„Die Vögel leiden unter dem Wassermangel“, berichtet Dr. Andreas von Lindeiner, Artenschutzreferent des LBV. „Immer mehr natürliche Wasserstellen trocknen aus. Sogar in Gräben und manchen Teichen steht nur wenig Wasser.“ Tägliche Reinigung der Tränke als Schutz vor Krankheitserregern wichtig Daher sei es sehr wichtig, den Tieren jetzt Vogeltränken anzubieten - ganz gleich, ob im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon. Hierzu gibt der LBV hilfreiche Tipps, damit sich die gute Tat nicht ins Gegenteil verkehrt: Zunächst müsse darauf geachtet werden, dass das Wasser sauber bleibe. Allzu schnell können sich sonst Salmonelle & Co. vermehren. Täglicher Wasserwechsel, Ausspülen und Sauberwischen gehörten daher zum Pflichtprogramm des verantwortungsvollen Vogelfreundes. Allerdings sollte keine Chemie zur Desinfektion verwendet werden, so der LBV. „Es gibt Vogelbäder im Gartenhandel. Eine flache Schüssel, ein Blumentopf-Untersetzer oder ein Suppenteller tun es aber auch“, sagt von Lindeiner. Wichtig sei, dass die Tränke auf einem gut einsehbaren Platz nicht in unmittelbarer Nähe von Büschen eingerichtet werde. Sonst könne so mancher „Stubentiger“ der fröhlichen Badeschar ein jähes Ende bereiten. Strandbad gegen Parasiten auch erwünscht „Übrigens baden Vögel auch gerne im Sand, das hilft ihnen gegen Parasiten. Wer nur einen gepflasterten Hof hat, kann dort auch ein Sandbad in einer flachen Schale einrichten“, gibt der LBV - Artenschutzreferent noch einen Tipp. |